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Extrem-Offroader: Dicke Dinger fürs Gelände

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Neben Jeep Wrangler und Land Rover Defender gehört die Mercedes G-Klasse zu den letzten Offroad-Dinosauriern. Auch nach dem aktuellen Facelift bleibt der Allrader seinen klassischen Tugenden treu – auch wenn es einige sanfte Modernisierungen gibt.

Neben Jeep Wrangler und Land Rover Defender gehört die Mercedes G-Klasse zu den letzten Offroad-Dinosauriern. Auch nach dem aktuellen Facelift bleibt der Allrader seinen klassischen Tugenden treu – auch wenn es einige sanfte Modernisierungen gibt.

Neben Jeep Wrangler und Land Rover Defender gehört die Mercedes G-Klasse zu den letzten Offroad-Dinosauriern. Auch nach dem aktuellen Facelift bleibt der Allrader seinen klassischen Tugenden treu – auch wenn es einige sanfte Modernisierungen gibt.

Das Highlight in der G-Klasse sind die AMG-Modelle. Sie geben sich mit größeren Rädern und martialischen Lufteinlässen am Bug zu erkennen.

Stärker modernisiert wurde der Innenraum, wo sich nun unter anderem ein überarbeitetes Armaturenbrett sowie eine neue Mittelkonsole mit einem großen Farbbildschirm finden. Zudem halten neue Technik-Features Einzug, etwa ein Internetanschluss, Sprachsteuerung sowie Assistenten wie ein Kollisionswarner und ein Totwinkelassistent.

Der trainierte V8 im 63 AMG bringt es auf 544 PS, der V12 im 65 AMG sogar auf 612 PS Leistung. Beide arbeiten mit doppelter Turboaufladung und markieren die Leistungsspitze unter den Off-Roadern dieser Welt.

Trotz seiner kernigen Geländeeigenschaften ist die G-Klasse kein klassisches Arbeitstier – für den strapaziösen Einsatz in Feld und Wald wären knapp 100.000 Euro in der Regel eine zu hohe Investition.

Auch Audi hat jetzt ein Superlativ als Offroader getarnt auf die Straße geschickt: Fünf Meter lang, zwei Meter breit und 2,6 Tonnen schwer. Allein die Maße des Q7 V12 TDI sind imposant.

Dabei sind es nicht nur die sechs Liter Hubraum, die zwölf Zylinder und die maximal 1000 Nm Drehmoment, die Respekt einflößen. Der eigens mit einem V12-gerechten Zylinderwinkel von 60 Grad für den Q7 entwickelte Motor markiert die derzeitige Spitze der Dieseltechnologie.

Trotz des äußerlichen Bodybuildings bleibt der Q7 auch als V12 TDI eines der größten und geräumigsten SUV, das man sogar als Siebensitzer ordern kann.

Innen fein herausgeputzt, verwöhnt der Monster-Q7 mit geschmackvollen Details aus Aluminium, Karbon und Leder inklusive bequemer, vielfach einstellbarer Sportsitze.

Und auch auf den hinteren Plätzen geht es zu wie beim Fliegen in der Businessclass.

Wer allerdings einen solchen aufgehübschten Bodybuilder sein Eigen nennen möchte, der sollte über 130.000 Euro bereithalten.

Maserati will am SUV-Boom teilhaben. Die Italiener paaren das klassische Haifischmaul der aktuellen Modellpalette mit einem coupéhaft abfallenden Dach und dürfte im obersten Preissegment angesiedelt werden.

Bereits 2003 hatte Maserati eine erste SUV-Studie unter dem Namen Kubang gezeigt; umgesetzt wurde sie glücklicherweise nie. Da die Italiener nun durch die Kooperation mit Chrysler Zugriff auf die Technik des Jeep Grand Cherokee haben, ...

... machen gesunkene Entwicklungskosten den Weg für ein eigenes Allradmodell frei. Kombiniert werden könnte die Plattform mit den V8-Motoren von Maserati, ...

... die auch im Sportwagen Gran Turismo und der Limousine Quattroporte sowie bei der Schwestermarke Ferrari zum Einsatz kommen.

