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(Foto: dpa)

Regisseur Emmerich fühlt sich an RAF-Zeit erinnert: "White House Down" soll Augen öffnen

Der deutsche Hollywoodregisseur Roland Emmerich hat eine Mission. Mit seinem neuen Thriller prangert er die Sicherheitspolitik der USA an und kritisiert die Spaltung der amerikanischen Bevölkerung.

Hollywoodregisseur Roland Emmerich verbindet mit seinem neuen Thriller "White House Down" ein politisches Anliegen. "Du willst zwar unterhalten, aber du willst auch irgendetwas geben, irgendwie die Augen öffnen", sagte er. Der Film beschreibe die aktuelle Situation in den USA, "ein Land, das total geteilt und voller Spannungen ist".

In dem Action-Thriller attackieren nicht ausländische Terroristen den Sitz des US-Präsidenten, sondern US-Amerikaner. Dieses Szenario finde er sehr viel realistischer, da ausländische Terroristen nie bis nach Washington vordringen könnten, sagte der 57-jährige Regisseur.

Das würde wegen der rigiden Sicherheitsmaßnahmen, die die USA nach 9/11 ergriffen haben, nie passieren. Diese Maßnahmen findet Emmerich, der sowohl US-Bürger als auch Deutscher ist, "unerträglich": Was jetzt in Amerika passiert, erinnere ihn an die Baader-Meinhof-Zeit in Deutschland, in der er aufgewachsen sei. "White House Down" läuft am 5. September in den Kinos an.

Quelle: n-tv.de

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