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Til Schweiger hat bekommen, was er wollte - nur eben nicht ganz so, wie er sich das vorgestellt hat.
Til Schweiger hat bekommen, was er wollte - nur eben nicht ganz so, wie er sich das vorgestellt hat.(Foto: imago/Future Image)
Donnerstag, 20. April 2017

"Einfach nur armseligst!": Til Schweiger tritt nach

Er kann es einfach nicht sein lassen. Eigentlich hat Til Schweiger im Streit mit einer Hamburger Zeitung einen Sieg eingefahren. Sie musste klarstellen, das er nicht das teuerste Leitungswasser der Stadt verkauft. Der Schauspieler stänkert trotzdem weiter.

Til Schweiger ist bester Dinge - und damit hält er auch auf Facebook nicht hinterm Berg. Hauptgrund für die gute Laune des Filmstars: In einer Auseinandersetzung mit der "Hamburger Morgenpost" um Wasserpreise in seinem Lokal "Barefood Deli" hat Schweiger einen kleinen Sieg errungen. Aus seiner Sicht vielleicht auch einen großen: Das Blatt musste auf der Titelseite eine Gegendarstellung drucken, in der Schweiger festhielt, er verkaufe "nicht das teuerste Leitungswasser".

"Grosse Freude! Das macht Spass!", jubilierte Schweiger dann am Abend auf seiner Facebook-Seite. Die Freude über den Ausgang des Wasser-Streits werde "auch nicht getrübt durch den beigefügten läppischen, kleingeistigen Kommentar dazu", versicherte der 52-Jährige - und bezeichnete die Zeitung noch im gleichen Atemzug als "Schmierblatt". "Das ist kein Journalismus, das ist einfach nur armseligst."

Die Zeitung hatte unter der Gegendarstellung gekontert: "Lieber Til Schweiger, Sie haben recht. Sie verkaufen in Ihrem Restaurant nicht Hamburgs teuerstes Leitungswasser. Sie verlangen nur 4,20 Euro für einen Liter Wasser aus dem Hahn, der eigentlich 0,4 Cent kostet." Als "Fortschritt" lobte das Blatt sarkastisch, Schweiger bewerbe sein Wasser nun als "fein gefiltertes Hamburger Trinkwasser".

Teure Veredelung

Hohe Wellen geschlagen hatte der Hamburger Wasserstreit im Januar 2017. Die Zeitung hatte damals auf die Preise für das als "Barewater Sprudel" oder "Barewater Still" verkaufte Wasser in Schweigers Lokal hingewiesen. In einem offenen Brief verteidigte sich der Schauspieler und Regisseur. "Wenn man jetzt bedenkt, was wir mit unserem Wasser alles anstellen, bevor es auf den Tisch kommt (filtern, zapfen, veredeln, etc.) und man die dafür erforderlichen Personalkosten einrechnet, liegt unser Deckungsbeitrag am untersten Ende dessen, was in der Hamburger Gastronomie Standard ist", behauptete er.

Einen völlig unumstrittenen Grund zur Freude hatte Schweiger übrigens außerdem: Ebenfalls über Facebook hatte er nach dem Kätzchen seiner 18-jährigen Tochter Lilli gesucht. Mittlerweile ist das vier Monate alte "British Shorthair" wieder im trauten Heim. "Viel wichtiger ist, dass Klein-Herbert wieder aufgetaucht ist!", betonte Schweiger. Widersprechen wird ihm da wohl niemand.

 

Quelle: n-tv.de

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