Anreiz für die Wiederaufnahme der SUV-Pläne dürfte auch der Erfolg des Porsche Cayenne sein. Die Zuffenhauser erweitern nämlich das Angebot ihrer SUV-Baureihe weiter.

Wie bereits in der ersten Generation gibt es demnächst auch von der aktuellen Ausgabe eine Sportvariante mit dem Kürzel GTS. Die zweite Generation ...

.... kommt mit ihrem 4,8-Liter-Achtzylinder auf 420 PS. Damit ist der GTS 20 PS stärker als der Cayenne S. Tempo 100 ist aus dem Stand in 5,7 Sekunden erreicht (Cayenne S: 5,9 Sekunden), ...

... die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 261 km/h und damit geringfügig über den 258 km/h des Cayenne S. Der GTS kostet mit 90.774 Euro 15.232 Euro mehr als das S-Modell.

Nissan kreuzt unterdessen das Mini-SUV Juke mit dem Supersportwagen GT-R. Der zunächst nur als Showcar gedachte Hochleistungs-Kleinwagen wird nun tatsächlich in Kleinserie gebaut – ...

... allerdings nur auf Bestellung. Die ersten Käufer für den rund 450.000 Euro teuren Crossover soll es auch schon gehen. Was sie erhalten, kennt jenseits der Extrem-Tuner-Szene keinen Vergleich: ...

... Wo im normalen Juke ein 1,6-Liter-Benziner mit 190 PS säuselte, röhrt jetzt der V6-Biturbo des GT-R mit 485 PS, der das kleine SUV in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 257 km/h.

Mit der polarisierenden SUV-Studie EXP 9F hat Bentley nicht nur positive Reaktionen eingefahren. Im Augenblick soll wohl das extrem wuchtige Design entschärft werden. Die Serienversion könnte bereits 2015 auf den Markt kommen und ...

... sich die Plattform mit den Konzernschwestern Porsche Cayenne, VW Touareg und Audi Q7 teilen. Als Antrieb dürfte ein mehr als 600 PS starker W12-Biturbobenziner zum Einsatz kommen. Außerdem sind ein V8-Plug-In-Hybrid und ein Diesel denkbar.

Auch Lamborghini trägt sich ernsthaft mit dem Gedanken, ein SUV auf den Markt zu bringen. Die SUV-Studie hört auf die Modellbezeichnung Urus - abgeleitet vom Auerochsen, einer Wildform des Rindes.

Diese Tiere zeichneten sich durch ihr aggressives Kampfverhalten aus, womit die Brücke zu den Lamborghini-Sportwagen geschlagen ist, die traditionell nach Kampfstieren benannt sind.

Mit 4,99 Metern Länge und 1,99 Metern Breite liegt der Urus nahe an den Abmessungen des Audi Q7, mit 1,66 Metern Höhe ist er allerdings erheblich flacher. Das Serienmodell wird nach Aussage von Entwicklern etwas kürzer ausfallen und auf der nächsten Generation des von Audi entwickelten modularen Längsbaukastens (MLB) aufbauen.

Die angepeilte Leistung liegt bei 600 PS. Es ist davon auszugehen, dass dabei ein V8-Biturbo aus dem konzerneigenen Baukasten eingesetzt wird; Spekulationen über einen V10 oder einen V12 gehören wohl ins Reich der Fabel. Dagegen ist eine Hybrid-Variante oder ein V8-Turbodiesel denkbar.

Die Kraft soll über ein Doppelkupplungs-Getriebe auf alle vier Räder übertragen werden. Nach bester Lamborghini-Sitte wird der Urus nicht abgeregelt - er dürfte damit als erster Serien-Geländewagen die 300 km/h-Marke überschreiten.

Lamborghini will 3000 Einheiten pro Jahr herstellen, womit der Urus zum meistverkauften Modell der Marke avancieren würde. Preislich wird sich der Frauenversteher in der Region des Einstiegs-Sportwagens Gallardo bewegen - nach heutigen Preisen wären das deutlich unter 200.000 Euro.

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