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Farrell wurde unter anderem im Berliner KaDeWe angeboten.
Farrell wurde unter anderem im Berliner KaDeWe angeboten.(Foto: dpa)

Abschied vom Modebusiness: Robbie Williams Label "Farrell" geht pleite

Seit 2011 besitzt Williams ein eigenes Modeunternehmen. Das Konzept: Moderne und Tradition verbinden und Mode für echte Kerle machen. Erst vor Kurzem eröffnet der Sänger den ersten Pop-up-Store in London. Nun meldet die Firma Insolvenz an.

Die Modefirma Farrell des Sängers Robbie Williams versprach eine Kombination aus modernem Stil und britischer Tradition. Männer sollten wieder Männer sein können. Doch nun scheint der Traum des 39-Jährigen ausgeträumt. Williams muss seinen Ausflug in die Modewelt vorerst beenden.

Farrell wird abgewickelt, wie britische Medien berichten. Vertreter des Unternehmens bestätigten gegenüber dem britischen "Telegraph" die Auflösung des Labels und kündigten eine freiwillige Insolvenz an. Die genauen Gründe für den Niedergang der Firma sind bisher unbekannt.

Gegründet hatte Williams das Label 2011. Benannt wurde die Firma nach seinem Großvater Jack Farrell. Der temporäre Laden, der im August im Londoner Covent Garden eröffnet worden war, ist bereits geschlossen. Der Pop-up-Store war statt sechs Monaten nur sechs Wochen geöffnet. Die Website des Labels ist nicht mehr erreichbar.

Verantwortlich für das Design von Farrell war Ben Dickens, der frühere Chefdesigner von Burberry. Er sollte auch die Bestückung der Läden, in denen die Marke angeboten wurde, überwachen. Williams selbst drehte regelmäßig kleine Kurzfilme, um neue Kollektionen anzupreisen. In einem Statement bedankte sich der Sänger für die "unglaubliche" Unterstützung, die er von der Presse und aus der Modebranche erhalten habe.

Quelle: n-tv.de

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