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Im Interview mit dem "Playboy" verkündet Quentin Tarantino sein baldiges Karriereende.
Im Interview mit dem "Playboy" verkündet Quentin Tarantino sein baldiges Karriereende.(Foto: imago/PicturePerfect)

Rente nach zehn Filmen: Viagra für die Kunst? Nicht bei Tarantino

Aus Quentin Tarantinos Feder stammen Blockbuster wie "Pulp Fiction" oder "Kill Bill". Doch bald will sich der 52-Jährige aus seinem Regiestuhl verabschieden - statt sich "in die Riege impotenter Regisseure" einzureihen.

Zwei Filme noch, dann soll Schluss sein für Erfolgsregisseur Quentin Tarantino. "Dann hätte ich zehn Filme gemacht und würde hoffentlich auf der Höhe meiner Kunst aufhören", sagte er dem Magazin "Playboy". "Ich bin jetzt Anfang 50. Den zehnten Film mache ich vielleicht mit 60."

Mit dem freiwilligen Verzicht auf eine weitere Karriere wolle er sicherstellen, dass er sich "nie in die Riege impotenter Regisseure einreihen" werde, "die es eigentlich nicht mehr bringen und trotzdem noch einen Film nach dem anderen drehen". Er fügte hinzu: "Ich gehe ja auch mit einer Frau nicht bloß deswegen ins Bett, weil ich zufällig eine Schachtel Viagra auf dem Nachttisch liegen habe."

Auf die faule Haut legen wolle er sich im Alter aber nicht, beteuerte Tarantino. "Vielleicht nutze ich meine künstlerische Kreativität dann ja fürs Romaneschreiben. Oder ich mache TV-Serien. Oder Theater. Ich habe noch viele Ideen."

Ausruhen darf sich der 52-Jährige auf zwei Oscars und zwei Golden Globes für "Pulp Fiction" und "Django Unchained". Zudem gewann er die Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes für sein Drehbuch zu "Pulp Fiction" und den Goldenen Bären bei der Berlinale für "Jackie Brown". Der US-amerikanische Regisseur ist unter anderem verantwortlich für Filmklassiker wie "Kill Bill", "Inglourious Bastards" und "The Hateful Eight", steht aber auch selbst als Schauspieler vor der Kamera und schreibt Drehbücher.

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Quelle: n-tv.de

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