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Sie muss das Treiben des Stalkers offenbar weiter mit Sorge verfolgen: Gwyneth Paltrow.
Sie muss das Treiben des Stalkers offenbar weiter mit Sorge verfolgen: Gwyneth Paltrow.(Foto: Instagram/Gwyneth Paltrow)

Schauspielerin fühlt sich bedroht: Paltrow verliert Prozess gegen Stalker

Gwyneth Paltrow dürfte sich nach dem Freispruch ihres mutmaßlichen Stalkers nicht sicherer fühlen. Der Mann soll ihr Dutzende Briefe mit sexuellem und bedrohlichem Inhalt geschickt haben. Eine Jury befindet ihn jedoch für "nicht schuldig".

Der mutmaßliche Stalker von Schauspielerin Gwyneth Paltrow ist vor Gericht für "nicht schuldig" befunden worden. Das berichtet unter anderem das US-Promiportal "TMZ". Die Oscar-Preisträgerin hatte persönlich im Prozess in Los Angeles ausgesagt und der Jury erklärt, der Mann habe sie in Todesangst versetzt und ihr unangemessene Briefe mit sexuellem und religiösem Inhalt geschickt.

Trotzdem soll der Verdächtige dem Bericht zufolge von allen Vorwürfen freigesprochen worden sein. Auch einer psychiatrischen Behandlung muss er sich nicht unterziehen. Paltrow hatte vor Gericht ausgesagt, dass er gedroht habe, ein Skalpell zu benutzen, "um die Sünde aus ihrem Körper zu schneiden". Zudem hätte sie so viel Angst vor ihm, dass sie sich zum Schutz einen Hund angeschafft habe. Weshalb der Mann freigesprochen wurde, blieb vorerst unklar.

Sexspielzeug und Heiratsantrag

In den vergangenen Jahren soll der 66-Jährige der Schauspielerin Pornos, Sexspielzeug, sowie Liebes- und Drohbriefe geschickt haben. Die insgesamt 66 Briefe seien beunruhigend, erschütternd und ihrem Sicherheitsgefühl abträglich gewesen, sagte die Oscar-Preisträgerin. An Paltrows Elternhaus habe der Mann zudem Blumen, Pralinen und Liebesbotschaften hinterlassen, so "TMZ" weiter. Er soll der Schauspielerin auch mehrere Heiratsanträge gemacht haben.

Der US-Amerikaner aus dem Bundesstaat Ohio stellt der 43-Jährigen bereits seit 1999 nach. Paltrow hatte vor 15 Jahren schon einmal gegen ihn ausgesagt. Weil er von dem Hollywood-Star besessen zu sein schien, war der Mann im Jahr 2001 von einem Richter bereits in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden.

Der Anwalt des mutmaßlichen Stalkers hatte im Prozess auf die Unschuld seines Mandanten bestanden. Die Briefe seien weder pornografisch noch bedrohlich gewesen, argumentierte der Jurist. Der Fan habe lediglich seine religiösen Sorgen an die Schauspielerin herantragen wollen.

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Quelle: n-tv.de

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