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Ein echtes Weltauto: Der Range Rover zieht seit 40 Jahren seine Kreise auf allen Erdteilen und in nahezu jedem Gelände. Sein Trumpf ist die Fleixbilität. Tagsüber frisst er sich durchs Gelände und Abends kann er stilvoll vor der Oper vorfahren. Unter die Haube gehörte zu Beginn selbstverständlich ein Achtzylinder.
Eine wahre Rarität ist das dreiachsige Feuerwehrauto aus dem Jahr 1973.
Die Firma Carmichael Custom Cars baut von 1972 bis 1991 diese Rettungsfahrzeuge. Es gibt sie als Zwei- und Viertürer, als Rechts- und Linkslenker.
Dieser hier hatte seine Einsätze bei der Rhätischen Bahn in der Schweiz. Viele dieser Umbauten versahen ihren Dienst auf Flughäfen.
Ab 1997 wurde dieser Polizeiwagen mit Panzerung gebaut. Türen und Fenster halten Projektilen bis zum Gewehrkaliber 308 stand.
Auf Basis des Range Rovers II leistete das Auto seine Dienste in England, den Benelux-Staaten, der Schweiz, Norwegen und Australien.
Wegen der enormen Anschaffungskosten von rund 120.000 britischen Pfund wird er aber als Dienstfahrzeug bald wieder ausgemustert.
Der "Beaver Bullet" hat sage und schreibe 27 Weltrekorde gebrochen. Er wird von einem 2,3-Liter-Diesel mit 112 PS angetrieben. Seine Leistungen bringen den Durchbruch für die Selbstzünder in Großbritannien.
Der spektakulärste ist eine 24-Stunden-Fahrt auf einer Rennstrecke, bei der ein Schnitt von 163,89 Stundenkilometer. Angehalten wurde nur zum Tanken und zum Fahrerwechel.
Ein echter Klassiker ist das Alaska-Kap-Hoorn-Expeditionsfahrzeug.
Von Dezember 1971 bis Juni 1972 durchquert es den gesamten amerikanischen Kontinent und legt dabei 27.500 Kilometer zurück.
Angetrieben wird das unverwüstliche Auto durch einen 130 PS starken V8-Benziner mit 3,5 Liter Hubraum.
Drei Fahrzeuge der ersten Generation des Range Rovers werden 1970 als fahrbare Chassis gebaut.
Ohne Straßenzulassung, aber mit dem klassischen V8 an Bord sollen sie die Technik des Range Rover zeigen. Windige 159 km/h lassen sich damit fahren - aber nur mit Sturzhelm.
Noch ein ganz spezieller Range Rover: Der "Winke-Winke-Wagen" der Queen. Auf einer Plattform im Heck standen die Royals. Der Auspuff des Fahrzeugs wurde extra hochverlegt, um den Adligen den Gestank zu ersparen. Für Ermüdungserscheinungen gibt es noch vier Klappsitze auf der Plattform.
Der Unverwüstliche hat viel erlebt in seinen ersten 40 Jahren. Gute Fahreigenschaften gepaart mit einem eleganten Auftritt, das bekommt so schnell eben kein anderes Auto hin. Wir gratulieren und hoffen, es wird nicht der letzte runde Geburtstag sein. (Text: Markus Mechnich)
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