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Lassen Sie es auf sich zurollen: Das bringt das Autojahr 2013

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Ein Klagelied dürfen die anstimmen, die sich bereits auf den neuen Ford Mondeo gefreut haben. Nach der Schließung des Werkes im belgischen Genk, wird der frühestens 2014 in den europäischen Verkauf kommen.

Ein Klagelied dürfen die anstimmen, die sich bereits auf den neuen Ford Mondeo gefreut haben. Nach der Schließung des Werkes im belgischen Genk, wird der frühestens 2014 in den europäischen Verkauf kommen.

Wer im Segment der "dicken Dinger" nicht dabei ist, hat ein Problem. Besonders im Kompaktformat läuft es super. Nicht zuletzt deswegen specken die Großen ab. Ein hoher Aluminiumanteil sorgt beim Range Rover 2013 dafür, dass die vierte Generation ganze 420 Kilogramm leichter geworden ist. Neuer Basismotor ist der TDV6 aus dem Discovery mit 258 PS.

Auch der BMW X5 wird leichter. Der dicke Bayer verliert 150 Kilogramm. Als Active-Hybrid kombiniert er wahlweise einen Zweiliter-Diesel oder einen Dreiliter-Benziner mit einem E-Motor, der rein elektrisch vier Kilometer weit fahren soll.

Die neue Topvariante des Q5 hat einen doppelt aufgeladenen Dreiliter-V6-Diesel mit 313 PS sowie ...

... 650 Newtonmeter unter der Haube. Die Preise starten ab 58.500 Euro, dürften aber für das S-Modell deutlich höher ausfallen.

Auch der Ford Kuga will jetzt bei den Großen mitspielen. Er basiert nun auf der US-Version Escape und ist in der Länge um acht Zentimeter gewachsen. Das Kofferraumvolumen hat um 80 Liter zugelegt.

Porsche wird Sport- und Offroad-Fans im kommenden Jahr mit dem Macan überraschen. Der auf der IAA vorgestellte und ab 2014 in Leipzig hergestellte Sport-Kraxler basiert auf dem Audi Q5. Der Viertürer ist 4,50 Meter lang und orientiert sich optisch stark am Cayenne.

Mit 25 Zentimetern weniger zählt der Chevrolet Trax zu den Kompakt-SUV. Sein Kofferraumvolumen beläuft sich in Normalstellung der hinteren Bank auf 356 Liter, umgeklappt sind es 1370 Liter.

Auch der Skoda Yeti wird 2013 ein neues Kleid bekommen (im Bild das alte Modell). Zum Jahresende wächst das bislang 4,22 Meter lange Kompakt-SUV auf rund 4,30 Meter an. Zudem wird es künftig mit modernen Fahrer-Assistenzsystemen ausgerüstet.

Auch bei den Zweitürern weht ein frischer Wind. Im Vordergrund steht hier nicht die Vernunft, sondern die Emotion. Alfa Romeo dürfte die Fans sportlicher Fahrten mit seinem Mittelmotor-Coupé 4C erfreuen. Das Chassis besteht aus Aluminium und Kohlefaserlaminat. Den Antrieb übernimmt ein 1,8-Liter-Vierzylinder mit bis zu 300 PS.

Die gebeutelten Franzosen haben den großen Lufteinlässen abgeschworen. Und so erhält der 2+2-Sitzer RCZ von Peugeot eine etwas dezentere Frontpartie. Das Heck bleibt nahezu unverändert, im Innenraum soll es wesentlich hochwertiger zugehen.

Die zweite Modellgeneration des Kia Cee'd kommt im März als Zweitürer mit der Zusatzbezeichnung Pro auf den Markt. Neben einem eigenständigen Design, reichen die Motoren von 90 bis 135 PS.

Allerdings wird es Mitte kommenden Jahres noch ein Top-Modell geben. Kia spendiert dem fünftürigen Cee'd einen sportlichen Ableger. Ab Mitte nächsten Jahres wird neben dem Dreitürer auch der Fünftürer Cee'd GT von einem 1,6-Liter-Turbobenziner mit 204 PS und 265 Newtonmeter Drehmoment angetrieben.

