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"Findet Nemo" war 2003 an den Kinokassen ein großer Erfolg (im Hintergrund: der vegetarische Hai Bruce).
"Findet Nemo" war 2003 an den Kinokassen ein großer Erfolg (im Hintergrund: der vegetarische Hai Bruce).(Foto: picture-alliance / dpa)

"Findet Nemo" wird fortgesetzt: Auf der Suche nach Dorie

Von Markus Lippold

Der Film löste vor zehn Jahren eine Hysterie für Clownfische aus: "Findet Nemo" bekam nicht nur begeisterte Kritiken, sondern wurde auch ein Erfolg an den Kinokassen. Nun wird eine Fortsetzung gedreht. Im Mittelpunkt steht diesmal eine vergessliche Fischdame. Aber natürlich ist auch Nemo wieder mit an Bord.

Bis November 2015 müssen sich die Kinozuschauer noch gedulden. Doch dann kommt, zwölf Jahre nach dem Original, eine Fortsetzung von "Findet Nemo" auf die große Leinwand. Dies haben Disney und Pixar bei Twitter bekannt gegeben.

Auf Instagram präsentierte Elle DeGeneres auch gleich den Titelschriftzug des neuen Films.
Auf Instagram präsentierte Elle DeGeneres auch gleich den Titelschriftzug des neuen Films.

Genauer gesagt gab dies Ellen DeGeneres bekannt, die im Original Dorie spricht. Der vergessliche, aber redselige Fisch wird im kommenden Film zur Titelrolle, denn die Fortsetzung soll "Finding Dory" (Findet Dorie) heißen. Die Regie wird erneut Andrew Stanton übernehmen.

DeGeneres gab sich schon einmal begeistert: Sie habe lange auf diesen Film gewartet, sagte sie in ihrer Talkshow. Das Drehbuch sei toll und der Film habe sehr viel Herz. Da es aber noch eine ganze Weile dauert, bis der Film im November 2015 in die US-Kinos kommt, startete DeGeneres auch einen Countdown-Zähler. Auf diesem waren die verbleibenden Minuten bis zum Kinostart mit mehr als 1,39 Millionen angegeben.

Ein großer Erfolg

Die Fortsetzung solle ein Jahr nach "Findet Nemo" spielen, hieß es aus den beteiligten Studios. Handlungsort ist demnach die kalifornische Küste. Die Zuschauer können sich zudem auf ein Wiedersehen mit mehreren Figuren aus dem ersten Teil freuen.

Unklar ist noch, wann der Film in die deutschen Kinos kommt. Auch die Bekanntgabe der deutschen Stimmen steht noch aus. In der Synchronfassung von "Findet Nemo" hatte Anke Engelke die Dorie gesprochen. Nemo und sein Vater Marlin waren von Domenic Redl bzw. Christian Tramitz gesprochen worden.

"Findet Nemo" handelt von Clownfisch Marlin, dessen Sohn Nemo ins Netz eines Tauchers gerät. Schließlich landet er im Aquarium eines Zahnarztes in Sydney. Auf der Suche nach seinem Sohn durchstreift der ängstliche Marlin den Pazifischen Ozean und trifft unter anderem vegetarische Haie und lässige Schildkröten. Unterstützt wird er dabei von dem Paletten-Doktorfisch Dorie.

Der Trickfilm war ein großer Erfolg für Disney und Pixar, und das nicht nur, weil er den Oscar als bester animierter Spielfilm erhielt. Bei Produktionskosten von 94 Millionen US-Dollar (etwa 73,3 Millionen Euro) spielte "Findet Nemo" weltweit mehr als 867 Millionen Dollar (677 Millionen Euro) ein. Erst im Februar war der Film in einer 3D-Variante erneut in die deutschen Kinos gekommen.

Umso erstaunlicher war allerdings, dass die Studios - anders als etwa bei "Toy Story" und "Cars" - bisher auf eine Fortsetzung von "Findet Nemo" verzichteten.

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Quelle: n-tv.de

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