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Die schöne neue Offenheit : Cabrios 2013

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Seitdem die Skizzen für den Jaguar F-Type vorlagen, wurde ihm von allen Seiten attestiert, dass er das Zeug zu einem würdigen Nachfolger des E-Types aus den 60er Jahren hat. Und der gilt als einer der schönsten Sportwagen aller Zeiten.

Seitdem die Skizzen für den Jaguar F-Type vorlagen, wurde ihm von allen Seiten attestiert, dass er das Zeug zu einem würdigen Nachfolger des E-Types aus den 60er Jahren hat. Und der gilt als einer der schönsten Sportwagen aller Zeiten.

Seitdem die Skizzen für den Jaguar F-Type vorlagen, wurde ihm von allen Seiten attestiert, dass er das Zeug zu einem würdigen Nachfolger des E-Types aus den 60er Jahren hat. Und der gilt als einer der schönsten Sportwagen aller Zeiten.

Allerdings haben die Briten der Versuchung widerstanden, ein reines Retro-Modell aufzulegen.

Stattdessen fügt sich der Stoffdach-Roadster in die moderne Formensprache der Marke ein und garniert sein fast schon aggressives Äußeres mit den Eigenschaften einer reinen Fahrmaschine: ...

... Hinterradantrieb, Alu-Leichtbau und bärenstarke Kompressor-Motoren machen ihn zur ernsthaften Konkurrenz für Porsche Boxster und BMW Z4. Das Leistungsband der Sechs- und Achtzylinderbenziner reicht von 340 PS bis 510 PS.

Mit Preisen ab 73.400 Euro ist der F-Type der teuerste im Trio, gleicht das aber mit einer umfangreichen Ausstattung teilweise wieder aus. Apropos BMW Z4: ...

... Der präsentiert sich optisch nur leicht verändert und wird dank eines neuen Einstiegsbenziners preiswerter als sein Vorgänger.

Mit dem 156 PS starken Vierzylinderbenziner sind zwar keine Top-Fahrleistungen drin, dafür kann man bereits für 33.950 Euro einsteigen.

Die Serienausstattung umfasst weiterhin unter anderem Xenon-Licht, Klimaanlage sowie ein CD-Radio. Gegen Aufpreis gibt es Komfort-Extras wie Sitzheizung, Einparksensoren und ein beheizbares Lenkrad. Auch das Windschott muss der geneigte Kunde selbst ordern.

Unterm Strich dürften die vorsichtigen Änderungen für neuen Absatz-Schwung sorgen. Vor allem der neue Motor, der den Z4 nun preislich näher an die Regionen eines Audi TT (1.8 TFSI, 31.550 Euro) bringt und den teuren Mercedes SLK noch stärker auf Distanz hält (SLK 200, 39.181 Euro).

Deutlich bürgerlicher, aber alles andere als bieder tritt der Opel Cascada auf. Der offene Viersitzer basiert zwar technisch auf dem Kompaktmodell Astra, ist aber mit 4,70 Metern fast 30 Zentimeter länger – und tritt deutlich edler auf.

Auch das klassische Stoffverdeck passt sich der eleganten Linie an, die man mit dem nötigen Kleingeld mit einigen Ausstattungs-Extras unterstreichen kann. So gibt es etwa das in dieser Klasse seltene wärmereflektierende Leder, ...

... ein Flüster-Verdeck und auch eher Exotisches wie eine Lenkradheizung. Für den Antrieb stehen die stärkeren Triebwerke aus dem Astra-Regal zur Verfügung, angefangen mit einem 122 PS starken Turbobenziner mit 1,4 Litern Hubraum über den neuen 1,6-Liter-Turbo (170 PS) bis zum Biturbo-Diesel (195 PS).

Die Preise starten bei 25.945 Euro und liegen damit deutlich unter denen der Konkurrenten Audi A5 Cabrio und BMW 3er Cabrio.

Mit einem Facelift hat Mercedes das E-Klasse Cabrio bedacht. Das beginnt schon an der Front, wo die zweiteilige Leuchteneinheit unter einer neuen einteiligen Glasabdeckung zusammengefügt wird, ...

... so dass das Doppelaugengesicht nur noch im Dunkeln zur Geltung kommt. Auf Wunsch gibt es Voll-LED-Scheinwerfer, bei denen auch das Fernlicht von den besonders hellen Dioden erzeugt wird.

