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Montag, 29. Februar 2016

Polizei reagiert mit Tränengas: Flüchtlinge stürmen Grenze in Idomeni

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Die Grenze nach Mazedonien ist dicht. In dem kleinen griechischen Ort Idomeni harren nach Schätzungen mehr als 6000 Migranten aus. (Foto: AP)

Die Grenze nach Mazedonien ist dicht. In dem kleinen griechischen Ort Idomeni harren nach Schätzungen mehr als 6000 Migranten aus.

Die Grenze nach Mazedonien ist dicht. In dem kleinen griechischen Ort Idomeni harren nach Schätzungen mehr als 6000 Migranten aus.

Unter katastrophalen Bedingungen lassen Flüchtlinge sich dort nieder, wo gerade Platz ist.

Sie trotzen den widrigen Bedingungen und teils eiskalten Temperaturen ...

... und stellen sich in den frühen Morgenstunden an, um die Grenze vielleicht doch zu passieren.

Denn seit es die Kontingentregelung gibt, lässt Mazedonien nur rund 300 Menschen pro Tag durch - dem Großteil bleibt die Weiterreise verwehrt.

Die Menschen haben nur einen Wunsch: "Öffnet die Grenzen", steht auf ihren Schildern.

Die hoffnungslose Situation vieler Flüchtlinge hinterlässt Spuren.

Hunderte sind auf den Autobahnen unterwegs ...

... oder protestieren, indem sie die Bahngleise nahe Idomeni blockieren.

Auch am Grenzübergang eskaliert die Lage.

Auslöser ist nach Medienberichten das Gerücht, Mazedonien habe seine Grenzen wieder geöffnet.

"Öffnet die Grenzen, öffnet die Grenzen" rufen die frustrierten Menschen immer wieder.

Es gibt kaum noch ein Halten: Wo früher ein Zaun stand, ...

... rennen nun Flüchtlinge über die frei gewordene Grenze.

Dann greift auch die griechische Polizei ein, die sich zunächst zurückgehalten hatte.

Tänengas und Schallkanonen werden eingesetzt.

Das Gas hüllt die Menschen - ...

... inklusive dieses Kamerateams - in dichte Nebelwolken.

Verzweifelt versuchen die Menschen zu fliehen.

Mitten im Geschehen befinden sich Kinder ...

... und Frauen, die sichtbar gezeichnet sind vom Einsatz der Polizei.

Menschen robben durch Zäune, ...

... was schlimme Verletzungen zur Folge hat.

Die Grenze ist irgendwann trotzdem wieder dicht.

Für die Flüchtlinge in Idomeni aber bleibt das Ziel: Sie wollen den Grenzort so schnell wie möglich hinter sich lassen. (jgu)

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