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Richard "Mörtel" Lugner.
Richard "Mörtel" Lugner.(Foto: dpa)
Donnerstag, 05. Oktober 2017

Weg von den 28-Jährigen: Lugner entdeckt neue Zielgruppe

Österreichs Partylöwe Lugner ist bekannt für seine Vorliebe für junge Frauen. Seine letzte Ehe mit einer Mitzwanzigerin ging allerdings nicht gut aus. Jetzt zieht der 84-jährige Bauunternehmer Konsequenzen.

Knapp ein Jahr nach seiner Scheidung von der damals 26-jährigen Cathy Schmitz aus Deutschland will Richard "Mörtel" Lugner die Lehren ziehen. Seine neue Zielgruppe sei die Frau um die 40, sagt Österreichs wohl bekanntestes Society-Urgestein.

"Das ist das, was am tiefsten ist", erklärt Lugner, der fünfmal verheiratet war. Aktuell habe er Angebote auch von 28-jährigen Frauen. "Aber mit denen rede ich nicht, weil 28-Jährige sind für mich zu jung."

Zurzeit ist Lugner mit der 50-jährigen "Andrea vom Badesee" befreundet. Ihren wahren Nachnamen wollte Lugner bislang nicht nennen. Seinen Angaben zufolge steht die Beziehung mittlerweile ohnehin bereits wieder vor dem Aus. Obwohl die Beiden bereits seit einigen Monaten zusammen sind, sei Andrea aber erst einmal bei ihm zu Hause gewesen, so Lugner. "Das ist für eine Beziehung zu wenig." Das Problem sei, dass sie ein Morgenmensch sei und er eine Nachteule. "Es funktioniert halt leider nicht."

Begleitung für 2018 steht

Im Ausland ist Lugner vor allem bekannt als Opernball-Schreck. Seit mehr als 25 Jahren lädt er mehr oder weniger illustre Gäste meist aus Hollywood in seine Loge. "Den Lugner mag man dort nicht, aber der Opernball profitiert von mir", sagt er.

Seine Auswahl für 2018 hat er schon getroffen. Wie üblich wird der Name des Stargasts aber erst kurz vor dem Treffen der 5000 Gäste verraten. Und wie immer wird der von ihm bezahlte Gast Autogrammstunden in seinem Einkaufszentrum "Lugner-City" geben müssen.

Die Lugner-City ist mit mehr als 110 Geschäften und 56.000 vermietbaren Quadratmetern das Lebenswerk des Ingenieurs. Die Nachfolgefrage für alle Geschäftsbereiche sei zwar geklärt, meint Lugner. Aber Aufhören komme nicht infrage. "Ich danke derzeit nicht ab", so der Vater von vier Kindern und Großvater von drei Enkelkindern. Sein Bekanntheitsgrad helfe dem Einkaufszentrum, das mit der Konkurrenz durch den Onlinehandel kämpft.

Nebenbei tritt Lugner noch in zwei TV-Sendungen ("Die Lugners", "Wir sind Kaiser") auf und ist stolz, wenn die Episoden gute Einschaltquoten erzielen. Beim Rückblick auf das Leben als Chef einer Baufirma mit 700 Mitarbeitern, als Inhaber eines Einkaufszentrums und als oft belächelter schräger Vogel sagt er: "Bei mir ist alles gut gelaufen - außer das mit den Frauen."

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Quelle: n-tv.de

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