Unterhaltung
Seine Art, die AfD-Erfolge zu kommentieren: Oliver Kalkofe.
Seine Art, die AfD-Erfolge zu kommentieren: Oliver Kalkofe.(Foto: Facebook / Oliver Kalkofe)

"Härzlichen Glöckwonsch": Promis reagieren auf AfD-Erfolg

Der Triumph der AfD bei den Landtagswahlen am Sonntag bleibt auch von vielen Stars und Sternchen nicht unkommentiert. So mancher Promi äußert im Netz seine Sorge - oder reagiert mit Ironie und Sarkasmus.

Der Ausgang der Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt mit durchgängig zweistelligen Ergebnissen für die AfD beschäftigt auch so manchen Prominenten in Deutschland. Öffentliche Unterstützer kann die Partei um Chefin Frauke Petry dabei nicht finden. Stattdessen äußern sich die Stars und Sternchen, die sich mit einem Kommentar nach vorne wagen, besorgt und entsetzt. Oder sie reagieren mit Ironie auf den Wahlausgang.

"Erschreckend #afd !!!!!!!!!!!", stellte Moderatorin Andrea Kaiser kurz und knapp zu den Wahlerfolgen der Rechtspopulisten bei Twitter fest. Comedian Oliver Pocher wurde da schon etwas ausführlicher: "Ich habe ja nichts gegen Flüchtlinge, ABER ... Und alle haben sie die AfD gewählt ... Zahlen, die SEHR nachdenklich machen ... in Ost UND West!", schrieb er und ergänzte: "Waren das noch Zeiten, als alle 'Angst' vor der Piraten Partei hatten ..."

"Springtime for Hitler"

Ex-Fußballer Hans Sarpei kommentierte bissig: "Wer die AFD aus Protest wählt, der rast auch auf der Autobahn, um für weniger Verkehrstote zu demonstrieren." Die Mitglieder der Gruppe Kraftklub aus Chemnitz holten eine noch größere Ironie-Keule heraus: "AfD wählen ist so richtig 30er" - ein Spruch, der im Zusammenhang mit der Wahl immer wieder in ähnlichen Versionen gepostet wurde.

Mit reichlich Sarkasmus nahm auch TV-Kritiker Oliver Kalkofe die AfD-Erfolge aufs Korn. "Auch von mir: Härzlichen Glöckwonsch! Das wird man ja wohl noch mal sagen dörfen", schrieb er bei Facebook - und postete dazu ein Bild, das ihn mit Scheitel und Hitler-Bärtchen zeigt. Musiker Jan Delay postete hingegen das animierte Bild eines eher ungünstigen Überholmanövers. Dieses überschrieb er mit den Worten: "Zum Thema AfD und Rechtsüberholen bei den Wahlen 2016." Und auch Moderator Jan Böhmermann ließ ein Video für sich sprechen: Gänzlich unkommentiert veröffentlichte er einen Youtube-Link zu "Springtime for Hitler" - dem fiktionalen Musical aus Mel Brooks Komödie "Frühling für Hitler" aus dem Jahr 1968.

 

 

 

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen