Wie der Schriftsteller im Speck: Ein Erfolgsautor rechnet ab Wie der Schriftsteller im Speck Ein Erfolgsautor rechnet ab

Der vielleicht größte Lügner seit Baron Münchhausen schreibt ein unfassbar ehrliches Buch über den inzestuösen deutschen Literaturbetrieb. Das kann ja nur gut werden. Auch und vor allem, weil Katzen darin vorkommen. Und die gehen eh immer. Von Julian Vetten

"Ein Gramm für sechzig Euro, das sind so in etwa fünf bis sechs Wochenenden purer Spaß." Drogenbejahendes Aufklärungsbuch Ein bisschen High muss sein

Drogen sind böse und machen kaputt. Stimmt schon, sagen die Autoren von "High Sein", aber Drogen nehmen kann auch großartig sein. Wie das funktioniert und warum wir in einer bigotten Drogenwelt leben, verraten sie in ihrem neuen Buch. Von Julian Vetten

Eine Kindheit im Nahen Osten: Wo ist der Araber von morgen? Eine Kindheit im Nahen Osten Wo ist der Araber von morgen?

Lange arbeitete Riad Sattouf für das Magazin "Charlie Hebdo". Dessen satirischen Biss hat er sich für die Geschichte seiner Kindheit in Libyen und Syrien bewahrt. Sein Buch ist nicht nur witzig, es verweist auch auf heutige Konflikte. Von Markus Lippold

Zum Dahinschmelzen!: Schokolade braucht Spucke Zum Dahinschmelzen! Schokolade braucht Spucke

Bridget Jones vernascht sie schon morgens, Juliette Binoche verführt ein ganzes Dorf damit. Schokolade macht glücklich, auch wenn Diätapostel an diesem Satz lange würgen müssen. Weshalb aber Schokolade unsere Sinne betört und warum sie wie schmeckt, erklärt Eva Derndorfer. Von Heidi Driesner

Kawergosk Auf dem Weg zu Olympia ertrunken Wenn Flüchtlinge träumen

Wer sind die Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa ihr Leben riskieren? Comiczeichner Reinhard Kleist nähert sich dem komplexen Thema an. Er erzählt von Kindern in einem Flüchtlingscamp und einer Olympiateilnehmerin, die im Mittelmeer ertrinkt. Von Markus Lippold

Siegen oder Untergehen: Die Todessehnsucht der Besiegten Siegen oder Untergehen Die Todessehnsucht der Besiegten

Als das angeblich "Tausendjährige Reich" nach zwölf Jahren zusammenbricht, erfasst viele Deutsche eine regelrechte Todessehnsucht. Innerhalb weniger Wochen bringen sich Zehntausende um. Sie wählen den Untergang, weil sie das Nichts kaum ertragen können. Von Solveig Bach

Eine Frau 1945 im zerstörten Dresden. "Als die Soldaten kamen" Warum die Befreier Vergewaltiger wurden

Gibt es zu den Vergewaltigungen am Ende des Zweiten Weltkrieges und in der Besatzungszeit noch etwas zu sagen? Der Krieg ist schließlich lange vorbei, die Betroffenen sind alt oder tot. Die Historikerin Miriam Gebhardt findet dennoch, dass es Zeit ist, vielen Vorurteilen zuverlässiges Wissen entgegenzusetzen. Von Solveig Bach

Claras schönste Zeit: mit einer Kollegin in Deutsch-Krone um 1941. Am Revers trägt sie das goldene HJ-Abzeichen. "Es ist ein toller Krieg" Wie Clara S. den Nazis verfiel

Im April 1945 rückt die Rote Armee unaufhaltsam auf Stettin vor. Die BDM-Führerin Clara ist dort eingeschlossen und trotzdem bester Laune. Sie glaubt fest an den Endsieg und feiert die Nächte durch - bevor sie am Ende spurlos verschwindet. Von Katja Sembritzki