Ungewöhnlich viel hat sich auch in Sachen Assistenzsysteme getan. Hier halten zahlreiche Helfer Einzug, die auch an Bord der Ende 2013 präsentierte neuen S-Klasse sein werden. Dazu gehört unter anderem eine Stereo-Kamera, die der Elektronik das "räumliche Sehen" ermöglicht und unter anderem drohende Unfälle mit querenden Fahrzeugen oder Fußgängern erkennen soll.

Der neue Einstiegsbenziner mit Direkteinspritzung der neuesten Generation schöpft aus 2,0 Litern Hubraum 184 PS beziehungsweise in der stärkeren Ausführung 211 PS. Die Preise für das E-Klasse Cabrio starten bei rund 42.000 Euro.

Einsteiger-Cabrio des Sommers ist der offene VW Beetle zu Preisen ab 21.350 Euro. Damit unterbietet der Stoffdach-Käfer sogar das technisch eng verwandte VW Golf Cabrio.

Der Teilespender bleibt allerdings das praktischere Modell, auch wenn die Wolfsburger bei der Neuauflage des Beetle Cabrio die raumökonomischen Fehler des Vorgängers behoben haben.

Statt auf maximales Gepäckraumvolumen und Beinfreiheit für Hinterbänkler setzt der Beetle weiterhin auf Design und Stil. Beides soll nun aber nicht mehr nur Frauen, ...

... sondern dank sportlicher geduckter Karosserie auch Männer locken. Die Motoren sind aus dem Golf bekannt, ihr Leistungsspektrum reicht von einem wirklich flott arbeitenden 105-PS-Benziner bis zum wuchtigen 200-PS-Aggregat.

Damit hält der Beetle den Respektabstand zum Golf GTI Cabrio genauso wie zum jüngst erstmals aufgelegten Top-Modell ...

... Golf R Cabrio: Der schnellste offene VW wird von einem 265 PS starken Vierzylinder-Turbobenziner in 6,4 Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigt.

Kleinwagen-Cabrios sind dagegen heute nahezu ausgestorben. Wo noch vor wenigen Jahren Modelle wie Nissan Micra C+C, Opel Tigra oder Mitsubishi Colt CZC um Kunden buhlten, findet sich nun das Citroen DS3 Cabrio neben dem Mini Cabrio von BMW allein auf weiter Flur.

Der Franzose nutzt dabei aber auch einige Unschärfen des Cabrio-Begriffs aus: Statt eines komplett versenkbaren Daches gibt es eine Art Stoff-Jalousie, ...

... die in mehreren Stufen bis auf die Kofferraumabdeckung zurückfährt. Die Türholme und die hinteren Seitenscheiben bleiben dabei stehen, wie auch beim Kleinstwagen Fiat 500C.

Wie der kleine Italiener lässt sich der Franzose davon aber nicht weiter irritieren und verlangt fast 3000 Euro Oben-Ohne-Aufschlag, ...

... sodass die Preisliste bei 17.790 Euro für die Version mit dem 82 PS starken Einstiegsbenziner startet. Neben zwei weiteren Benzinern mit 120 PS und 156 PS gibt es für das Kleinwagen-Cabrio sogar einen Diesel in Gestalt eines 1,6-Liter-Vierzylinders mit 92 PS.

Will man den Neuheiten-Reigen komplettieren, dürfen zwei absolute Luxusmodelle nicht fehlen.

McLaren hat bereits Ende 2012 seinen Sportwagen MP4-12C in einer Variante mit versenkbarem Hardtop aufgelegt.

Der exotische Bolide wird von einem 625 PS starken Biturbo-V8 befeuert ...

... und kostet ab 231.650 Euro.

Noch teurer ist der Supersportwagen Lamborghini Aventador Roadster mit abnehmbarem Hardtop.

Als Antrieb dient der aus dem Coupé bekannten 6,5-Liter-V12-Mittelmotor mit 700 PS, der die Flunder dank automatisiertem Siebengang-Getriebe in 3 Sekunden auf Tempo 100 katapultiert ...

... und somit ein Zehntel langsamer als das Coupé ist. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei frisurunfreundlichen 350 km/h.

Damit die Reifen nicht in Rauch aufgehen, werden alle Räder permanent angetrieben. Fürs Spritsparen sorgen eine Zylinderabschaltung bis 135 km/h und ein Start-Stopp-System.

Die italienische Frischluftdüse kostet 357.000 Euro. Damit ist der Roadster rund 44.000 Euro teurer als die geschlossene Variante.

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