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Fester Bestandteil der deutschen Rap-Szene: Bass Sultan Hengzt auf dem Cover seines Albums "Endlich erwachsen".
Fester Bestandteil der deutschen Rap-Szene: Bass Sultan Hengzt auf dem Cover seines Albums "Endlich erwachsen".(Foto: No Limits)

"Tumor bei mir entdeckt": Sorge um Rapper Bass Sultan Hengzt

Für leise Töne ist Bass Sultan Hengzt normalerweise nicht bekannt. Doch nun meldet er sich mit einer Schocknachricht nur kurz und knapp bei Facebook. Offenbar ist der Rapper krank - und die Fans fragen sich, wie es tatsächlich um ihn steht.

Seit über zehn Jahren gehört der als Fabio Cataldi geborene Bass Sultan Hengzt zum Inventar der deutschen Rap-Szene. Einst Schützling von Bushido, dann mit seinem Mentor zerstritten und inzwischen wieder versöhnt, gibt sich der Berliner in seinen Texten gern als harter Hund. Allein vier seiner bislang sieben veröffentlichten Alben landeten auf dem Index. Sein letztes Werk, "Musik wegen Weibaz", erschien vor knapp einem Jahr.

Doch nun gab sich der Rapper in einem Facebook-Post ungewohnt wortkarg. Mit knappen Worten verkündete der 34-Jährige seinen Fans, dass er anscheinend ernsthaft erkrankt ist. "Tach, ich mach es mal kurz. Die Ärzte haben einen Tumor bei mir entdeckt", so der Musiker, ohne weitere Details bekanntzugeben. Er wolle sich melden, "wenn alles wieder o.k. ist".

Von Bedauern bis Skepsis

Der Großteil seiner Fans zeigte sich in dem sozialen Netzwerk besorgt. "Ich hoffe, es geht gut aus. Wünsche dir viel Kraft und gute Besserung. Das ist ein Alptraum", schrieb eine Userin. "Du musst immer positiv denken, Hengzt", riet ein Fan, der laut eigener Aussage selbst an einem Tumor erkrankt war. Und ein anderer der vielen hundert Kommentare lautete: "Gute Besserung, Hengzt. Bleib stark. Du wirst es hoffentlich schon überstehen. Viel Erfolg beim Kampf gegen den Tumor."

In manchen Kommentaren klang aber auch Skepsis durch: "Ich hoffe, dass das kein schwarzer Humor-Scherz ist", war dort zu lesen. Oder auch: "Sorry, aber bei all deinen Posts kann ich das nicht wirklich ernst nehmen."

Der Rapper treibt auch in den sozialen Netzwerken gerne mal mit seiner Art von Humor sein Unwesen. Nach dem Tod des Fernsehmoderators Peter Lustig etwa postete er ein Bild des früheren, an Krebs verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs mit der Zeile: "R.I.P. Peter Lustig." Die Beschwerden mancher Fans über diesen "Scherz" kommentierte der Sänger mit den Worten: "Mir egal, ihr könnt mir einen blasen!" Dennoch sollte man die Aussage des Musikers, an einem Tumor erkrankt zu sein, natürlich erst einmal ernst nehmen und ihm baldige Genesung wünschen.

Quelle: n-tv.de

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