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Protest gegen Polizeigewalt: Im Pariser Vorort bebt die Wut

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Brennende Autos, eingeschlagene Schaufenster, geplünderte Supermärkte: Aus der Vorstadt nördlich von Paris kommen erschreckende Bilder. (Foto: dpa)

Brennende Autos, eingeschlagene Schaufenster, geplünderte Supermärkte: Aus der Vorstadt nördlich von Paris kommen erschreckende Bilder.

Brennende Autos, eingeschlagene Schaufenster, geplünderte Supermärkte: Aus der Vorstadt nördlich von Paris kommen erschreckende Bilder.

Auf den Straßen von Bobigny herrscht Chaos.

Auslöser für die Unruhen ist ein mutmaßlicher Fall von Polizeigewalt: Die brutale Misshandlung eines jungen Schwarzen.

Der 22-jährige Théo kommt mit schweren Verletzungen im Gesicht und am Gesäß ins Krankenhaus.

Es ist ein extremes Beispiel von der alltäglichen Gewalt bei Festnahmen auf den Straßen Bobignys.

Der schwer verletzte Théo ruft vom Krankenbett aus dazu auf, den "Krieg gegen die Polizei" zu beenden.

Denn nicht nur die Jugendlichen sind Opfer von Gewalt.

Nach Übergriffen auf Polizisten lockert Frankreich die Regeln für den Schusswaffengebrauch.

Die Ordnungshüter sollen sich künftig in Notwehrsituationen einfacher mit ihrer Waffe verteidigen können.

Die Regierung Hollande reagiert mit dem Gesetz auf eine Attacke mit Molotow-Cocktails auf vier Polizisten in einer Pariser Vorstadt.

Der Vorstadt-Jugend geht es um etwas anderes. Sie wollen Gerechtigkeit. (vck)

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