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Hätte vielleicht auch als Schauspieler Erfolg haben können: "Rolling Stones"-Frontmann Mick Jagger.
Hätte vielleicht auch als Schauspieler Erfolg haben können: "Rolling Stones"-Frontmann Mick Jagger.(Foto: dpa)

"Tragische Lücke der Filmgeschichte": Herzog würdigt Jagger

An Mick Jagger ist ein Schauspieler verloren gegangen. Das findet zumindest Kultregisseur Werner Herzog, der den "Stones"-Sänger einmal an einem Filmset erlebt hat. Auch als Schauspieler hätte Jagger "ganz groß" werden können.

Kultregisseur Werner Herzog ist überzeugt, dass Mick Jagger von den Rolling Stones ein großer Schauspieler hätte werden können. "Jagger ist eine tragische Lücke in der Filmgeschichte", sagte der 70-Jährige dem Magazin "Playboy".

Für den Film "Fitzcarraldo" sei der Sänger der "Rolling Stones" als zweite Hauptfigur an der Seite von Klaus Kinski vorgesehen gewesen. Bei den Dreharbeiten habe Jagger mit dem Produktionsleiter schreiend um Tagesgelder gestritten. Da habe Herzog gesagt: "Mick, shut up, wir drehen jetzt." Bei dem Streit sei er von dem Streit fünf Schritte vor die Kamera geetreten und absolut in der Rolle gewesen."

Später wurde Jagger allerdings aus dem Film geschnitten - er musste die Dreharbeiten wegen einer Welttournee der Stones abbrechen. Man hat ihn nicht genügend gewürdigt als jemand, der als Schauspieler ganz groß hätte sein können", so Herzog.

Quelle: n-tv.de

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