Marhaba
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Freitag, 27. November 2015

Marhaba - Ankommen in Deutschland: "Fremdenfeindlichkeit kein staatliches Phänomen"

Die zunehmende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland beschäftigt auch die Flüchtlinge, die sich auf den Weg in die Bundesrepublik machen. Constantin Schreiber spricht mit CDU-Generalsekretär Tauber über die Sorge der Zuwanderer - und versucht, zu beruhigen.

Die stark steigende Anzahl von Flüchtlingen hat in Deutschland eine neue Debatte um Integration und das Zusammenleben mit anderen Kulturen angestoßen. Während die Politik über Kontingente, Obergrenzen und Flüchtlingspakete debattiert, wächst gleichzeitig die Zahl der fremdenfeindlichen Übergriffe.

Fast täglich erreichen die Bundesrepublik Meldungen von brennenden Flüchtlingsheimen und fremdenfeindlicher Hetze auf Facebook oder bei den Aufmärschen von Pegida. Bundespräsident Joachim Gauck sprach von einem "Dunkeldeutschland", das mit wachsender Zuwanderung immer deutlicher zu Tage tritt.

Die deutsche Diskussion um Fremdenfeindlichkeit erreicht auch die Menschen in der arabischen Welt – und die Flüchtlinge, die tägliche nach Deutschland kommen. In seiner neuen und letzten Ausgabe von "Mahaba" geht Constantin Schreiber der Frage nach, ob sich Flüchtlinge vor der Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in Deutschland fürchten sollten.

Darüber spricht er mit CDU-Generalsekretär Peter Tauber. Dieser erklärt, dass Fremdenfeindlichkeit kein staatliches Phänomen ist, sondern eines, dem Deutschland entschieden entgegentritt.

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Quelle: n-tv.de