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Muss sich für nichts rechtfertigen: Sabia Boulahrouz.
Muss sich für nichts rechtfertigen: Sabia Boulahrouz.(Foto: imago/Future Image)

"Leute, seid ihr bescheuert?": Sabia spricht über Fehlgeburt und Sylvie

Rund einen Monat ist es her, dass Sabia Boulahrouz ihr Baby von Rafael van der Vaart verlor. Nun holt sie zum Rundumschlag aus: gegen Skeptiker, gegen den Kindsvater - und gegen ihre angebliche Ex-Busenfreundin Sylvie Meis.

Es gehört zu den schlimmsten Dingen, die einer Frau passieren können. Am 12. Dezember vergangenen Jahres verlor Sabia Boulahrouz im sechsten Monat das gemeinsame Baby mit Rafael van der Vaart. Doch nach all den Schlammschlachten, die in den vergangenen Jahren rund um die Beziehung mit dem Ex-Mann ihrer einstmals angeblich besten Freundin gefochten wurden, erntete die 37-Jährige statt Mitgefühl von manchen nur Spott und Häme. Ja, es wurden sogar Zweifel laut, dass Boulahrouz überhaupt schwanger gewesen sei.

Noch kein Jahr her: Sabia Boulahrouz und Rafael van der Vaart im März 2015 bei einer Musical-Premiere in Hamburg.
Noch kein Jahr her: Sabia Boulahrouz und Rafael van der Vaart im März 2015 bei einer Musical-Premiere in Hamburg.(Foto: imago/Future Image)

Im Interview mit der Zeitschrift "Grazia" geht die Hamburgerin nun mit den Kritikern hart ins Gericht: "Leute, seid ihr bescheuert? Auch wenn ich meine Ärzte ihrer Schweigepflicht entbinden würde, würden alle sagen: Die haben Geld bekommen und lügen." Sie sehe auch keinen Grund, weshalb sie sich öffentlich für das, was ihr widerfahren ist, rechtfertigen müsse. "Ich stehe nicht vor Gericht. Ich sehe keinerlei Beweispflicht meinerseits", erklärt sie in dem Gespräch mit dem Magazin.

Van der Vaart schickte SMS

Doch auch über das Verhalten Van der Vaarts, von dem sie sich noch in der Schwangerschaft getrennt hatte, packt Boulahrouz aus. Auch nachdem sie das Kind verloren hatte, habe es zu ihm keinen persönlichen Kontakt gegeben. Der Fußballer habe sich lediglich mit einer SMS bei ihr gemeldet. Darin stand: "Ich hoffe, deine Kinder trösten dich."

Ein Bild, das Boulevardgeschichte schrieb: Sylvie Meis, Rafael van der Vaart und Sabia Boulahrouz Ende 2012.
Ein Bild, das Boulevardgeschichte schrieb: Sylvie Meis, Rafael van der Vaart und Sabia Boulahrouz Ende 2012.(Foto: dpa)

Die gebürtige Sabia Thele hat aus ihrer früheren Ehe mit Khalid Boulahrouz - ebenfalls Fußballspieler - zwei 2010 und 2011 geborene Kinder. Schon 2008 hatte sie in einer Frühgeburt eine Tochter zur Welt gebracht - sie starb nur einen Tag, nachdem sie das Licht der Welt erblickt hatte.

Bei dem Kind, das sie nun verloren hat, hätte es sich indes um einen Jungen gehandelt, offenbart Boulahrouz gegenüber der "Grazia". Er hätte den Namen Rafael Ramon tragen sollen. "Wie der Vater und der Opa."

"Ich kenne Sylvie nur oberflächlich"

Schließlich geht Boulahrouz in dem Interview auch auf ihr Verhältnis zu Sylvie Meis ein. Anders, als zumeist dargestellt, sei sie mit der Moderatorin gar nicht außergewöhnlich dicke gewesen. "Das Wort 'beste Freundin' wurde wohl eher von anderen kreiert. Ich kenne Sylvie seit 2005, aber eher oberflächlich", geht sie deutlich auf Distanz. Meis habe sie auch früher nicht bei Problemen oder Schicksalsschlägen unterstützt. Erst seit 2012 hätten sie wirklich in engerem Kontakt gestanden.

Bereits Ende 2012 entstand das berühmt-berüchtigte Foto, das Rafael van der Vaart gemeinsam mit Meis und Boulahrouz in die Kamera lachend zeigt. Nur wenig später trennte sich Van der Vaart von Meis, um schließlich mit ihrer mehr oder weniger guten Freundin zusammenzukommen.

Nur wenige Tage nach der Fehlgeburt von Boulahrouz  im Dezember stellte Meis die Aufnahme mit Freunden nach - von vielen als böser Seitenhieb auf ihre Nebenbuhlerin verstanden. Und auch Boulahrouz hat dies wohl so interpretiert: "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Wenn Sylvie jemand gut kennt, dann ich. Ich habe mir in diesem Moment gedacht: Jetzt zeigt sie ihren wahren Charakter öffentlich."

Wir halten fest: Sie waren nie super befreundet, Sabia kennt Sylvie laut eigener Aussage dennoch gut. Was soll man da nun glauben? Egal, wie gut oder schlecht befreundet die beiden früher wirklich waren - heute sind sie sich offenbar nur noch spinnefeind.

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Quelle: n-tv.de

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