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Möglicherweise war es einer der gefürchteten Weißen Haie, der Costner und seine Frau attackierte.
Möglicherweise war es einer der gefürchteten Weißen Haie, der Costner und seine Frau attackierte.(Foto: imago stock&people)

Vor Küste Kaliforniens: Hai attackiert Kevin Costner und Ehefrau

Ein harmloser Schnorchel-Ausflug wird für Hollywood-Star Kevin Costner und seine Frau Christine Baumgartner zum Albtraum: Aus dem Nichts steuert ein Hai mit offenem Maul auf sie zu. Aber Costner lässt sich nicht einschüchtern - und hat einen Trick auf Lager.

Oscar-Preisträger Kevin Costner und seine Ehefrau Christine Baumgartner sind beim Schnorcheln in einer Bucht bei Los Angeles von einem Hai angegriffen worden. "Er war bestimmt vier oder fünf Meter lang und steuerte mit offenen Maul auf meine Frau zu", sagte Costner im Interview zu "Bild am Sonntag".

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Das Paar gehe öfter zusammen schnorcheln und mit einer Harpune Fische jagen, erzählt der Hollywood-Star. Doch an diesem Tag habe er schon ein ungutes Gefühl gehabt, als er ins Wasser ging, so der 61-Jährige - es war so ungewöhnlich trüb. In den vergangenen Wochen seien immer häufiger zwei Weiße Haie gesichtet worden.

"Nachdem ich den ersten Fisch erlegt hatte, tauchte wenige Meter entfernt diese Monster von Hai auf und schwamm direkt auf Christine zu", so Costner. Er selbst sei dann sofort in Richtung seiner Frau geschwommen und habe versucht, so laut wie möglich unter Wasser zu brüllen. Damit wollte er den Hai vertreiben, denn Laute gelten als Mittel, um Haie zu verscheuchen.

In diesem Moment sei er in Panik gewesen und habe es gerade noch geschafft, "Christine zur Seite zu stoßen und dem Hai einen mitzugeben", so Costner. Die Strategie wirkte: Der Hai sei schließlich davon geschwommen. Trotzdem habe das Paar die Lust am Schnorcheln nicht verloren. "Wir achten jetzt nur darauf, dass das Wasser klarer ist", meinte der Schauspieler.

Die Zahl der weltweiten Hai-Attacken hat 2015 ein Rekordhoch erreicht. Insgesamt sei es im vergangenen Jahr zu 98 unprovozierten Angriffen auf Menschen gekommen, heißt es in einem Bericht von Forschern der Universität Florida. Sechs davon hätten ein tödliches Ende genommen.

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Quelle: n-tv.de

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