Automobilsalon mit Feuerwerk: Die Neuheiten aus Genf
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Voilà: Der Genfer Autosalon hat seine Pforten geöffnet. Die Messe ist in diesem Jahr die wichtigste Autoshow.Bild 1 von 50 | Foto: picture alliance / dpaDie Autobauer warten mit einem ungeahnten Neuheitenfeuerwerk auf. Rund 100 Welt- und Europapremieren sind zu sehen.Bild 2 von 50 | Foto: picture alliance / dpaVor allem ökologisch korrekt muss es sein. Kaum ein Hersteller kann es sich leisten, nicht wenigstens ein Modell mit Elektro- oder Hybridantrieb zu zeigen.Bild 3 von 50 | Foto: picture alliance / dpaIrgendwo muss ein Stecker rein in das Auto von heute. Die Zukunft des Automobils steht unter Strom.Bild 4 von 50 | Foto: picture alliance / dpaSelbst Sportwagen zeigen sich mittlerweile elektrisch. Da ist allerdings dann auch Feuer drin. Drehmoment ohne Ende wird den Dynamikern in Zukunft Flügel verleihen.Bild 5 von 50 | Foto: picture alliance / dpaDie Zukunft ist auch Thema bei den Studien und Konzeptautos, die die Hersteller zeigen. Futuristisches Design ...Bild 6 von 50 | Foto: picture alliance / dpa... und faszinierende Technik wird da am Lac Le Léman bei Genf gezeigt.Bild 7 von 50 | Foto: picture alliance / dpaDoch die Freude ist in diesem Jahr getrübt. Die Autokrise ist noch nicht ausgestanden, da schockt das Debakel von Toyota die Branche.Bild 8 von 50 | Foto: picture alliance / dpaDabei zeichnete sich gerade eine Erholung der weltweiten Automärkte ab. Schadenfreude unter den Autobauern gibt es wenig. Bis auf General Motors, die versuchen, das Debakel schamlos auszunutzen, zeigen sich alle Hersteller eher betroffen. In Zeiten globaler Plattformen und Produktionskooperationen könnte ein solches Desaster wohl jeden Autobauer erreichen.Bild 9 von 50 | Foto: picture alliance / dpaZum Glück haben nicht alle so existenzielle Sorgen. Und am Ende geht es in Genf doch vornehmlich um eine der schönsten Nebensachen der Welt: das Automobil.Bild 10 von 50 | Foto: ASSOCIATED PRESSEs gibt also einige Neuheiten zu sehen. Nissan zeigt mit dem Juke ein interssantes Auto - ein SUV auf Basis eines Kleinwagens. Das Design ist ein bisschen Mange und etwas Qashqai. Der Neue soll sich aber vom größeren Bruder absetzen und eine großstädtische Käuferklientel ansprechen. Im Herbst kommt der Juke in den USA auf den Markt.Bild 11 von 50 | Foto: picture alliance / dpaWeniger innovativ, dafür umsatzträchtiger ist der neue Nissan Micra. Er gehört zu den Autos, die massiv durch die Absatzprämie profitierten. Mit einem Dreizylinder-Motor soll der Kleine noch sparsamer werden.Bild 12 von 50 Kias Venga gibt es in Genf erstmals als vollelektrifizierte Studie zu sehen. Unklar, ob der neue Kompakte auch so in Serie gebaut wird.Bild 13 von 50 Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen Hyundai baut Kia den Sportage, der dort ix35 heißt. Der Sportage kommt im Herbst dieses Jahres auf den Markt.Bild 14 von 50 Einen Hybrid-Tourer hat Subaru im Gepäck. Die Studie kommt, wie könnte es bei der Marke anders sein, als Allrader und mit Boxermotor daher. Außerdem zeigt Subaru als Neuheit noch mit dem Impreza XV ein heißes Serienfahrzeug, das im Sommer in Europa auf den Markt kommt.Bild 15 von 50 | Foto: picture alliance / dpaDer SR-1 von Peugeot ist ein echter Hingucker. Das Hybridmodell zeigt, wohin es in Sachen Design bei den Franzosen gehen soll. Mehr Sport, aber ökologisch vertretbar. Dazu ist gleichzeitig das neue Markenemblem von Peugeot zu sehen. Der Löwe glänzt und zeigt Muskeln.Bild 16 von 50 | Foto: REUTERSDie zweite Studie heißt "5 by Peugeot" und zeigt, wie der Nachfolger