Technisch eng verwand mit dem Kia Pro Cee'd, schiebt auch Hyundai 2013 eine zweitürige Version des i30 nach. Ebenfalls mit eigenständigem Design.

Bereits ab Mai gibt es die GTI-Version des Golf VII. Aus einem Zweiliter-Vierzylinder schöpft der Wolfsburger künftig statt 210 satte 220 PS. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 6,6 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 246 km/h.

Nicht nur der VW kann GTI. Schon in den 80er Jahren war Peugeots schnelle 205-Variante dem deutschen Konkurrenten ebenbürtig. Nun legen die Franzosen das kleine Kraftpaket neu auf. Als Antrieb dient ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit 200 PS und 275 Newtonmeter Drehmoment. Dank manuellem Sechsgang-Getriebe mit kurzer Übersetzung sprintet der nur 1160 Kilogramm leichte 208 GTI in weniger als 7 Sekunden auf Tempo 100.

Weniger bei den Sportlern, aber im Segment der Kompaktwagen ist der Nissan Note angesiedelt. Auf der Basis des neuen Renault Clio kommt im Oktober die zweite Generation des Note auf den Markt. Für Europa wird er im englischen Werk Sunderland gebaut.

Die erste frontgetriebene Limousine von Mercedes auf Basis der A-Klasse ist nur wenige Zentimeter kürzer als die C-Klasse und kommt ebenfalls 2013 auf den Markt. Dafür aber fast 3000 Euro günstiger und im coupéhaften Lokk eines CLS.

Auch Toyota ist noch in der Lage ganz normale Autos zu bauen. Wenn die Neuauflage des Auris am 19. Januar startet, dann kostet der Fünftürer ab 15.950 Euro. Der Preis für die Hybridversion (22.950 Euro) liegt sogar um 200 Euro unter dem des vergleichbaren Diesel.

Rein elektrisch und mehrfach verschoben, geht der Renault Zoe im April in den Handel. Der Elektro-Kleinwagen ist ab 20.600 Euro zu haben. Dazu kommt eine monatliche Leasinggebühr für die Batterie von 79 Euro. Die Reichweite soll immerhin 200 Kilometer betragen.

Beim großen BMW 5er gibt es außen nur Detailänderungen wie das optionale Voll-LED-Licht. Innen wird es ein verbessertes Multimedia-System mit 3D-Monitor sowie optimierte Motoren geben.

Die dritte Generation des Skoda Octavia orientiert sich optisch an der neuen Designsprache der Tschechen, die mit dem Rapid gestartet ist.

Am Heck prangt jetzt aber eine dynamische Heckschürze und in den Leuchten findet sich gleich zweimal das für Skoda typische C.

In der Länge wächst der Octavia auf 4,66 Meter und steht damit voll im Mittelklassesegment. Motoren und Technik stammen wieder vom VW Golf. Allerdings sind die Preise durchweg niedriger.

Fast 30 Zentimeter länger präsentiert sich der neue Mazda 6. Der auf 4,90 Meter gewachsene Japaner überrascht mit neuen Motoren und einem ganz eigenen Rekuperationssystem. Limousine und Kombi gehen zeitgleich an den Start.

Neben einer neuen Optik werden die E-Klasse von Mercedes Optionen wie eine 360-Grad-Kamera, ...

Als Brücke zum künftigen SUV XC40 bietet Volvo vom neuen V40 eine Offroad-Variante an. Unterfahrschutz und mehr Bodenfreiheit gibt es als Standard, den Allradantrieb auf Wunsch. Die Preise des V40 Cross Country starten bei 26.780 Euro.

Ob der BMW 3er GT so aussieht, kann nur gemutmaßt werden. Gewissheit ist aber, dass es analog zum Fünfer einen variablen Laderaum und eine leicht erhöhte Sitzposition geben wird. Das Leistungsspektrum der Motoren reicht von 143 PS bis 306 PS.

