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Baden wie ein Rapper - das können bald einige Senioren in Conneticut, wenn der Hausverkauf erfolgreich ist.
Baden wie ein Rapper - das können bald einige Senioren in Conneticut, wenn der Hausverkauf erfolgreich ist.(Foto: Instagram/50 Cent)

Hausverkauf durch Insolvenz: Senioren beziehen 50 Cents Prunkvilla

Rapper 50 Cent muss wegen einer Privatinsolvenz sein Anwesen verkaufen. Doch statt eines neuen Promis sollen Senioren die Villa erobern. Über 20 Schlafzimmer stünden den künftigen Bewohnern zur Verfügung.

Der insolvente Rapper 50 Cent muss sein millionenschweres Anwesen im US-Bundesstaat Connecticut verkaufen. Er soll auch schon einen Käufer gefunden haben. Doch noch zieht sich der Verkauf des Hauses hin. Der Käufer beabsichtigt, die riesige Immobilie mit über 21 Schlafzimmern und 25 dazugehörigen Badezimmer in ein Heim für Betreutes Wohnen umzuwandeln. In 50 Cents Protzvilla könnten also demnächst Senioren einziehen.

Doch dafür muss sich der Interessent laut dem US-Portal "TMZ" zunächst eine Genehmigung einholen. Zudem müsse der Insolvenzverwalter dem Deal zustimmen. Die Anwälte von 50 Cent wollen bis 29. April alles unter Dach und Fach bringen. Es bleiben also noch knapp zwei Monate für alle Beteiligten, um auch die letzten Hürden für einen erfolgreichen Abschluss zu nehmen.

"Die Zeiten sind hart"

Bei einem erfolgreichen Verkauf des Hauses streicht der Rapper acht Millionen Dollar ein. Das dürfte nicht zuletzt seinen Gläubigern gefallen. 50 Cent hatte im Sommer 2015 nach einem Urteil in einem Zivilprozess gegen ihn Privatinsolvenz angemeldet. Kritiker bezweifeln allerdings, dass der Rapmogul tatsächlich pleite ist und werfen ihm vor, die Insolvenz zu nutzen, um die im Prozess vereinbarten Unterhaltszahlungen an seine Ex-Freundin zu vermeiden. Sie sollte fünf Millionen Dollar Schadensersatz von dem 40-Jährigen erhalten. 50 Cent hatte ein Sexvideo von sich und seiner Ex-Freundin ins Internet gestellt - ohne ihre Einwilligung einzuholen.

Auf seinem Instagram-Account präsentierte sich der Gründer der Rapgruppe "G Unit" damals als Sparfuchs mit einem Smart statt einem teuren Auto und schrieb dazu: "Die Zeiten sind hart". Mittlerweile lassen sich auf seinem Kanal allerdings Bilder finden, wie er in Dollarscheinen badet oder neben kostspieligen Rolls Royce posiert.

Quelle: n-tv.de

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