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Private Einblicke ins Fürstentum: Monacos Zwillinge "lieben es zu baden"

Das erste Jahr mit ihren Zwillingen ist rum und Fürst Albert und seine Frau Charlène von Monaco erzählen erstmals von ihrem Alltag mit Jacques und Gabriella. Um in einem Fürstenpalast überleben zu können, haben die Babys ein besonderes Training absolviert.

Kurz nach dem ersten Geburtstag der monegassischen Zwillinge Gabriella und Jacques haben Fürst Albert II. und Charlène von Monaco ausgiebig über die vergangenen zwölf Monate mit ihren Kindern berichtet. In einem 13 Minuten langen Video erzählt das Fürstenpaar stolz von seinem Nachwuchs, während dieser fröhlich zu seinen Füßen spielt, erste Gehversuche unternimmt und Laute von sich gibt. Nebenher werden offizielle und private Szenen mit den kleinen Royals gezeigt und auch ein Blick in die Privatgemächer des Palastes gewährt.

Ihre Kinder seien sehr sozial, verspielt und absolut hinreißend, erklärt die 37-jährige Fürstin und ehemalige Leistungssportlerin. "Aber sie machen auch viel Arbeit", so Charlène. Besonders Jaques, der einmal den Fürstenthron seines Vaters übernehmen wird, möchte sich viel bewegen, erklärt Albert und fügt hinzu: "Sie sind sehr aktiv und neugierig, was großartig ist in ihrem Alter. Sie entdecken die ganze Zeit neue Dinge."

Zugleich lobt der 57-Jährige das Engagement seiner Frau in Bezug auf die Zwillinge: "Ich bin sehr glücklich, dass sie so viel Zeit mit ihnen verbringt." Durch seine zahlreichen Verpflichtungen und Reisen sei es sehr schwierig für ihn, ausreichend mit seinen Kindern zusammen zu sein, so der Fürst. Doch auch wenn er Zuhause ist, seien seine Kinder nie laut - "außer wenn sie hungrig sind".

Leidenschaft für Wasser

Welchem Elternteil Jacques und Gabriella ähnlicher sehen, wollen Albert und Charlène noch nicht festlegen. "Sie sind doch noch Babys", entschuldigt sich die gebürtige Südafrikanerin. Zugleich plaudert sie ungezwungen über die Lieblingsbeschäftigung des Nachwuchses: "Sie lieben es zu baden". Aus diesem Grund hätten die Zwillinge auch schwimmen gelernt, bevor sie laufen können. Hierfür fand ein spezielles Selbstrettungstraining statt, um eventuellen Unfällen im heimischen Swimming-Pool vorzubeugen. "Charlène war wunderbar", urteilt Albert II. über den Umgang der Olympia-Schwimmerin mit ihren Kindern: "Sie ist sehr schnell ihre Lehrerin geworden für diese Methode zum Überleben im Wasser."

Das Fürstenpaar hoffe zudem, "dass wir ihnen unsere Liebe für den Sport, vor allem für den Wassersport, vererbt haben". Trotz ihrer royalen Verpflichtungen sollen der kleine Prinz und seine Schwester künftig die Gelegenheit bekommen, ihre eigenen Leidenschaften auszubilden. "Sie wurden in eine Verantwortung hineingeboren und deshalb sollen sie diese Möglichkeit haben", sagt ihre Mutter.

Albert II. und Charlene Wittstock gaben sich 2011 das Ja-Wort. Drei Jahre später verkündeten sie, dass sie Nachwuchs erwarten. Obwohl Gabriella zuerst auf die Welt kam, ist ihr Bruder Jacques wegen entsprechender Regelungen in Monaco der legitime Thronfolger. Die beiden von Albert anerkannten unehelichen Kinder spielen für die künftige Machtverteilung im Fürstenhaus keine Rolle.

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Quelle: n-tv.de

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