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Bruce Springsteen eröffnet das Megakonzert und spielt bei "Born to Run" gemeinsam mit Jon Bon Jovi. Beide kommen aus New Jersey. Dort wütete "Sandy" besonders schlimm.
Bruce Springsteen eröffnet das Megakonzert und spielt bei "Born to Run" gemeinsam mit Jon Bon Jovi. Beide kommen aus New Jersey. Dort wütete "Sandy" besonders schlimm.(Foto: REUTERS)

Benefiz-Konzert nach Wirbelsturm: Stars spielen für "Sandy"-Opfer

Bruce Springsteen, Alicia Keys, die Rolling Stones und viele mehr. Beim Benefiz-Konzert spielen die Stars Millionen US-Dollar für die Opfer von Hurrikan "Sandy" ein. Dutzende US-Fernsehsender übertragen das Konzert aus dem New Yorker "Madison Square Garden". Ein Fernsehereignis für den guten Zweck.

Mit "Land of Hope and Dreams" hat Bruce Springsteen das Benefiz-Konzert für die Opfer des Hurrikans "Sandy" eröffnet. Ihm folgen Weltstars wie Eric Clapton, Dave Grohl, Alicia Keys, Chris Martin, The Who und die Rolling Stones. Mehr als vier Stunden dauert das Benefiz-Konzert im berühmten "Madison Square Garden" in New York.

Die Altrocker von den Rolling Stones geben sich auch die Ehre. Sie feiern dieses Jahr ihr 50-jähriges Bandjubiläum.
Die Altrocker von den Rolling Stones geben sich auch die Ehre. Sie feiern dieses Jahr ihr 50-jähriges Bandjubiläum.(Foto: REUTERS)

"Ich lebe nun seit elf Jahren in New York und ich liebe es", sagte Roger Waters, Pink-Floyd-Mitbegründer. "Es ist mir eine Ehre, heute hier zu sein und den Bedürftigen zu helfen." Waters sang unter anderem mit einem Jugendchor seinen Welthit "Another Brick In The Wall".

"Musiker sind meist die ersten weltweit, die versuchen, den Opfern von solchen Katastrophen finanziell zu helfen", sagte Organisator John Sykes, früherer Gitarrist unter anderem von Whitesnake. "Sie sind es, die sagen: "Okay, ich verdiene ein oder zwei Millionen Dollar in einer Nacht, ich werde meine Zeit opfern, um diesen Menschen zu helfen."

Mehr als 32 Millionen Dollar Spenden

Die Nachfrage nach Eintrittskarten für das Konzert war riesig. Schon bevor die erste Note gespielt wurde, spülte es 32 Millionen Dollar (rund 24 Millionen Euro) in die Kassen. Der Erlös geht an eine Stiftung, die das Geld an Opfer des Hurrikans vom 29. Oktober vergibt.

Durch "Sandy" waren in den USA rund 120 Menschen ums Leben gekommen. Der Sturm richtete im Nordosten der USA schwere Zerstörungen und Überschwemmungen an, vor allem in New York und New Jersey. Es gab Schäden in Milliardenhöhe.

Das nach dem Veranstaltungsdatum "12-12-12" benannte Konzert sollte zu einem der meist verbreiteten Ereignisse der Fernsehgeschichte werden. Zwei Milliarden Menschen könnten das Ereignis verfolgen, hieß es. Der Abend werde allein in den USA von 34 Fernsehsendern übertragen, weltweit kämen noch einmal fast 30 dazu. Fast 170 Radiosender in den USA und zwei Dutzend Internetseiten übertrugen live.

Quelle: n-tv.de

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