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Der DL-44 Blaster aus "Star Wars" wird versteigert, er ist einer deutschen Waffe nachempfunden.
Der DL-44 Blaster aus "Star Wars" wird versteigert, er ist einer deutschen Waffe nachempfunden.(Foto: Nate D. Sanders Auctions)

Ballern wie Luke Skywalker: "Star Wars"-Blaster kostet kleines Vermögen

Der Merchandise rund um die "Star Wars"-Saga ist ein sicheres Geschäft. Selbst in Drogerie und Supermarkt kommt man um die galaktischen Helden nicht herum. Anders sieht es allerdings mit echten Filmrequisiten aus. Die sind selten - und nahezu unerschwinglich.

Einmal im Leben Jedi sein - für kleine und große "Star Wars"-Fans seit Jahrzehnten ein Traum. Deswegen verkaufen sich auch Laserschwerter & Co. so vorzüglich. Weltraum-Enthusiasten mit tiefen Taschen bietet ein amerikanisches Auktionshaus nun eine einmalige Gelegenheit: Luke Skywalkers Waffe aus "Episode V - Das Imperium schlägt zurück" wird versteigert.

Luke Skywalker benutzte den DL-44 Blaster in "Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück".
Luke Skywalker benutzte den DL-44 Blaster in "Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück".(Foto: imago stock&people)

Das Einstiegsgebot für den DL-44 Blaster liegt bei 200.000 US-Dollar (rund 185.000 Euro). Dabei besteht das Modell lediglich aus preiswertem glasfaserverstärktem Kunststoff. Mit der Attrappe spielte Skywalker-Darsteller Mark Hamill Szenen, in denen es tatsächlich nicht zum Schusswechsel kam.

"Sammler werden Skywalkers DL-Blaster-Pistole schätzen", ist sich der Besitzer des Auktionshauses Nate D. Sanders sicher. "Sie wurde im Kampf der Rebellen-Allianz gegen die böse Galaktische Republik verwendet." Auch Harrison Fords Weltraumpilot Han Solo verwendete im Film das Modell.

DL-44 jahrelang nicht zu erstehen

Der DL-44 Blaster ist eine der ersten Selbstladepistolen - der Mauser C96 - nachempfunden. Sie wurde 1896 in Deutschland entwickelt und bis kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs produziert.

Seine Filmwaffe hatte der heute 64-jährige Hamill einst im Rahmen der britischen Kindershow "Jim'll Fix It" einem kleinen Jungen geschenkt. Lange danach, 1998, wurde sie dann vom Auktionshaus "Sotheby's" versteigert. Und erst heute, weitere 18 Jahre später, besteht erneut die Chance, das Sammlerstück zu erwerben.

Der Zustand des Blasters wird seitens des derzeitigen Auktionators als "sehr gut" beschrieben. Sie soll lediglich leichte Gebrauchsspuren aufweisen.

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Quelle: n-tv.de

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