Das Grand-Prix-Tagebuch, Tag 1Lena, Party und viel Stress

Schon als wir in Düsseldorf ankommen, geht es hoch her. Für Lena ist es der erste Großkampftag, für den Bürgermeister der Tag aller Grand-Prix-Tage schlechthin und für uns ein Tag zum verfluchen.
Samstag, 7. Mai, 22.10 Uhr: Let’s party!
Endlich! Der zwanglose Teil des Abends beginnt. Der besteht aus Häppchen, Freigetränken und Live-Musik im Foyer der Tonhalle. Auf der Bühne steht eine Gruppe namens Bilk, die – aha – einen Titelsong zum ESC komponiert hat. Später wird sie abgelöst von einer Coverband, die von Rihanna über David Guetta bis hin zu den Eurythmics so ziemlich alles aufs Korn nimmt. Das kommt gut an, jedenfalls schwingt nicht nur Grand-Prix-Moderatorin und Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers kräftig das Tanzbein. Ansonsten offenbart sich hier die skurrile ESC-Mischung in ihrer vollen Pracht - osteuropäische Männer in teuren Anzügen neben Langhaar-Zauseln, Transen, echten wie falschen Blondinen und Frauen, denen der Stoff für ihre Kleider ausgegangen zu sein scheint. Kurzum: reihenweise Menschen, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben. Die portugiesischen Song-Contest-Teilnehmer ziehen es unterdessen vor, ihre eigene Party zu machen und beschallen Düsseldorf vor der Halle mit Trommel, Dudelsack und Querflöte. Einem Mitglied der türkischen Delegation gefällt das so gut, dass er dazu unentwegt kleine türkische Plastikfähnchen schwingt. Von dieser Freakshow kann man eigentlich nur schwer genug bekommen, doch Lena scheint es nach kurzer Zeit zu reichen. Gegen 22.30 Uhr huscht sie, immer noch umlagert von Leuten, die an ihr zippeln und zuppeln, davon. Eine Stunde und zwei Altbier später beschließen auch wir, einen Abgang zu machen. Auch wenn es schwer fällt, müssen wir ja irgendwann mal an die Arbeit denken.
Samstag, 7. Mai, 21.45 Uhr: Lord Mayor’s Reception
Rund eine Stunde später als geplant beginnt der offizielle Teil des Empfangs in der Tonhalle. Der ist mit einer Dauer von rund 20 Minuten kurz gehalten, schließlich warten im Foyer Snacks und Getränke. Trotzdem reicht die Zeit natürlich, um zu Beginn der Zeremonie der versammelten Schar in dem auch von innen beeindruckenden Rundbau einen Imagefilm über Düsseldorf zu präsentieren. Klar, man ist ja nicht nur zum Spaß hier. Und weil es so schön passt, spielen die Düsseldorfer Symphoniker im Anschluss "Die Rheinische". Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers betritt mit seiner Oberbürgermeisterkette die Bühne und hält eine kurze Rede auf Englisch, die nicht nur deshalb unterhaltsam ist, weil er in Sachen Aussprache Günther Oettinger nur wenig nachsteht. Auch als Elbers unter Anspielung auf das Bilderbuchwetter in Düsseldorf erklärt, in seiner Stadt sei der OB dafür zuständig, hat er die Lacher auf seiner Seite. Im Anschluss ergreift Jon Ola Sand das Mikro. Wer ihn nicht kennt, hat keine Ahnung vom Grand Prix, denn er ist der ESC-Generalsekretär, also der Big Bosso. Er begrüßt insbesondere die Song-Contest-Heimkehrer aus Italien und offenbart, dass er nach all den vielen Jahren im Dienste des ESC erstmals wirklich nicht den Hauch einer Ahnung habe, wer das Rennen machen könnte. Gut, dass danach schnell wieder die Düsseldorfer Symphoniker auf die Bühne kommen und den Saal mit der Titelmelodie von "Star Wars" beschallen, ehe wir auf der Pressetribüne zu "We are the Champions"-Gesängen und "Lena Lena"-Schlachtrufen ansetzen können.
