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Am Ende zeigen die Daumen für GZSZ-Schauspieler Jörn Schlönvoigt nach unten und nicht nach oben.
Am Ende zeigen die Daumen für GZSZ-Schauspieler Jörn Schlönvoigt nach unten und nicht nach oben.(Foto: RTL)
Samstag, 30. Juli 2016

Ninja Warrior-Endspurt: Gute Zeiten reichen nur für Super Mario

Von Kai Butterweck

Nach David Odonkor und Thorsten Legat zieht auch Jörn Schlönvoigt bei Ninja Warrior Germany den Kürzeren. Für den GZSZ-Schauspieler ist bereits nach dem zweiten Hindernis Schluss.

24 Stunden vor dem großen Ninja Warrior Gemany-Finale ist es soweit. TV-Deutschland ist gespannt wie Jon Schnees Flitzebogen. Und die letzten 60 Final-Anwärter/innen heiß wie Frittenfett. Welche sieben Auserwählten lösen noch das Ticket für den großen Showdown? Schafft es vielleicht doch noch ein C-Promi in die letzte Staffelfolge? Und was ist mit den Damen? Fährt noch eine die Ellbogen aus? Fragen über Fragen. Was allerdings schon vor dem Beginn der letzten Quali-Runde feststeht: Es wird nicht einfach.

Buschi und Jan Köppen sind sich gar sicher: Die letzten beiden Parcours gehören zu den anspruchsvollsten und schwersten der Staffel. Und es dauert nicht lange, da muss man den beiden Moderatoren beipflichten: Hier und heute muss wirklich ein Rädchen ins andere greifen. Und so kommt es, wie es kommen muss. Etliche Kandidaten schaffen es erst gar nicht bis zum letzten Hindernis, der obligatorischen Kraxel-Wand. Während die einen bereits am Paragleiter hängend die Orientierung verlieren, scheitern andere an der Schleuderrolle. Spätestens aber in luftiger Höhe, an schwingenden Stahlkörben baumelnd, verlassen auch den durchtrainiertesten Athleten die Kräfte. So sind die, die es am Ende der ersten Runde tatsächlich bis zum Mikrofon von Jan Köppen schaffen, an einer Hand abzuzählen.

Der Promi-Bonus hilft da auch nicht weiter. Mussten in den vorangegangenen Folgen bereits die Herren David Odonkor und Thorsten Legat frühzeitig die Segel streifen, ist es diesmal GZSZ-Beau Jörn Schlönvoigt, der sich auf dem Parcours bereits nach wenigen Sekunden geschlagen geben muss. Dabei hatte der Daily Soap-Darsteller über sechs Wochen eisern trainiert. Doch Pustekuchen! Schlechte Zeiten für den 29-Jährigen. Bereits nach dem Paragleiter-Hindernis paddelt Herr Schlönvoigt im kühlen Nass.

Tom Beck traut sich nicht in Parcours

Ein anderer Rampenlicht-Kenner traut sich erst gar nicht auf den Parcours. Tom Beck, seines Zeichens Sänger und ehemaliger "Alarm für Cobra 11"-Action-Hero, feuert am Rand lieber seinen Kumpel André Kreisel an. Den 32-jährigen Polizisten haut’s allerdings bei der Schleuderrolle raus. Beck und weg! Bis zum nächsten Jahr.

Jan Köppen und Buschi sind schon am Verzweifeln: "Das wird eine ganz harte Nuss heute", jauchzen beide synchron in ihre Mikrofone. Doch dann treten die beiden Retter des Abends aus dem Dunkel ins Licht. Ihre Namen: Gary Hines und Christian Balkheimer. Der Eine (Gary Hines): Profi-Handballer beim Drittligisten HSC Bad Neustadt und verkappter Captain America. Der Andere: ein 23-jähriger Schüler, der scheinbar zu viel Freizeit vor der Spielekonsole verbringt. In kompletter Super Mario-Garderobe erregt Christian Balkheimer mindestens genauso viel Aufsehen wie Gary Hines mit seinen Captain America-Socken.

Die Hingucker der letzten Quali-Runde haben es aber auch sportlich faustdick hinter den Ohren. Beide rocken den entscheidenden zweiten Parcours wie echte Profis und verdienen sich so den Einzug ins große Finale. Fünf weitere Ausnahme-Athleten posieren am Ende ebenfalls mit grinsenden Gesichtern und angespannten Bizeps vor den Sieger-Kameras.

Für die Frauen hingegen war auch diesmal nichts zu holen. Weder die Bootcamp-Expertin Judith noch Dreifach-Mama Petra schaffen es bis zum Buzzer. Auch die beiden Freerunning-Expertinnen Pamela und Lynn machen am Ende lange Gesichter. Genauso wie die 33-jährige Betty Black, die in ihrer Heimatstadt Neuried als Stripperin für Gesprächsstoff sorgt. So bleibt das Ninja Warrior Germany-Finale nur Männern vorbehalten – 28 an der Zahl. Und jeder von ihnen will ihn erklimmen: den ultimativen letzten Parcours-Gipfel. Den "Mount Midoriyama". Doch wer wird Deutschlands TV-Reinhold Messner 2016? Nicht mehr lange. Dann feiern wir ihn: den ersten Ninja Warrior aus Germany.

Quelle: n-tv.de

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