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Herbert Grönemeyer will den Opel-Mitarbeitern Mut machen.
Herbert Grönemeyer will den Opel-Mitarbeitern Mut machen.(Foto: dpa)

Solidarität nach Werkschließung: Grönemeyer lädt Opelaner zum Konzert ein

In Bochum, Heimatstadt von Herbert Grönemeyer, schließt nach über 50 Jahren das Opel-Werk. 3000 Mitarbeiter stehen vor einer ungewissen Zukunft - der Sänger will ihnen mit einem Gratiskonzert Mut machen. Außerdem ist das Konzert Teil eines Plans.

Als Zeichen seiner Solidarität will der Musiker Herbert Grönemeyer die Mitarbeiter des schließenden Bochumer Opelwerks zum Konzert einladen. "Es gibt konkrete Überlegungen, ein Konzert für die Bochumer Opelaner zu spielen oder sie alle einzuladen", sagte der 58 Jahre alte Sänger in Bochum. "Es geht jetzt darum, ihnen Mut zu machen."

An diesem Freitagmorgen rollte in Bochum der letzte Opel vom Band. Im nächsten Jahr schließt der Konzern das Werk wegen Überkapazitäten. Rund 3000 Beschäftigte in Bochum stehen vor einer ungewissen beruflichen Zukunft.

Grönemeyer will Öffentlichkeit

In einer solchen Situation könne sein Beitrag jedoch nur eine Geste sein, sagte Grönemeyer. "Viel wichtiger ist es, die Opel-Mitarbeiter so lange zu stützen, bis in der Stadt eine andere Beschäftigung für sie gefunden wird." Er selbst wolle helfen, die Wut über das "zynische Verhalten des Konzerns" öffentlich zu machen.

"Vielleicht überlegen dann andere Autobauer, sich in Bochum anzusiedeln. Auch das wäre dann Solidarität", so Grönemeyer weiter. Der Musiker, der in Bochum aufgewachsen ist und der Stadt ihre gleichnamige Hymne schenkte, empfiehlt eine weitere Form des Protests: "Vielleicht sollte man im Ruhrgebiet keinen Opel mehr kaufen."

Grönemeyer war am Donnerstag in der Stadt, weil er für den Radiopreis "1Live Krone" nominiert war. Bei der Publikumswahl konnte er sich allerdings nicht gegen den Singer-Songwriter Clueso als besten Künstler durchsetzen.

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Quelle: n-tv.de

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