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Voilà, der neue C3. In Botticelli-Blau steht er da, der erfolgreichste Citroën derzeit. Die runden Formen hat man beibehalten. Neu ist die flotte Sicke über den beiden Türen.
Optisch ist das Auto etwas in die Breite gegangen. Hinten, ...
... aber vor allem vorne. Auch die Wabenstruktur im Kühlergrill ist neu. Auf der Haube prangt das neue Emblem der Marke, das mehr Wertigkeit symbolisieren soll.
Die Rückleuchten sind jetzt geteilt und erstrecken sich in die Heckklappe. Eine Chromleiste bildet den unteren Abschluss der Heckklappe.
Man ist bei der Länge von 3,94 Metern geblieben und hat dem Trend widerstanden. Das ist etwas kürzer als die meisten Konkurrenten. Das Gewicht ist mit 1150 Kilogramm exakt gleich geblieben.
Besonders im Innenraum hat Citroën aufgewertet. Chrom-Applikationen am Lenkrad und hochwertiges Plastik auf dem Armaturenbrett erzeugen ein Gefühl der Behaglichkeit. Nicht immer serienmäßig in dieser Klasse.
Die Instrumente sind sehr schick geworden. Das große Rundinstrument in der Mitte dominiert und zwei ovale Anzeigen ergänzen.
Die Besonderheit des C3 ist das Zenith-Sonnendach, das sich bis in die Mitte des Fahrzeughimmels zieht. Es gibt trotzdem einen Dachgepäckträger.
Bei einem Preis von 400 Euro für das gesamte Paket samt Chromleisten und verschiebbarem Dachhimmel erhofft sich Citroën Bestellraten von 50 Prozent. In der Tat eine erhellende Aussicht.
Das Platzangebot vorne ist in Ordnung. Hinten wird es für Großgewachsene eher eng. Allerdings liegt der C3 im Klassenvergleich dennoch ganz ordentlich im Rennen.
Trotz der Kürze des Autos wurde ein ordentliches Volumen für Gepäck verwirklicht. 300 Liter sind es im Normalfall, bis zu 1121 können es werden. Die Konkurrenz bietet da allerdings einen Tick mehr.
Der Einstieg für den kleinsten Benziner liegt bei 12.700 Euro. Die wahrscheinlich gängigste Variante für den 95-PS-Benziner mit mittlerer Ausstattung kostet 15.800 Euro. Beim Spitzendiesel mit der höchsten Ausstattung werden 20.300 Euro fällig.
Das könnte ein guter Wurf werden mit dem neuen C3. Das Sonnendach verleiht dem Auto einen Tick Extravaganz. Ansonsten hat das Auto von der Qualität her zugelegt. Ob er sich in diesem schwierigen Markt behaupten kann, wird der Kunde ab Mitte Januar entscheiden können. (Text: Markus Mechnich)
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