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"Es ist eine große Ehre für ein kleines Land wie Island, bei der Fußball-EM dabei sein zu können", sagt die neue "Miss EM".
"Es ist eine große Ehre für ein kleines Land wie Island, bei der Fußball-EM dabei sein zu können", sagt die neue "Miss EM".(Foto: picture alliance / dpa)

Der erste Titel ist futsch: "Miss EM": Island schlägt Deutschland

Die Kandidatinnen sind 18 bis 28 Jahre alt. Sie tragen Trikots ihrer Nationalmannschaften, dann Abendkleider und am Ende Badeanzüge oder Bikinis. Fußballwissen? Zweitrangig. Was zählt, ist das Aussehen bei dieser Vor-EM-Wahl.

Die Hebamme Arna Ýr Jónsdóttir aus Island ist zur schönsten Frau der Fußball-Europameisterschaft gekürt worden. Die 21-Jährige aus der isländischen Hauptstadt Reykjavík setzte sich gegen 23 Konkurrentinnen aus ganz Europa durch und holte sich den Titel "Miss EM". Für ihren Sieg bei dem Schönheitswettbewerb im Europa-Park in Rust bei Freiburg erhielt sie 3000 Euro und eine Armbanduhr.

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"Es ist eine große Ehre für ein kleines Land wie Island, bei der Fußball-EM dabei sein zu können", sagte sie nach der Wahl. "Und es ist eine Freude für mich persönlich, mein Land in dieser Form repräsentieren zu dürfen."

Deutschland unterliegt im EM-Finale

Platz zwei ging an die Vertreterin von Deutschland, Lena Bröder aus Münster in Nordrhein-Westfalen, Platz drei an die Portugiesin Ana Cláudia Ornelas Bomfim. Eine offizielle Funktion bei der EM hat die Schönheitskönigin nicht. Sie wird die Spiele aber bei Public Viewings und anderen Veranstaltungen begleiten.

Die Kandidatinnen im Alter von 18 bis 28 Jahren präsentierten sich zunächst im Trikot der Fußball-Nationalmannschaft ihres Landes sowie in Abendkleid und Badebekleidung. Sie mussten in dem Land, für das sie standen, geboren worden sein oder dessen Staatsangehörigkeit haben. Fußballwissen war nicht gefragt. In Rust wird seit zehn Jahren zu jeder Welt- und Europameisterschaft eine jeweilige Miss gewählt.

Quelle: n-tv.de

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