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Dass sie sich mögen, sieht man sofort: Daniel Hartwich und Sonja Zietlow.
Dass sie sich mögen, sieht man sofort: Daniel Hartwich und Sonja Zietlow.(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

"Ich habe Tränen gelacht": Zietlow und Hartwich reden Tacheles

Sonja Zietlow und Daniel Hartwich sind auch diesmal die Moderatoren im Dschungelcamp - wer auch sonst? Bevor es mit "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" wieder losgeht, sprechen sie im Interview über Highlights, Favoriten und darüber, wo im TV gelogen wird.

Zehn Jahre Dschungelcamp. Was erwartet uns?

Sonja Zietlow: Natürlich wie gewohnt gute Unterhaltung. Was wir von den Promis erwarten können, wissen wir allerdings erst wenn sie ins Camp gezogen sind.

Daniel Hartwich: Ich finde, erwarten können wir bei den Namen eine Menge. Es wird natürlich toll. Deswegen machen wir es ja.

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Was sind Ihre Highlights aus den vergangenen Staffeln?

Zietlow: Mein Highlight war Larissa Marolt (Staffel 2014). Ich fand die sensationell und habe mich über sie totgelacht. Mir fällt immer diese Szene ein, wo sie versucht, sich in die Hängematte zu legen, sich dreht und herausfällt.

Hartwich: Dem kann ich mich nur anschließen. Danke abermals an Österreich für Larissa Marolt.

Wer sind Ihre Top-Drei-Kandidaten?

Hartwich: Larissa Marolt auf der Eins. Dann Joey Heindle (Dschungelkönig 2013).

Zietlow: Ja!! Aber auch Sarah Knappik (Staffel 2011).

Hartwich: Ja, Sarah Knappik auch. Oder Georgina Fleur (Staffel 2013). Es gab schon eine Menge interessante Leute im Dschungelcamp.

Was war in Ihren Augen die schlimmste Prüfung?

Hartwich: Ich stand ja nur daneben. Aber für die Kandidaten war es teilweise doch doof.

Zietlow: Ich finde alle Essensprüfungen ziemlich schlimm. Aber ich habe sehr gelacht, als Peter Bond (Staffel 2009) bei seiner Prüfung irgendein Glibber im Gesicht hatte und dann in Federn eintauchen musste. Als er rauskam und aussah, wie eine Eule, habe ich Tränen gelacht.

Warum ist das Dschungelcamp immer noch so reizvoll für die Zuschauer?

Zietlow: Ich glaube, weil es im Januar stattfindet, wenn es hier in Deutschland grau und trüb ist. Dann schaltet man in diese grüne Hölle mit den halbnackten Stars, die teilweise auch echt gut aussehen und alles ist so bunt. Wie in einer anderen Welt.

Hartwich und Zietlow mit der noch amtierenden Dschungelkönigin Maren I.
Hartwich und Zietlow mit der noch amtierenden Dschungelkönigin Maren I.(Foto: RTL / Stefan Menne)

Hartwich: Das Erfolgsrezept der Sendung liegt darin, dass es eine sehr ehrliche Sendung ist. Es wird uns ja immer unterstellt, dass alles gefaked wird. Dass wir zum Beispiel gar keine Grillen haben, sondern die Geräusche vom Band abgespielt werden. Dass wir überhaupt nicht in Australien sind, sondern in einem Studio in Köln. Und dass die Kandidaten doch im Hotel schlafen dürfen und heimlich mehr zu essen bekommen. Aber das ist nicht der Fall. Beim Fernsehen - das können Sonja und ich bestätigen - wird viel gelogen, betrogen und beschissen, aber das Dschungelcamp ist echt! Sonst würde es auch nicht so gut funktionieren.

Was schätzen Sie an Sonja?

Hartwich: Sonja ist ein Fernseh-Vollprofi. Mit ihr kann man toll zusammenarbeiten, da auch sie immer das Ergebnis, also die gute Sendung, im Kopf hat. Das macht es sehr uneitel und entspannt. Außerdem ist sie humorvoll und hat die Haare schön. Das muss jetzt aber auch reichen.

Zietlow: Und jetzt soll ich bestimmt sagen, was ich am Daniel schätze, richtig?

Hartwich: Zum Glück habe ich bei meiner Antwort nicht so viel vorgelegt.

Zietlow: Also erstmal ist er größer als ich. Das ist doch schon mal eine tolle Sache, oder?!

Hartwich: Eins zu Null.

