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Daniel Hartwich und Sonja Zietlow können anstoßen: 2016 wird das Dschungelcamp besonders hart für die Promis.
Daniel Hartwich und Sonja Zietlow können anstoßen: 2016 wird das Dschungelcamp besonders hart für die Promis.(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

"Das war Arbeitsverweigerung": Was sich im Dschungelcamp ändern muss

So richtig fluppen wollte es nicht im australischen Busch. 2015 hatten die Promis keinen Bock aufs Dschungelcamp und das hat dann auch den Zuschauern die Laune verdorben. Die Gag-Schreiber der Show wissen, woran das lag.

Im Dschungelcamp ist Schluss mit lustig. Der Sender RTL hat die Regeln für Deutschlands beliebteste Ekel-Show verschärft. Es war einfach zu harmlos im vergangenen Jahr. Mal abgesehen von Walter Freiwalds Eskapaden, waren die dumpfen Darbietungen der Sternchen mehr etwas zum Schnarchen als zum Schnacken.

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"Wir dachten wohl, dass der Dschungel ein Selbstläufer ist", gibt Jens Oliver Haas gegenüber der Zeitung "Rheinische Post" zu. Er und sein Kollege Micky Beisenherz sind bei dem Reality-Format für die Gags der Moderatoren, Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, zuständig.

Bei der Auswahl der vermeintlichen Promis seien zu viele TV-Eigengewächse dabei gewesen, vermutet Haas. Die hätten nichts zu erzählen gehabt, weil sie eben auch nichts erlebt hätten. "Wenn zwei ehemalige Gameshow-Assistenten die größte Karriere haben, dann reicht das einfach nicht".

"Das wäre ein Kündigungsgrund!"

Für sie als Gag-Schreiber sei es im vergangenen Jahr wahnsinnig schwierig gewesen, für Stimmung zu sorgen, erklärt Haas. "Wir haben uns unser Geld noch nie so ehrlich verdient." Der Hass auf die Kandidaten sei "massiv" gewesen. "Man darf bei allem Spaß nicht vergessen, dass das ein Job ist. Auch für die da unten. Das aber war Arbeitsverweigerung", so Haas.

Solche Kollegen hätten dort nichts verloren, es sei eine Frechheit gewesen - auch gegenüber den Zuschauern. Die Bewohner hätten sich gezielt verweigert, findet Haas. "Und das wäre in jedem normalen Arbeitsverhältnis ein Kündigungsgrund."

Obwohl die mäßige Spannung an den Einschaltquoten nichts geändert habe - die seien weiterhin überragend gewesen, müsse sich 2016 also einiges ändern, so Haas. Die ersten Schritte sind bekanntlich bereits eingeleitet.

Jenny Elvers hat was zu meckern

Damit der Urwald-Zirkus in diesem Jahr wieder Gesprächsthema Nummer eins beim Morgenkaffee wird, wird mit den Campern härter umgesprungen: Die Unterbringung in der Nobel-Absteige "Palazzo Versace" vor dem Aufbruch ins Camp ist gestrichen, außerdem herrscht für die Promis strenge Kontaktsperre - nicht, dass Absprachen getroffen werden.

Gerade letzteres stößt einigen Campern bereits sauer auf. "Das ist echt eine Schweinerei", klagte etwa Jenny Elvers bei ihrer Ankunft in Australien im Interview mit RTL. "Ich hätte gerne die Kandidaten vorher mal getroffen und ein bisschen geplaudert, wer was macht und wer was überhaupt nicht machen möchte." Wenn sich da nicht mal schon eine Dschungel-Diva geoutet hat.

"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" läuft ab dem 15. Januar bei RTL.

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Quelle: n-tv.de

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