Eine ganz eigene Atmosphäre: Elbjazz in Hamburg.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Umschlagplatz für Musik: Hamburg feiert Elbjazz-Festival
Das Ambiente ist ungewöhnlich, doch genau das macht den Reiz des Hamburger Elbjazz-Festivals aus: 50 Konzerte auf zehn Bühnen machen die Hansestadt am Wochenende zur Jazzmetropole und ihren Hafen zu einem Umschlagplatz der anderen Art.Hamburg mausert sich mehr und mehr zur Festival-Stadt. Nachdem das Reeperbahn-Festival im Spätsommer mittlerweile schon zur festen Institution geworden ist, geht nun auch das Elbjazz-Festival bereits in die zweite Runde. Am 27. und 28. Mai sind bei rund 50 Konzerten auf zehn verschiedenen Bühnen alle Facetten des Jazz in der Hansestadt zu erleben.
Zu etwas Besonderem wird das Festival nicht zuletzt durch seinen äußeren Rahmen. Denn die Musik spielt hier im Hamburger Hafen. Den Duft von der großen weiten Welt in der Nase kriecht den Besuchern am Rande des Elbufers der Sound der Welt des Jazz ins Ohr. Die mehr als 200 Musiker treten dabei an den unterschiedlichsten Plätzen auf - von der kleinen Hafenbar bis zur großen Freilicht-Bühne in der HafenCity. Mit Barkassen können die Besucher zwischen den Orten des Geschehens hin und her pendeln und so das Flair in allen Zügen genießen.
Auch das musikalische Programm spannt einen weiten Bogen - von noch eher unbekannten Newcomern bis hin zu etablierten Größen. Zu den Highlights dürften in diesem Jahr Charlie Haden und sein Quarter West, Klaus Doldinger und der schwedische Posaunist Nils Landgren mit seiner Funk Unit gehören. Der Schotte Paolo Nutini ist ebenso mit von der Partie wie das Klaviertrio Phronesis, die schwedische Songwriterin Jeanette Lindström oder die deutsch-französische Echo-Preisträgerin Celine Rudolph.
vpr
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