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Gebete gegen Homosexualität: Katy Perry kissed a Girl - und "mehr als das"

Hinter Katy Perrys strahlendem Lachen verbirgt sich eine traurige Vergangenheit. Die Sängerin wurde streng religiös erzogen. Als Teenager versuchte sie, gegen ihre Sexualität anzubeten.

Mit dem Song "I Kissed A Girl" gelang Katy Perry der internationale Durchbruch. Männer fanden ihn sexy, Frauen cool. Doch hinter ihrem ersten Hit steckte nicht einfach eine findige Marketingstrategie, wie Perry es damals Kritiker vorwarfen. Es war der mutigste Schritt, den sich die Newcomerin damals zu gehen wagte, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Im Rahmen der diesjährigen Human Rights Campaign Gala wurde Perry für ihre Rolle als Sprachrohr der LGBT-Community ausgezeichnet. In ihrer Rede erzählte sie, ihr sei schon als Teenager klar gewesen, dass Sexualität nicht nur schwarz oder weiß ausfallen kann. Sie habe selbst herumexperimentiert und dabei sei es nicht beim Kuss mit einer Frau geblieben.

"Um ehrlich zu sein, habe ich mehr gemacht", erinnerte sich Perry in ihrer Rede. "Aber wie hätte ich das vereinbaren sollen mit dem Gospel singenden Mädchen, das in Jugendgruppen groß wurde, die sexuelle Umerziehung propagierten?"

Erste Worte? "Gott" und "Satan"!

Perry wurde streng religiös erzogen. "Meine ersten Worte waren 'Mama' und 'Papa', 'Gott' und 'Satan'. Ich bin damit aufgewachsen, dass Homosexualität synonym mit dem Wort 'Abscheulichkeit' verwendet wird", so Perry. Sie habe versucht, gegen homosexuelle Gefühle anzubeten.

Durch die Musik erst hat Perry dann offenbar Leute kennengelernt, die ihr ein Leben außerhalb der strengen Gesetze der evangelikalen Gemeinde zeigen konnten. Seine Familie könne man sich nicht aussuchen, seine Freunde wohl aber schon, machte Perry ihrem Publikum Hoffnung. Später fügte sie auf Twitter an: "Ich werde niemals aufhören ein Kämpfer, ein Verbündeter und eine liebende Stimme für jeden zu sein, der sich der LGBT-Community zugehörig fühlen."

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Quelle: n-tv.de

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