Zietlow: Dann trägt er noch eine Brille … hmmm. Aber im Ernst: Man muss wirklich sagen, egal wie der Hartwich drauf ist, sobald die Kamera angeht, kann er sich alles merken und ist immer auf dem Punkt. Ein echter Vollprofi. Man kann mit ihm sehr gut lachen - und auch trinken, wenn man mag.

Hartwich: Danke, dass du das noch erwähnt hast, Sonja. Die Information hat bisher gefehlt.

Entdeckt man bei einer solch engen Zusammenarbeit auch Macken aneinander?

Hartwich: Wenn man 16 Tage lang so eng zusammenarbeitet, nur wenig Schlaf bekommt und unter Erfolgsdruck steht, ist es klar, dass man auch mal die Marotten des anderen mitkriegt. Das ist aber bei Kollegen im Büro nicht anders.

Zietlow: Auch bei Menschen, mit denen man verheiratet ist, denkt man ja manchmal "gehst du mir jetzt aber auf den Keks".

Was machen Sie denn, wenn Sie in Australien mal etwas Freizeit haben?

Auf die zehnte Staffel!
Auf die zehnte Staffel!(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

Hartwich: Schlafen, essen und Zähne putzen - dann ist die freie Zeit auch schon wieder rum. Wir zeichnen ja bis mittags oder nachmittags die Dschungelprüfungen auf. Danach fahren wir 35 Minuten zurück ins Hotel und dann ist im Grunde schon wieder Schlafen angesagt, weil noch vor Mitternacht der Wecker wieder klingelt.

Zietlow: 35 Minuten dauert es aber auch nur, wenn man einen schnellen Fahrer hat. Sonst braucht man auch gerne mal 50 Minuten.

Hartwich: In diesem Fall fällt das Zähne putzen dann aus.

Zietlow: Das Abschminken bleibt auch schon mal auf der Strecke.

Würden Sie und haben Sie schon einmal selbst eine Dschungelprüfung ausprobiert?

Hartwich: Da kann ich mit voller Überzeugung sagen: Nein.

Zietlow: Ich habe mal eine ausprobiert. Das war so ein 'Flying Fox'. Da wirst du irgendwie an so einem Seil eingehängt und musst auf dem Weg nach unten mit einem Baseballschläger Sterne zerkloppen. Das hat richtig viel Spaß gemacht!

Nun geht unter anderem Menderes ins Dschungelcamp. Was sagen Sie dazu?

Hartwich: Das ist doch ein erfolgreicher DSDS-Kandidat. Der ist doch viel zu jung, um sich schon verschuldet zu haben.

Zietlow: Man weiß noch gar nicht so viel über den. Das kann spannend werden. Vielleicht macht er ja ein bisschen auf Tränendrüse. So im Sinne von "mich will ja keiner sehen".

Und was ist mit Rolf Zacher?

Hartwich: Er ist ein super Koch. Habe ich oft gesehen bei den RTL II-Kochprofis.

Zietlow: Ist das nicht der, der die Musik bei Stefan Raab macht?

Hartwich: Im Ernst: Den hab ich schon länger in keinem Film mehr gesehen. Aber ich glaube, dass er ein sehr erfolgreicher und angesehener Schauspieler ist.

Zietlow: Und Synchronsprecher.

Und Jenny Elvers?

Zietlow: Von der hat man ja schon einiges im Big-Brother-Haus gesehen. Da hat sie sich gut geschlagen. Sie hat ja sogar gewonnen.

Hartwich: Ich persönlich hoffe, dass sie nicht die Kandidatin ist, die sich dieses Jahr für den Playboy auszieht. (Tja, Daniel, Pech gehabt ...)

Sonja Zietlow: Wer könnte es denn sonst sein?

Hartwich: Lieber Menderes. Ich glaube aber, dass es in Deutschland viel mehr Leute gibt, die Jenny Elvers mögen, als man denken würde.

Brigitte Nielsen ist auch wieder dabei. Wie stehen ihre Chancen?

Zietlow: Diese Frau liefert immer, ob sie was zu sagen hat oder nicht. Sie polarisiert, sie sagt den anderen Kandidaten, dass sie blöd sind, aber immer auf eine sehr charmante Art und Weise, sodass man ihr gar nicht böse sein kann.

Hartwich: Sie ist unterhaltsam und eine tolle Frau …

Zietlow: Das Ding ist, dass sie Hollywood-Glamour an sich hat. Selbst bei den noch so erniedrigenden Situationen, sieht diese Frau würdevoll aus.

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Quelle: n-tv.de

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