Samstag, 7. Mai, 19.30 Uhr: Am roten Teppich
Der Bürgermeister muss warten. Auf uns würde er das wahrscheinlich nicht, aber auf Lena natürlich schon. Die Verzögerungen bei den Proben und Pressekonferenzen auf dem Song-Contest-Areal bringen auch den restlichen Zeitplan in Düsseldorf durcheinander. "Ab 17 Uhr" hieß es in der Einladung zur "Lord Mayor’s Reception". Das könnte man wohl ganz einfach als Bürgermeisterempfang übersetzen, aber so klingt das natürlich um Längen besser. Ganz egal allerdings, welchen Namen man dem Kind gibt - das Bohei hier ist, als wir um etwa 19.30 Uhr endlich eintreffen, auf jeden Fall groß. Vor der pompösen Tonhalle liegt ein ellenlanger roter Teppich. Zahlreiche Journalisten und Schaulustige, Fahnenschwenker und laute Partymusik empfangen die Abgesandten aus allen 43 Grand-Prix-Nationen - immer wieder unterbrochen von der Eurovisions-Hymne und Durchsagen zur Begrüßung der Delegationen. Die Sonne lacht. Das Wetter könnte genauso wenig besser sein wie die Stimmung. Auf und am roten Teppich wird getanzt, gejohlt, gesungen, musiziert und posiert, was das Zeug hält. Vermutlich eine Trilliarde Fotos werden geschossen, Interviews gegeben und Autogramme geschrieben. Immer wieder stockt der Zug. Schließlich ist es schon fast 21 Uhr, als die finale Durchsage erklingt: "Ladies and Gentlemen, please welcome the delegates from Germany." Klar, dass da der Jubel am größten ist und alle sich darum balgen, einen Blick auf Lena zu erhaschen. Die wetzt auf dem Teppich von links nach rechts und versucht, so viele Foto-, Autogramm- und Interviewjäger wie möglich glücklich zu machen. Trotzdem bleibt natürlich manch einer ohne eine Trophäe, die er später mal den Enkeln zeigen kann, zurück.
Samstag, 7. Mai, ca. 18.30 Uhr: Lenas erste PK
Kaum dass wir wissen, wo das Catering ist, da kommt Lena mit Apfelkuchen um die Ecke. "Fütterung der Raubtiere" kommentiert das ein Kollege in der Pressekonferenz. Und wenn man bedenkt, was in der letzten Zeit so alles über die 19-Jährige geschrieben wurde, trifft es das schon ganz gut. Vergiftet ist der Kuchen aber offenbar nicht, zumindest nicht das Stück, das wir vom Tablett grapschen, als sich Lena mit dem Kuchen und ohne Schuhe ihren Weg durch die Reihen bahnt. Stutzig werden wir erst, als sie später erklärt, warum sie ohne Schuhe gekommen sei – weil ihr eine Flasche APFELsaft in der Tasche mit den Schuhen ausgelaufen sei. Das sei doch eine "really funny story", meint Lena – und alle lachen mit. Wir hingegen überlegen uns kurzzeitig, uns den Finger in den Hals zu stecken. Weil wir aber an das Gute im Menschen allgemein und das in Lena im Besonderen glauben, verwerfen wir den Gedanken wieder. Lena verrät, dass sie von ihren Mitbewerbern beim diesjährigen Grand Prix die Serbin, die Isländer und natürlich "Boom Boom Chucka Chucka" gut findet. Zudem Blue aus Großbritannien, weil sie ja schließlich ein 90’s Kid sei, und die irischen Kessler-Zwillinge Jedward. O.k., das mit den Kessler-Zwillingen kommt nicht von ihr, sondern von uns, weil wir kein 90’s Kid sind. Ein südafrikanischer Journalist schenkt ihr eine ultrarare CD (davon gibt es nur 50 Stück!) mit einer deutschen Version von "Satellite" aus seiner Heimat, die seither sicher im deutschen ESC-Bus in Dauerschleife läuft. Und auch eine lächelnde Maske von sich selbst bekommt Lena geschenkt – für den Fall, dass ihr das Lachen einmal vergehen sollte. Ob das passiert, werden wir die Woche natürlich beobachten.
