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Wimmelbild: Wo verstecken sich Sophia Wollersheim und ihr Göttergatte Bert nur zwischen all dem Tand?
Wimmelbild: Wo verstecken sich Sophia Wollersheim und ihr Göttergatte Bert nur zwischen all dem Tand?

Das perfekte Promi Dinner: Gaumensex an putzigen Pimmelwitzen

Von Verena Maria Dittrich

Ricky lässt eine Johannisbeere auf Sophias Luftballons zerplatzen, Sophia kauft Steaks für siebzig Tacken und Jürgen kocht nicht selbst. Dafür gibt’s in der Dschungel-Spezial-Ausgabe jede Menge Suff, der blind macht und diverse Dildos in Berts Bad.

Hoppala, da hat Ricky, der glatzbezopfte Strampelanzugträger versehentlich doch glatt eine Johannisbeere auf die "Luftballons" von Sophia Wollersheim gespritzt! Und wenn so eine joviale Johannisbeere auf so einem Vorbau landet und dann auch noch zerplatzt, muss das natürlich thematisiert werden: "Hahaha, ja der Ricky, verständlich, er hat ja im Dschungel zwei Wochen lang nicht abgespritzt", kommentiert der Legator den Anblick des zermatschten Früchtchens auf den Gallonen der Dschungelprinzessin. Männer und Pimmelwitze: immer wieder herrlich!

Eigens für die kulinarische Verwurstungskette haben sich vier ehemalige Dschungelcamper in ihren Wohnhöhlen eingefunden. Beim perfekten "Dschungel" Dinner schaufeln sie sich mehr oder weniger Selbstgekochtes in den Rachen und schwelgen währenddessen in romantisch verklärten Erinnerungen an die schönste Zeit ihres Lebens: zwei Wochen Down Under; zwei Wochen Reis und Bohnen; zwei Wochen mit Helena Fürst.

"Mit dem Essen fallen wir so auf die Schnauze!"

Bevor Jürgen Milski seinen Gästen Weißwein aus dem Tetrapack für 1,49 Euro andreht, plaudert die Kölner Frohnatur aktuelle Projekte aus. Und zwar will der Jürgen demnächst mit Kasalla-Kollege Legat einen EM-Song einsingen. Vorher aber fällt er mit seinem Essen gehörig auf "die Schnauze". Milski, der Sophia Wollersheim und die Helena-Opfer Legat und Harris in einem Plattenbau in München empfängt, hat in seiner Butze noch nie was gekocht und kann demzufolge auch nichts Vernünftiges auftischen.

  So gibt es Blutwurströllchen, die aussehen wie feuchtes Katzenfutter, komische Kölsche Pizza und Mascarpone von Rewe. Wollersheim, die die maliziöse Moppelkotze mit dem Chateau Plastique runterspült, findet den Billigsuff aber "überhaupt nicht aggressiv." Dass das Zeug ihr aber schon nach dem ersten Schluck die Birne wegknallt, merkt man daran, dass sie die Plörre "süffisant" statt süffig findet.

Süffisant ist auch die monströse Hütte, in der die Blondine mit ihrem Bert haust. Die Bude ist so dermaßen mit Dildos und Klunker-Gedöns vollgerammelt, dass die Kollegen vom Trödeltrupp vermutlich erstmal einen Therapeuten wegen Verdachts auf Messie-Syndrom hinzuziehen würden, bevor sie den "begehbaren Setzkasten" Marke Humana entrümpeln könnten.

Nachdem die Jenny-Bloßstellerin die hungrigen Mägen durchs Haus geführt und stolz ihr DJ-"Äääääquitmint" vorgeführt hat, wird angerichtet. Es gibt Süppchen mit Klößchen, Kartoffelstampf mit Schoten und ein "US-Nebraska-Steak" für siebzig Euro nebst irgendwas Kuchigem. "Aber hör mal, warum sagt du deinen Gästen denn, wie teuer das Steak war?", mäkelt Tisch-Boy Bert ungefragt und Milski ergänzt: "Ja, genau, das macht man aber nicht!"

"Mein Haus, mein Garten, meine Neger"

Haben Spaß am Essen: der Legator und Ricky
Haben Spaß am Essen: der Legator und Ricky

Was man auch nicht macht, ist schlecht über Leute reden, die nicht anwesend sind. Ausnahme: Helena Fürst - "die alte Furzfrau". Was hat die den armen Ricky im Dschungel doch verbal gequält und Legat zugequatscht, bis er ganz rammdösig wurde!

Rammdösig wird man übrigens auch von der Wohnungseinrichtung der Dschungelstars. Wohnen die wirklich so? Haben die einen Gutschein bei einer örtlichen Möbelkette? Alles ist unsäglich geschmacklos hingestellt und trotzdem muss man die Schuhe ausziehen, um nicht das spießbürgerliche Parkett zu zerkratzen.

Bei Ricky, der im Allgäu wohnt, steht sogar über der Tür im Eingangsbereich: Nur Gott darf die Schuhe anbehalten. Und so zeigt der Mann, der dem Kamerateam in einem Strampler die Tür öffnet, erst "mein Haus, mein Garten und mein Sofa", bevor er gemeinsam mit seinen Homies einkaufen geht, die er liebevoll "meine Neger" nennt. Serviert wird edles französisches Gesöff, Salat und Ricky Fried Chicken an geborgtem Versace-Besteck.

Luftballons und Kasalla forever

Die Fresssession gerät schnell zur Nebensache, als das Thema abermals auf Sophias Oberweite fällt. "Ich hab ihr ja gesagt, sie hat da absolute Luftballons hängen!", analysiert Legat die wollersheimische Anatomie und freut sich, als sie dann auch noch aufsteht und artig den Tisch abräumt. "Gehört sich ja so", sagt Macho-Milski und ergänzt: "Ja, die Sophia ist eine Vollfrau."

Genauso wie Legats Gattin, die durch die Küche kassallat, während ihre bessere Hälfte rührende Sätze sagt wie: "Ich hab das erste Mal Kasalla gesagt, da war ich neun Jahre alt, Kasalla ist mir einfach so zuvorgekommen." Was sie auf den Tisch gezaubert hat, ist gänzlich unwichtig, es genügt zu wissen, dass alle sehr oft "Mhhhhmmm" und "Ahhhh" gemacht und 5000 Tacken für einen guten Zweck gespendet haben.

Mal sehen, ob man das von Helena Fürsts Kochkünsten auch behaupten kann. Ostersonntag werden wir erfahren, ob die böse Königin das rotmundige Schneewittchen Nathalie Volk mit einem Apfel im Schlafrock vergiftet und Deutschland fix und foxi furzt, während Lieblingsmensch Menderes Bagci sich artig bei ihr bedankt.

Quelle: n-tv.de

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