So wie der Sechser die Lücke zwischen Fünfer und Siebener schließt, führt BMW jetzt oberhalb des Dreiers auch einen Vierer ein. Den Anfang macht im nächsten Oktober ein lustvolles Coupé, auf das jetzt eine schmucke Studie einen sehr konkreten Ausblick gibt. Aber dabei soll es nicht bleiben.

Dabei ist der formale Abschied vom Dreier mehr als nur ein Zahlenspiel. Das zumindest verspricht die Studie des Vierer Coupés, die jetzt als schon ziemlich konkreter Ausblick auf das Serienmodell enthüllt wurde und ihre Publikumspremiere im Januar auf der Motorshow in Detroit feiert.

Nach dem Sportbrake und dem V6-Benziner ergänzen 2013 die Allradvarianten AWD sowie das neue Sportmodell XFR-S mit 550 PS die XF-Basisbaureihe von Jaguar.

Bei den Limousinen in der Luxusklasse wird es mehr Leistung, Komfort und Sicherheit geben. Abstriche gibt es hier nur bei Gewicht und Hubraum. Die sechste Generation des Maserati Quattroporte wächst auf imposante 5,20 Meter Länge und ...

... trägt einen V8 von Ferrari unter der Haube, der etwa 530 PS leistet. Dank intensiven Abspeckens wird die Sportlimousine 150 Kilogramm leichter und soll auf 100 Kilometer unter 12 Liter Benzin verbrauchen.

Beim Lexus LS wurden neben der Frontpartie im aktuellen Design auch Karosseriesteifigkeit, Geräuschdämmung und Fahrwerk modifiziert. Die Motorenpalette bis zum V8-Hybrid bleibt unverändert.

Um die S-Klasse macht Mercedes ein großes Geheimnis. Auf der IAA soll sie vorgestellt werden. So viel ist aber bekannt: Leichtbau, ausgefeilte Aerodynamik und sparsame Motoren bis hin zum Plug-in-Hybrid sollen die S-Klasse wieder zum Marktführer unter den Luxuslimousinen machen. Dazu gibt es neue Sicherheitssysteme wie einen Brems-Airbag und eine verlängerte Pullman-Variante.

Der Mercedes SLS AMG Black Series ist die straßentaugliche Extremvariante des Flügeltürers und wurde durch den umfangreichen Einsatz von Carbon-Elementen etwa 70 Kilogramm leichter. Aus dem Serientriebwerk mit 6,2-Liter-V8 und 571 PS kitzeln die Ingenieure dank Drehzahlerhöhung auf 8000 U/min, geändertem Ventiltrieb, neuer Ansaugluftführung und verändertem Motormanagement stramme 631 PS.

Mit der siebten Generation wird das Ur-Meter amerikanischer Sportlichkeit flacher, breiter und fahraktiver. Ganz neu in der Chevrolet Corvette ist der 6,2-Liter-V8 mit Direkteinspritzung, variabler Ventilsteuerung, Zylinderabschaltung und Trockensumpfschmierung. Die Leistung liegt bei 455 PS, das Drehmoment bei 610 Nm.

Mit einer Kombination aus V8-Mittelmotor und zwei Elektromotoren bringt es der Porsche 918 Spyder auf 795 PS bei nur 3 Litern Normverbrauch.

Der Porsche 911 Turbo startet zum Jahresende die Neuauflage mit einem 3,8-Liter-Biturbo-Sechszylinder (550 PS), Keramikbremsen und Hinterachslenkung.

Eine Offenbarung unter den Cabrios könnte der Aston Martin Vanquish Volante (hier in der geschlossenen Version) werden. Angetrieben von einem Sechsliter-V12 mit 573 PS, dürfte das Haupthaar hier ganz schön in Wallungen geraten. Verzögert wird mit Karbon-Keramik-Bremsscheiben.

Lange angekündigt und bereits jetzt viel gepriesen, rollt auch der Jaguar F-Type zu den Händlern. Mit 4,43 Metern Länge wird der Zweisitzer schon jetzt als Porsche 911-Schreck gehandelt. Mit dem Basis-V6-Triebwerk befeuert und einem Stoffverdeck, das in 12 Sekunden bis Tempo 45 öffnet, kostet der Engländer 73.400 Euro.