Samstag, 7. Mai, ca. 17.30 Uhr: Nur wer suchet, der findet
Die Zeit bis zur Pressekonferenz mit Lena überbrücken wir, indem wir uns mit den Gegebenheiten hier vor Ort vertraut machen. Das Presseareal ist riesig, man möchte fast meinen, es ist doppelt so groß wie vergangenes Jahr in Oslo. Und auch sonst wird immenser Aufwand betrieben. Schon am Eingang muss man durch eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Taschen werden durchleuchtet, und wenn es beim Gang durch die Sicherheitsschleuse piept, heißt das abscannen. Überall stehen Ordner, die darauf achten, dass jeder auch wirklich nur dahin gelangt, wozu er laut dem Plastikschild um seinen Hals berechtigt ist. Wir essen einen der Äpfel, denen gleich einem Branding das Wort "Metro" (der Handelskonzern ist Sponsor des Song Contests) in die Haut gestempelt wurde und die hier in Einkaufswägen darauf warten, dass sie jemand verputzt. Wichtige Fragen gilt es zu klären: Wie bekommen wir eines der hunderten so genannten "Pigeon Holes", der Ablagefächer für unseren jetzt schon bald kiloschweren Stapel an Prospekten, Promomaterial und Schnickschnack? Wo platzieren wir uns mit unserem Laptop? Wo – Sie wissen ja, alte Journalisten-Krankheit – kann man rauchen? Und wo, verflixt noch mal, ist das Catering?
Samstag, 7. Mai, 16.30 Uhr: Lenas erste Probe
Mist, als wir unsere Odyssee von Köln nach Düsseldorf beendet, mit der U-Bahn zum zur Song-Contest-Arena umgebauten Stadion gefahren, unsere Akkreditierung abgeholt und auf dem weitläufigen Areal zum Pressecenter getrottet sind, ist es schon 16.30 Uhr. Doch siehe da: Auch hier scheint nicht alles nach Plan zu laufen. Lenas Probe hat sich verspätet. Zwar schaffen wir es nicht mehr rechtzeitig in die Halle, doch zumindest können wir den Auftritt auf einem der zahlreichen Monitore verfolgen, die hier hängen und das aktuelle Geschehen im Stadion dokumentieren. Klar ist das etwas anderes als die Live-Betrachtung, doch fürs Erste reicht das schon mal. Schließlich findet morgen noch eine weitere Probe statt, die wir keinesfalls verpassen werden. Und zudem haben wir die Mühen der Anreise heute ja auch nicht ganz umsonst in Kauf genommen. Schließlich gibt es gleich noch die erste Pressekonferenz mit der Titelverteidigerin.
Samstag, 7. Mai, 15 Uhr: Im Zug
Wir sind gerade kurz davor, einen Anfall zu bekommen, der sich gewaschen hat. Viel fehlt nicht mehr, dann stopfen wir einem HSV-Fan seine Tröte in den Hals. Der Zug, in dem wir sitzen, ist natürlich wieder mal rappelvoll. Es ist eng und heiß, was aber den Fußballfreunden um uns scheinbar nicht die Laune verderben kann. Dafür ist unsere Laune umso schlechter, weil uns der Zugführer über seine Sprechanlage gerade mitgeteilt hat, dass wir wegen einer sich nicht mehr zu schließenden Tür solange nicht weiterfahren, bis der Schaden behoben ist. Das fehlte jetzt gerade noch. Und wer weiß, wie lange es wohl dauert, eine Zugtür zu reparieren. Stunden? Tage? Wochen? Kurz bevor wir uns in den düstersten Farben ausmalen können, dass wir den kompletten Song Contest verpassen und stattdessen den Rest unseres Lebens mit trötenden HSV-Anhängern vor, neben und hinter uns verbringen werden, setzt sich der Zug wieder in Bewegung.