des 607 wohl aussehen wird. Darin befindet sich ein Diesel-Hybrid-Motor, der außerordentliche Verbrauchswerte verspricht.Bild 17 von 50 | Foto: picture alliance / dpaSolides gibt es aber auch. Zum Beispiel den 408.Bild 18 von 50 | Foto: REUTERSKantig war gestern. Der neue S60 von Volvo kommt wohl Ende des Jahres auf den Markt. Seidenweiche Rundungen sind kennzeichnend für den Schweden. Ein ausgesprochen dynamischer Auftritt.Bild 19 von 50 | Foto: REUTERSDas kann diese Studie sicher auch von sich behaupten. Survolt nennt sich dieses Auto und ist das Highlight von Citroën in Genf. Er ist 17 Zentimeter größer und deutlich flacher als der Revolte, den die Franzosen auf der IAA zeigten. Gewisse Ähnlichkeiten gibt es dennoch.Bild 20 von 50 | Foto: REUTERSDer DS High Rider kündigt ein weiteres Modell der DS-Reihe an. Ob das dann allerdings so wie dieses Konzeptfahrzeug aussehen wird, ist noch offen. Angetrieben wird das Auto von einer Diesel-Hybrid-Kombination.Bild 21 von 50 | Foto: picture alliance / dpaEin frisches Lüftchen bei Renault: Der Wind will die Coupé-Form mit Cabrio und hohem Nutzwert verbinden. Herausgekommen ist ein formschönes Cabrio mit immerhin noch 270 Liter Kofferraumvolumen.Bild 22 von 50 | Foto: REUTERSNäher an der Serie ist allerdings dieses Cabrio: Der offene Megane wird in diesem Jahr die Modellpalette in der unteren Mittelklasse ergänzen.Bild 23 von 50 | Foto: REUTERSSo ähnlich werden künftig die Autos von Seat aussehen. Die Studie IBE trägt bereits das neue Gesicht der Marke. Die Studie wiegt weniger als eine Tonne, kommt mit 200 Newtonmeter in 3,4 Sekunden auf Tempo 100 und kann einen längeren Ausflug in der Stadt mit seinem Akku bewältigen.Bild 24 von 50 | Foto: REUTERSDer Star bei Ford ist der Focus Turnier. Der Bestseller des Konzerns kommt jetzt als Lademeister daher. Außerdem zeigt Ford noch den neuen C-Max in Genf.Bild 25 von 50 | Foto: REUTERSBMW hat seinen neuen 5er im Gepäck. Der konnte schon getestet werden, feiert aber dennoch Weltpremiere in der Schweiz.Bild 26 von 50 | Foto: REUTERSAnsonsten verweist man auf die bekannte Sparstrategie "Efficient Dynamics", wie hier Vorstand Reithofer. Dazu gibt es einige Modelle zu sehen.Bild 27 von 50 | Foto: picture alliance / dpaAus dem Konzern gibt es als Neuheit noch den Mini Countryman. Das Lifestyle-Mobil wird auf Landpartie geschickt und zeigt sich im Offroad-Kleid.Bild 28 von 50 | Foto: REUTERSBei Audi steht die Premiere des A1 über allem. Mit dem kleinsten Audi aus der derzeitigen Modellpalette will man den Mini, den Fiat 500 und andere aus der Knutschkugel-Ecke angreifen.Bild 29 von 50 | Foto: REUTERSDie Plattform teilt sich der kleine Ingolstädter mit dem VW Polo. Sonst habe er aber nichts gemein mit dem Biedermann aus Wolfsburg, beteuert Audi.Bild 30 von 50 | Foto: picture alliance / dpaUm das Ganze noch spannender zu machen, hat man große Prominenz eingeladen. Justin Timberlake stellte den A1 höchstpersönlich vor. Allerdings gab es nur ein paar Grußworte. Gesungen hat der Weltstar, sehr zum Verdruß des anwesenden Publikums, allerdings nicht.Bild 31 von 50 | Foto: REUTERSDaneben gibt es aus Ingolstadt auch noch Potentes . Der RS5 bietet 450 PS aus einem 4,2-Liter-Sauger und verspricht großen Sport mit dem Coupé.Bild 32 von 50 | Foto: picture alliance / dpaAuch Mercedes hat sich Prominenz als Verstärkung geholt. Als letzter verbliebener deutscher Hersteller in der Formel 1 kommt die natürlich aus der Königsklasse. Die Piloten Nico Rosberg (l.) und der wiedergekehrte Michael Schumacher (M.) zeigten sich an der Seite von Vorstand Dieter Zetsche (r.).Bild 33 von 50 | Foto: