Unterhaltung

Erziehung auf dem PostwegRühmanns Rat kam schriftlich

25.05.2012, 12:31 Uhr

Heinz Rühmann kommunizierte gern schriftlich mit seinem Sohn. Hanspeter Rühmann erhielt immer wieder Ratschläge seines Vaters per Post.

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(Foto: dpa)

Schauspieler Heinz Rühmann hat sich in die Erziehung seines Sohnes gern per Post eingebracht: Fast täglich habe ihm der Vater einen Brief oder eine Postkarte geschrieben, sagte Heinzpeter Rühmann dem "Focus". Die väterliche Post sei "liebevoll und mahnend, manchmal auch zynisch" gewesen.

"Missbilligte er etwas, teilte er mir schriftlich mit, dass ich den Umgang mit diesem oder jenem Freund lassen solle. Und auch meine Gesichtszüge gefielen ihm manchmal nicht - ich solle mich gefälligst zusammennehmen", berichtet der heute 69-jährige Sohn des Schauspielers.

In persönlichen Auseinandersetzungen habe er oft den Satz gehört: "So spricht man nicht mit seinem Vater." Trotz allem sei das Verhältnis zu seinem Vater aber so innig gewesen, dass Außenstehende ihn darum beneidet hätten.

Heinz Rühmann wurde durch Filme wie "Drei von der Tankstelle", "Die Feuerzangenbowle" oder "Der Hauptmann von Köpenick" legendär. 1994 starb er im Alter von 92 Jahren.

Quelle: ntv.de, dpa