Samstag, 7. Mai, 14.00 Uhr: Einchecken und weg
Circa 483 umrundete Absperrgitter, 15 nette Unterhaltungen mit Polizisten und wahrscheinlich 28 Kilometer Umweg mit unserem semicoolen Trolley später sind wir am Hotel. Verdammt, es ist schon 2! Eingecheckt, Gepäck in die Ecke gedonnert, kurz Wasser ins Gesicht und wieder los.
Samstag, 7. Mai, 13.15 Uhr: Hallo, Köln
Von wegen Katzensprung! Mit Fahrkartenkauf, Fahrplan studieren, Umsteigen und allem anderen, mit dem man halt so Zeit vertrödelt, kostet es uns jetzt doch über eine Stunde, nach Köln zu kommen. Mann, wir haben doch keine Zeit, um es mit Stefan Raab zu sagen. Zudem ist der Zug auch noch gerammelt voll mit grölenden und singenden HSV-Fans, weil Hamburg heute in Leverkusen spielt und das ja auf der Strecke liegt. Doch es kommt noch schlimmer: In Köln ist Demo. Nicht irgendeine, sondern eine der rechten Initiative "Pro Köln". Und weil es natürlich auch eine linke Gegendemo gibt, scheint die halbe Stadt abgesperrt zu sein. Jedenfalls ist sie es genau zwischen unserer Haltestelle und unserem Hotel. Überall Polizisten, die einem freundlich, aber bestimmt klar machen, dass es an diesem oder jenem Absperrgitter jetzt gerade mal kein Durchkommen gibt. Mann, Leute, ihr habt Nerven: Es ist Song Contest – und ihr demonstriert?!? Wir würden den Rechtsextremen ja jetzt gerne mal "Ein bisschen Frieden" entgegenschmettern, aber dafür haben wir nun ja leider mal keine Zeit.
Samstag, 7. Mai, 12.00 Uhr: Ab nach Köln
Hey, seit unserem letzten Besuch in Düsseldorf hat sich am Flughafen echt was getan. Nicht zuletzt der Firma Schwarzkopf sei Dank, dass der Ankommende sofort weiß, welches Großereignis hier demnächst stattfinden wird. Ein fetter, wirklich nicht zu übersehender Pfeil geleitet uns zum "Eurovision Welcome Desk", wo wir alle nötigen Informationen für unsere Weiterreise zum Hotel bekommen. Keine Frage: Organisatorisch wurde hier einiges nachgeholt, was vor ein paar Wochen noch im Argen lag. Aber darüber machen wir uns demnächst noch einmal ausführlicher Gedanken. Jetzt geht es erst einmal mit Skytrain und Bahn nach Köln. Nach Köln? Ja, nach Köln. Hier ist unsere Unterkunft. Erstens, weil es sich da gerade günstiger logieren lässt als im komplett überbuchten Düsseldorf. Und zweitens, weil das ja nur ein Katzensprung ist.
Samstag, 7. Mai, 11.30 Uhr: Landung in Düsseldorf
Pfeif auf die halbe Stunde Verspätung, das klappt schon alles. Der Flug selbst dafür ist super. Kaum Wolken am Himmel, und man hat einen freien Blick von oben aufs Land wie selten. Dabei fällt einem erst mal auf, wie wenig besiedelt manche Abschnitte Deutschlands doch sind. Wiesen, Felder und Wälder en masse – da hätten locker noch ein paar Häuschen Platz. Oder Fußballstadien. Oder Parkhäuser. Als jedoch die Anschnallzeichen wieder aufleuchten, hat sich das geändert. Hier ist alles zugedonnert mit Gebäuden. Das Ruhrgebiet eben. Oops, darf man zur Umgebung von Düsseldorf eigentlich noch Ruhrgebiet sagen? Der große Fluss, der sich hier durchschlängelt, ist auf jeden Fall der Rhein. Dank ihm wirkt es fast malerisch. Aber keine Zeit für solche Sentimentalitäten – wir landen.
