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Vor 35 Jahren hatte die Band ihren letzten gemeinsamen Auftritt.
Vor 35 Jahren hatte die Band ihren letzten gemeinsamen Auftritt.(Foto: picture alliance / dpa)
Donnerstag, 27. Oktober 2016

Zeitreise dank Virtual Reality: Gibt es ein Abba-Comeback?

Fans hoffen seit 35 Jahren auf eine Abba-Wiedervereinigung. Dieser Traum könnte jetzt tatsächlich Wirklichkeit werden. Auf Facebook kündigen die vier Mitglieder ein gemeinsames Projekt an, das alle Erwartungen übertreffen könnte.

Eine geheimnisvolle Ankündigung von Abba hat die Hoffnung auf ein Comeback der Band neu entfacht. Fast 35 Jahre nach dem letzten gemeinsamen Auftritt deutet die Gruppe in einem Facebook-Post an, dass Fans bald auf eine Zusammenarbeit der legendären schwedischen Popgruppe hoffen dürfen.

Erst kürzlich eröffnete das Abba-Museum in Stockholm.
Erst kürzlich eröffnete das Abba-Museum in Stockholm.(Foto: REUTERS)

Die Ankündigung folgt auf eine Reihe von entsprechenden Hinweisen in diesem Jahr. So hatte bereits Anfang Juni ein Facebook-Foto viele Abba-Fans in Ekstase versetzt. "The Way Old Friends Do", ist das Bild überschrieben. Es zeigt die vier Mitglieder, wie sie sich auf der Bühne umarmen. So innig haben Fans das Quartett lange nicht gesehen.

Schon im Januar hatte es Anzeichen gegeben, dass die Band, die Anfang der 80er-Jahre beruflich und privat getrennte Wege ging - zuvor waren die Ehen von Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus sowie Anni-Frid Lyngstad und Benny Andersson in die Brüche gegangen - sich wieder angenähert hat. Damals hatte Ulvaeus seine neueste Idee zur Vermarktung des Abba-Kults vorgestellt: "Mamma Mia! The Party".

Das Konzept: In einem zur griechischen Taverne umgestalteten Saal im Stockholmer Freizeitpark "Gröna Lund" servieren Kellner Besuchern Lammwürste und Salat, während Musicaldarsteller die größten Abba-Hits trällern. Zur Eröffnung der Show hatten sich die vier Abba-Mitglieder sogar zusammen auf einer Bühne gezeigt - allerdings noch schweigend.

Abba-Zeitmaschine

Die Frage nach einer Wiedervereinigung der legendären schwedischen Popband hatte Ulvaeus in den letzten Jahren immer wieder störrisch abgewehrt. Gleichzeitig hält er die PR-Maschine aber erfolgreich am Laufen: Abba-Museum, Abba-Musical, Abba-Show - als eifriger Geschäftsmann entwirft Ulvaeus immer neue Konzepte, die den ungebrochenen Hype um das Quartett in Bares verwandeln.

Was das neue Projekt angeht, gibt sich die Band werbewirksam geheimniskrämerisch. Verraten wird nur, dass es sich um "ein neues Unterhaltungserlebnis" handelt, das "das Aktuellste aus der digitalen und Virtual-Reality-Technologie benutzen wird".

Damit jüngere Generationen nachempfinden können, was ihre Eltern und Großeltern an den Popstars mit den Plateauschuhen so fasziniert, will Abba eine "Zeitmaschine" schaffen, "die die Essenz dessen festhält, was wir waren. Und sind", sagt Andersson. Das dürfte bei Fans wieder die Hoffnung darauf nähren, dass die Band ihre 1982 angekündigte "Pause" vom gemeinsamen Musikmachen endlich beendet.

Quelle: n-tv.de

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