Das Stoffdach des Opel Cascada öffnet sogar bis Tempo 50 und zwar in 17 Sekunden. Dabei ist der Rüsselsheimer aber deutlich preiswerter. Über 4,70 Meter streckt sich das Opel-Cabrio. Die Motorhaube ziert ein Power-Dome und die Scheinwerfer leuchten am Tag mit LED-Licht.

Eine Nummer kleiner aber mit enorm hohen Kultstatus rollt das neue VW Beetle Cabrio zu den Händlern. Das hochwertige Stoffdach von Webasto lässt sich bis Tempo 50 öffnen und schließen. Der Kofferraum fast 225 Liter und hat eine Durchlademöglichkeit.

Das Audi RS5 Cabrio lässt es richtig krachen. Hier kommt ein 450 PS starker V8 zum Einsatz, was äußerlich an den dicken Kotflügelbacken zu erkennen ist. Wer die ungedrosselte Variante wählt, kann bis zu 280 km/h schnell über die Piste schießen. Die Preise beginnen bei stattlichen 88.500 Euro.

Unter der Motorhaube ist hingegen eine echte Neuerung zu vermelden. Das Motorenprogramm wird nach unten erweitert. Neuer Einstiegsbenziner beim Z4 sDrive 18i ein 2,0-Liter-Turbo mit 156 PS und 240 Newtonmeter Drehmoment, der im Normzyklus 6,8 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern verbrauchen soll.

Auch BMW geht mit einem gelifteten Z4 ab März 2013 an den Start. Der Roadster erhält ein neues Scheinwerferdesign, schwungvollere Kiemen-Blinker-Einheit hinter den vorderen Radhäusern sowie neue Farb-Optionen für Karosserie, Hardtop und Innenraum.

Nicht wirklich ein Cabrio, aber immerhin mit einem elektrischen Rolldach ausgestattet, das sich per Knopfdruck inklusive der Heckscheiben öffnet, buhlt das Citroen DS3 Cabrio um die Gunst der Käufer. Das geht bis Tempo 120 und dauert lediglich 16 Sekunden.

Auch im Segment der Kompakt-Vans offeriert Citroen mit dem C3 Picasso ein Angebot. Im Zuge eines kleinen Facelifts frischt Citroen die Front auf und setzt auf einen nur zweigeteilten Kühlergrill mit breiter Strebe dazwischen. Die Nebelscheinwerfer bekommen ein Abbiegelicht.

Auch Kia stößt wieder in das Segment der Kompakt-Vans vor. Die Neuauflage des Carens ist mit 4,53 Metern Länge etwas kürzer als der Vorgänger, hat aber einen längeren Radstand und ist als Fünf- und Siebensitzer zu haben.

Mit zwei Radständen und Platz für bis zu sieben Personen soll der Ford Tourneo Connect junge Familien locken. Angetrieben wird der Van unter anderem von dem bereits mehrfach gekürten Einliter-Dreizylinder. Neu ist auch ein attraktives Notbremssystem.

Keine sieben Sitze aber ordentlich Platz im Heck bietet der Renault Clio Grandtour. Das Designstück unter den kleinen Kombis steckt als Fünfsitzer 430 Liter Gepäck weg. Mit vorgeklappter Beifahrerlehne entsteht eine sehr lange, fast ebene Ladefläche.

Auch der ab Februar erhältliche Audi A3 Sportback setzt auf Praxisnähe. Als Fünftürer ist er nicht mehr nur für Singles oder Paare interessant, sondern auch für Familien. Mit zunächst 23.400 Euro angekündigt und nach der verzögerten Einführung des Basismodells noch 22.500 Euro teuer, kostet er exakt 900 Euro mehr als der Dreitürer.

Ein Klagelied dürfen die anstimmen, die sich bereits auf den neuen Ford Mondeo gefreut haben. Nach der Schließung des Werkes im belgischen Genk, wird der frühestens 2014 in den europäischen Verkauf kommen.

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