Samstag, 7. Mai, 10.30 Uhr: Abflug in Berlin-Tegel
Mist, der Flieger nach Düsseldorf hat Verspätung – wegen eines laut Flugbegleiterin weltweiten Software-Problems bei der Lufthansa. Das führt unter anderem dazu, dass beim Boarding die Bordkarte nicht vom Scanner gelesen wird. Stattdessen bemüht der Herr am Einstiegsschalter ganz Oldschool Stift und Zettel, um unsere Anwesenheit zu vermerken. Komisch nur, dass er statt einfach den Namen aufzuschreiben irgendwelche Kringel und Kreuze auf Zahlen auf seinem Blatt kritzelt. Na, mir soll’s egal sein, solange Pilot und Copilot während des Flugs nicht Tic Tac Toe im Cockpit spielen. Blöd ist das mit der Verspätung trotzdem, denn unser Zeitplan ist eng kalkuliert. Lena soll heute um 15.30 zur ersten Probe auf der Bühne stehen. Das wollen wir eigentlich nicht verpassen.
Prolog
Der geschätzte Kollege und Eurovisions-Experte Jan Feddersen hat neulich das Ende der schönen alten Zeit beklagt, in der sich niemand ernsthaft für diesen seltsamen Gesangswettbewerb interessierte, den wir natürlich schon aus Prinzip weiter Grand Prix nennen. Stimmt. Trotzdem bedeutet das natürlich noch lange nicht, dass man nun völlig tiefenentspannt zu einer Reportagereise zu dem Ereignis aufbrechen könnte. Schon gar nicht als Hetero. Und trotz Lena, Düsseldorf und Deutschland als Austragungsort. Mitleidige bis verständnislose Blicke und Kommentare der Kollegen sind einem ebenso sicher wie vermutlich dutzende Zuschriften von Lesern, die finden, dass es doch echt Wichtigeres zu berichten gäbe. Was natürlich kompletter Kokolores ist – NICHTS ist derzeit wichtiger als der Grand Prix.
Menschen, die nicht damit aufgewachsen sind, dass das Fernsehprogramm erst am Nachmittag mit der Rappelkiste begann und irgendwann kurz nach Mitternacht mit Nationalhymne und Testbild endete, können das sicher nur schwer nachvollziehen. Aber wir hatten ja nichts damals. Zumindest fast nichts – außer drei Programmen (deren Empfang via Hausantenne allerdings stark wetterabhängig war). Von Fußball-WM und EM natürlich mal abgesehen, waren die größten TV-Highlights da bereits "Der große Preis", "Dalli Dalli" und "Was bin ich?". Und der Grand Prix, versteht sich. "Der große Preis", "Dalli Dalli" und "Was bin ich?" sind mitsamt ihren Moderatoren lange tot. Aber der Grand Prix lebt. Oder anders ausgedrückt: Er hat all die Jahre überlebt – in seiner ganzen bizarren Schönheit aus musikalischen, modischen und choreografischen Abseitigkeiten, aus Hupfdohlen, Schneidbrennern und Frauen in Miniröcken.
Ja, ein wenig schade ist es schon, dass dieses seit Nicoles Sieg 1982 zusehends von einem eher exklusiven Zirkel verfolgte Ereignis eine so große Renaissance im Zuschauerinteresse gefunden hat. Andererseits ermöglicht das einem eine Berichterstattung über unsere Lieblingsveranstaltung seit Erfindung der Showbühne in einem bislang nicht vorstellbaren Umfang. Danke, Lena!