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Im November kommt Tom Tykwers Verfilmung von David Mitchells "Der Wolkenatlas" ins Kino.
Im November kommt Tom Tykwers Verfilmung von David Mitchells "Der Wolkenatlas" ins Kino.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Suche nach dem perfekten Satz: Tykwer verfilmt David Mitchell

Der irische Schriftsteller David Mitchell verbringt viel Zeit mit der Suche nach dem perfekten Satz. Das Gefühl, einen solchen Satz geschrieben zu haben, sei "ungeheuerlich", bekennt der Bestseller-Autor. In einigen Tagen erscheint sein neuer Roman "Die tausend Herbst des Jakob de Zoet".

Der irische Schriftsteller David Mitchell will immer nur das eine: den perfekten Satz. "Das erste Mal war ungeheuerlich", sagte der Autor im Interview mit dem "Spiegel". "Da war plötzlich dieses Gefühl: Dieser Satz ist wundervoll, nichts an diesem Satz ist falsch. Und wenn man es einmal erlebt hat, will man es wieder spüren. Menschen mögen dich hassen und beleidigen - aber sieh dir diesen Satz an, ich kann das, der Satz ist perfekt", schilderte der 43-Jährige seine Gefühle beim gelingenden Schreiben.

Und wie sieht so ein perfekter Satz aus? "Ein perfekter Satz enthält eine gewisse Menge Überraschung. Eine gewisse Menge Neuigkeit. Die Neuigkeit kann durch die Umkehrung oder die Implosion eines Klischees entstehen. Der Satz enthält eine gewisse Menge Witz. Und manchmal nichts von alledem", erläuterte er.

In einigen Tagen erscheint Mitchells Roman "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet" auf Deutsch. Und Tom Tykwer hat gerade Mitchells Buch "Der Wolkenatlas" mit Tom Hanks und Halle Barry verfilmt; der Streifen kommt im November in die Kinos.

Quelle: n-tv.de

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