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Ein Zombie-Biss ist hohe Schauspielkunst - was dabei schiefgehen kann, erzählt "The Walking Dead"-Gaststar Alicia Witt.
Ein Zombie-Biss ist hohe Schauspielkunst - was dabei schiefgehen kann, erzählt "The Walking Dead"-Gaststar Alicia Witt.(Foto: Twitter/WalkingDead_AMC)

"Das Blut sollte überall spritzen": Probleme am Set von "The Walking Dead"

Für die Serie "The Walking Dead" arbeiten Vollprofis. Kein Wunder, zählt sie doch zu den beliebtesten Formaten überhaupt. Da mögen die Zombies noch so erfahren sein - manchmal geht eben gehörig etwas schief.

Zugegeben, die Zombie-Apokalypse scheint eine Männer-Domäne zu sein. Zumindest, wenn es um die Einführung neuer Bösewichte in "The Walking Dead" geht. Umso interessanter, dass mit Paula, gespielt von Alicia Witt, in der jüngsten Folge tatsächlich eine neue starke Frauenfigur ihren Auftritt hatte.

! Achtung Spoiler !

Viel Zeit, ihr Potenzial auszuschöpfen, hatte Witt allerdings nicht. Schon am Ende musste sie nach einer fulminanten Episode das Zeitliche segnen. Dramatisch findet die 40-Jährige das nicht. "Es war eine der besten Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe", schwärmt sie im Interview mit "Entertainment Weekly". Außerdem habe sie mit ihrer Lieblingsschauspielerin Melissa McBride, die in der Serie Carol spielt, drehen dürfen.

Showrunner Scott Gimple habe Witt auf Twitter angeschrieben, erzählt Witt weiter. Sie habe keine Ahnung gehabt, welche Rolle für sie vorgesehen war. Und auch, wenn es nur ein kurzer Auftritt in der AMC-Serie war, immerhin war ihr Tod spektakulär. "Ich dachte mir, ich muss nach einer Episode sterben, es könnte wenigstens ein epischer Tod werden, und es war einer", erzählt die Schauspielerin. Nachdem sie zunächst von Maggie (Lauren Cohan) angeschossen und sich im Zuge des Kampfes schließlich selbst auf einer Holzplanke aufspießt, wird ihr von einem der Beißer ins Gesicht gebissen.

Nicht alles nach Plan

Bei den Dreharbeiten zu der Szene sei nicht alles nach Plan verlaufen. "Ich arbeitete mit einem der erfahrensten Beißer und er benutzte seine echten Zähne, um das Latex von meinem Gesicht herunterzureißen", wird Witt zitiert. "Er biss also in mein Gesicht und sollte danach in meinen Nacken beißen. Das Blut sollte überall spritzen, aber es funktionierte nicht", beschreibt Witt ihre letzte Szene. Sie selbst habe das natürlich nicht sehen können, weil sie geschrien habe. Trotzdem sei die Szene nicht wiederholt worden. "Offenbar hatten sie dafür nur einen Versuch", schließt Witt.

"So wie die Show bisher verlaufen ist, erinnert mich Paula an den Governor [...] Aber natürlich hat man Negan noch nicht kennengelernt", erzählt Witt weiter. Negan (Jeffrey Dean Morgan) war als großer Gegenspieler der sechsten Staffel angekündigt worden, bisher erfuhr man jedoch wenig über den neuen Bösewicht. Auch Witt weiß nur zu sagen, dass Paula für ihn arbeite.

Bekannt ist bisher lediglich, dass er offenbar eine Gruppe von Überlebenden anführt, die sich die "Saviors" nennt. Nach der letzten Folge dürften sich Fans noch mehr dafür interessieren, was es mit dem geheimnisvollen Anführer auf sich hat. In einer Szene hört man die "Saviors" sagen: "Wir sind alle Negan." Auch Melissa McBride verrät im Interview mit "Variety" nur: "Es gibt noch viel mehr zu erzählen." Aber sie lässt auch durchblicken, dass nicht mehr klar ist, ob ihre Gruppe um Anführer Rick (Andrew Lincoln) tatsächlich noch "die Gute" ist.

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Quelle: n-tv.de

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