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Shia LaBeouf will debattieren und sinnieren - muss aber blöde Fragen beantworten.
Shia LaBeouf will debattieren und sinnieren - muss aber blöde Fragen beantworten.

"Viel Positives" und eine Pizza: Shia LaBeouf fährt 24 Stunden Fahrstuhl

Die Frage "Ist das Kunst?" stellt sich im Falle von "Transformers"-Star Shia LaBeouf nicht zum ersten Mal. Erlaubt sein muss sie dennoch - vor allem gerade jetzt, wo der Schauspieler 24 Stunden lang ohne Pause Fahrstuhl fährt. Für eine gesunde Streitkultur.

US-Schauspieler Shia LaBeouf fährt für seine neueste Kunstaktion 24 Stunden lang ohne Unterbrechung mit dem Aufzug. Gemeinsam mit den beiden Künstlern Nastja Säde Rönkkö und Luke Turner hält der 29-Jährige seit Freitagmorgen einen Lift im Sprachen-Institut der Universität in Oxford besetzt - zu verfolgen ist das Ganze via Livestream auf Youtube und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #Elevate. Abgesehen von Bildern, wie der "Disturbia"-Star sich eine Pizza in sein vorläufiges Zuhause liefern lässt, dürfen Abonnenten dem nebenberuflichen Performance-Künstler auch beim Debattieren und Denken zusehen.

Der Clou des Ganzen: Das Trio bleibt nicht etwa die gesamte Zeit unter sich, sondern trifft immer wieder auf neue "Gäste", die - zufällig oder nicht - ebenjenen Aufzug benutzen müssen, der von LaBeouf und Co. okkupiert wurde. Da der Schauspieler seine Aktion freimütig via Twitter beworben hatte, bildete sich innerhalb kürzester Zeit eine lange Schlange mit Wartenden vor dem Universitätskomplex. Jeder von ihnen wollte nur ein einziges Mal mal mit dem Hollywood-Star Fahrstuhl fahren.

Was dagegen vonseiten des 29-Jährigen vermutlich nicht gewollt war: Anstatt bedeutungsschwer über Gott und die Welt zu plaudern, fragten die Studenten LaBeouf vor allem über sein Privatleben aus. Auf die Frage, was die schwierigste Zeit in seinem Leben gewesen sei, antwortete der Schauspieler, die letzten paar Jahre seien "interessant" gewesen - es habe sowohl Turbulenzen als auch "viel Positives" gegeben.

LaBeouf mag es abseitig

Womöglich bezog er sich ja auf die Ausraster, mit denen er immer wieder in die Schlagzeilen geraten war. Zuletzt hatte er als Zuschauer während einer Aufführung von "Cabaret" am New Yorker Broadway so lange herumgepöbelt, bis er von der Polizei abgeführt wurde. "Verdammt, wisst ihr nicht, wer ich bin?", hatte er den Beamten zugerufen. Er konnte es ihnen eine ganze Nacht lang in einer Zelle erklären.

Die jüngste Kunstaktion ist auch längst nicht seine skurrilste. LaBeoufs schräger Auftritt bei der Berlinale mit einer Papiertüte über dem Kopf dürfte zwar hierzulande in bester Erinnerung geblieben sein, aber sein Selbsterfahrungstrip im vergangenen November warf noch weit mehr Fragen auf. Damals verschanzte er sich in einem Kino und ließ sich dabei filmen, wie er alle seine Filme - von "New York, I Love You" bis "Nymphomaniac" - am Stück guckte.

Quelle: n-tv.de

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