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Halle Berry in Aktion.
Halle Berry in Aktion.(Foto: REUTERS)

Dreh mit Hanks und Berry beendet: Umstrittener "Cloud Atlas" ist fertig

Oscar-Preisträger, Herzensbrecher und weltberühmte Regisseure: Die Dreharbeiten für "Cloud Atlas" sorgen in der Vergangenheit für viele Schlagzeilen. Nun heißt es abwarten. Der Film ist abgedreht. Ende 2012 soll der Streifen dann in den Kinos zu sehen sein.

Die Aufnahmen für den Film "Der Wolkenatlas" mit den Oscar-Preisträgern Tom Hanks und Halle Berry sind im Kasten. Wie geplant seien die Dreharbeiten nach drei Monaten beendet, teilte die Agentur des Films mit. Damit ist das Set im Potsdamer Filmstudio Babelsberg Geschichte. Nach den Feiertagen wird dort jedoch die Nachbearbeitung des Films starten.

Der Film mit dem Originaltitel "Cloud Atlas" ist mit Produktionskosten von rund 100 Millionen Euro der bislang teuerste deutsche Kinofilm. Für Oktober 2012 ist der Kinostart in den USA geplant, Ende 2012 soll der Streifen in Deutschland zu sehen sein.

Top-Regisseure am Werk

Stefan Arndt, Chef der Berliner Produktionsfirma X-Filme ("Das weiße Band"), setzt das Projekt gemeinsam mit Produzent Grant Hill ("Titanic") um. Die drei Regisseure Tom Tykwer ("Drei") sowie Andy und Lana Wachowski ("Matrix"-Trilogie) bringen damit den preisgekrönten Roman "Der Wolkenatlas" von David Mitchell auf die Leinwand.

Neben Hanks und Berry gehören die Hollywood-Größen Hugh Grant und Susan Sarandon zu den Stars. Gedreht wurde nach Angaben der PR-Agentur des Films auch in Schottland, auf Mallorca und in der Sächsischen Schweiz.

Tom Twyker (r.) instruiert Schauspieler Keth David am Set von "Cloud Atlas".
Tom Twyker (r.) instruiert Schauspieler Keth David am Set von "Cloud Atlas".(Foto: REUTERS)

Die Produzenten Hill und Arndt äußerten sich zufrieden mit den Arbeiten: "Es war ein unglaublich komplexer Drehplan und ein gewaltiger Dreh für eine Produktion dieser Größe, aber mit drei der erstaunlichsten Regisseure unserer Zeit, die sich dieses komplexen Materials angenommen haben, sind wir begeistert wie der Film aussieht."

Filmstudio-Vorstand Christoph Fisser war stolz, Tykwer und die Wachowskis erneut in Babelsberg begrüßen zu dürfen. Nach seinen Angaben war es das vierte Filmprojekt mit den Wachowskis und Tykwers dritter Film im Studio.

Der Film stellt eine epische Erzählung dar, die ganze 500 Jahre umspannt. Im Zentrum steht eine Kettenreaktion, die von einer menschlichen Entscheidung im 19. Jahrhundert auf dem Pazifischen Ozean ausgelöst wird – mit ungeahnten Folgen.

Quelle: n-tv.de

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