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Geht da was? Arnold Schwarzenegger (l.) und Donald Trump.
Geht da was? Arnold Schwarzenegger (l.) und Donald Trump.(Foto: AP / Collage: n-tv.de)
Mittwoch, 08. März 2017

"Er ist in mich verliebt": Schwarzenegger macht Trump an

Als "Terminator" hätte Arnold Schwarzenegger dem US-Präsidenten wahrscheinlich ein "Hasta la vista, baby" ins Ohr gehaucht. Doch abseits der Leinwand findet Arnie andere Worte, um in seiner Fehde mit Donald Trump die nächste Schippe draufzulegen.

Auf die Antwort von US-Präsident Donald Trump darf man schon mal gespannt sein, denn Arnold Schwarzenegger hat gerade die nächste Runde im Dauerclinch mit dem US-Präsidenten eingeläutet. Auf die Frage, weshalb Trump so auf ihn fixiert sei, scherzte der 69-Jährige im Radiosender "Sirius XM": "Ich glaube, er ist in mich verliebt." Auch auf Nachfrage des Moderators blieb der Schauspieler bei seiner These: "Ja, das glaube ich."

Kaum anzunehmen, dass Schwarzenegger damit ein gänzlich neues Kapitel in seiner Beziehung zu Trump aufschlagen wollte. Eher schon wollte der "Terminator" seinen Rivalen abermals provozieren, denn Trump - und nicht zuletzt auch seine Melania - dürften von dieser Art von "Outing" nicht allzu sehr begeistert sein.

Schwarzenegger und Trump liefern sich schon seit Monaten einen Schlagabtausch. Die Gegnerschaft begann bereits während des Präsidentschaftswahlkampfs. Schwarzenegger, ehemaliger Gouverneur von Kalifornien, zählte bei den Republikanern zu den innerparteilichen Kritikern Trumps.

Gegangen oder gegangen worden?

Eine Zuspitzung hat die Auseinandersetzung erfahren, seit Trump Präsident ist und Schwarzenegger ihn zudem als Gastgeber der Reality-TV-Show "The "Celebrity Apprentice" beerbte. Via Twitter machte sich Trump über die Einschaltquoten des Action-Helden lustig. Später forderte er zudem seine Zuhörer beim "National Prayer Breakfast" auf, für Schwarzenegger und dessen Quoten zu beten. Der Schauspieler reagierte darauf, indem er dem US-Präsidenten einen Job-Tausch vorschlug.

Schwarzenegger hat mittlerweile seinen Abschied von der TV-Show verkündet. "Ich habe viel gelernt und hatte eine tolle Zeit. Es war wirklich eine großartige Erfahrung. Aber unter diesen Umständen will ich es nicht noch einmal machen", sagte er im Interview mit dem "Empire Magazine". "Als die Leute herausgefunden haben, dass Trump nach wie vor als Produzent mitwirkt und Geld durch die Show verdient, hat die Hälfte der Zuschauer begonnen, die Show zu boykottieren", so Schwarzenegger weiter. Trump twitterte daraufhin, der Schauspieler sei nicht freiwillig gegangen, sondern wegen seiner schlechten Quoten gefeuert worden.

Quelle: n-tv.de

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