"Ich glaube, es gibt mehrere"Lena über die Liebe

Lena goes cinema: Ab 28. Oktober ist die Eurovisions-Siegerin erstmals auch im Kino zu erleben - als Synchronstimme in dem Animationsfilm "Sammys Abenteuer".
Lena goes cinema: Ab 28. Oktober ist die Eurovisions-Siegerin erstmals auch im Kino zu erleben - als Synchronstimme in dem Animationsfilm "Sammys Abenteuer". In einem Interview mit ihr und Matthias Schweighöfer, der ebenfalls in dem Streifen zu hören ist, verriet die 19-Jährige unter anderem, wie sie über die Liebe denkt.
Lena, dies war dein erster Auftritt als Synchronsprecherin. Ist dir das schwer gefallen?
Lena: Die Schwierigkeiten lagen darin, dem Regisseur alles recht zu machen. Der hatte eine genaue Vorstellung davon, wie das sein sollte. Er hat aber auch sehr gute Anweisungen gegeben, deswegen war es nicht allzu schwer, dem gerecht zu werden. Aber es gab manche Stellen, die sollten einfach nicht klappen. Und das Schlimmste war tatsächlich ein Wort: "Sammy". Ich habe mindestens 90 Takes gemacht, immer wieder "Sammy" ...
Und konntest du ihr dabei helfen, Matthias?
Matthias Schweighöfer: Ich sah Lena im Studio, wie sie einen Take nach dem anderen wegknallt, und dachte mir: "Das kann doch gar nicht sein, das ist doch Wahnsinn." Der Regisseur meinte zu mir, er habe so etwas in zwanzig Jahren noch nicht erlebt. Sie ist einfach ein Naturtalent. Also: "Herzlichen Glückwunsch!".
Der Film ist auch eine Art Plädoyer für die Treue und die Liebe. Glaubt ihr an die eine, die große Liebe?
Lena: Ich glaube an Liebe. Ich glaube aber, es gibt mehrere Lieben in einem Leben. Ich liebe auch nicht nur eine Person. Ich liebe meine Familie, und auch meine besten Freunde liebe ich über alles.
Matthias Schweighöfer: Ich glaube nicht an die eine große Liebe. Mittlerweile habe ich gelernt, dass viel über Arbeit kommt. Manchmal kapiert man erst nach sieben oder acht Jahren, wen man da eigentlich neben sich hat. Zeit ist Liebe.
Wird man dich, Lena, in Zukunft häufiger in Filmen erleben?
Lena: Es ist noch nichts geplant, nein. Nur in meinem Kopf, da sind schon ungefähr 18 Sachen geplant, die ich irgendwann machen möchte in meinem Leben. Aber fix ist noch nix.
Aufgezeichnet von Matthias von Viereck, dpa