REUTERSAutomobile Neuheiten gab es aber auch. Zum Beispiel das Cabrio der neuen E-Klasse mit Nackenwärmer, Windhaube und noch allerlei anderen komfortablen Dingen an Bord.Bild 34 von 50 | Foto: REUTERSVielsprechend auch die Studie F800 Style, die die Schwaben im Nachbarland zeigen. Ist es ein Ausblick auf die neue C-Klasse oder auf einen neuen CLS? Wahlweise kann die Studie mit Brennstoffzellentechnik angetrieben werden oder mit einem Elektromotor mit Verbrenner.Bild 35 von 50 | Foto: picture alliance / dpaBei Porsche ist das Hybrid-Zeitalter angebrochen. Den Cayenne gibt es mit dualem Antrieb zu sehen. Dann verbraucht das Edel-SUV 8,2 Liter auf 100 Kilometer. Die Kombination ist ein Benziner mit 380 PS und einem Elektromotor.Bild 36 von 50 | Foto: picture alliance / dpaSelbst der 911 GT3 R wird zum Hybriden. Technisch ist das Auto ausgesprochen spannend. Der Hybrid-Racer kommt ohne Akkus aus, er speichert seine Energie über ein Schwungrad.Bild 37 von 50 | Foto: ASSOCIATED PRESSFast schon sensationell ist der Porsche 918 Spyder. Ein Sportwagen mit Plugin-Hybrid, der bei normaler Fahrweise 70 Gramm CO2 pro Kilometer emittiert und drei Liter Benzin verbraucht. Ein Traum für alle Dynamik-Fans.Bild 38 von 50 | Foto: picture alliance / dpaBei VW gibt es den neuen Touareg zu sehen. Der erste Volkswagen mit Hybridantrieb ist das SUV. Neben dem neuen Look gibt es für ihn aber auch "normale" Motoren. Diese wurden auf Sparsamkeit getrimmt, um dem Auto das Schmutzfink-Image zu nehmen.Bild 39 von 50 | Foto: picture alliance / dpaEin weiterer Star ist der neue Sharan. Nach sage und schreibe 15 Jahren bringt VW die Neuauflage des Familiendampfers. Der Van ist um 22 Zentimeter gewachsen, hat komplett versenkbare Sitze und bietet das volle Programm aus der VW-Technikkiste.Bild 40 von 50 | Foto: picture alliance / dpaGleicher Konzern, andere Marke: Bei Bugatti gibt es eine atemberaubende Studie zu sehen. Der 16c Galibier ist voll auf Sport getrimmt, hat Keramikbremsen und Karbon-Elemente an Bord. Zwischen 800 und 1000 PS leistet der 16-Zylinder. Den Insassen dürfte da jeden falls die Luft wegbleiben.Bild 41 von 50 | Foto: picture alliance / dpaNicht neu, aber immer wieder beeindruckend ist der Bugatti Veyron. In jedem Fall ein lohnendes Motiv.Bild 42 von 50 | Foto: ASSOCIATED PRESSBei Opel setzt sich die Unsicherheit der letzten Monate fort. Der neue Chef Nick Reilly wirbt für staatliche Unterstützung und GM legt zur Rettung der Rüsselsheimer noch mal 600 Millionen drauf. Nach Genf ist der Opel-Vorstand demonstrativ mit dem Elektroauto Ampera gefahren.Bild 43 von 50 | Foto: picture alliance / dpaNeue Modelle hat die Marke mit dem Blitz aber auch im Gepäck. So der neue Meriva, dessen charakteristischstes Merkmal zwei gegenläufig öffnende Türen sind. Außerdem schwingen sie deutlich weiter auf als konventionelle Türen und sollen so den Zugang zum Fond erleichtern.Bild 44 von 50 | Foto: REUTERSEinen richtigen Dampfhammer gibt es aber auch noch zu sehen. Chevrolet zeigt das neue Camaro Coupé. 428 PS aus einem 6,2 Liter großen V8 - das ist ein Musclecar par excellence.Bild 45 von 50 | Foto: REUTERSLamborghini setzt seinen Gallardo auf Diät. Nein, nicht die Leistung. Das wäre ja ganz untypisch. Das Gewicht wurde um 70 Kilogramm reduziert, und das Sondermodell bekommt dieses aparte Grün. Mit einem Leistungsgewicht von 1,35 Kilogramm pro PS und einem Normverbrauch von 13,5 Litern ist er aber immer noch kein Umweltengel. Auch wenn der Konsum um 3,5 Liter gesunken ist.Bild 46 von 50 | Foto: picture alliance / dpaDer Apollo von Gumpert zeigt sich in dieser weiter entwickelten Version in Genf. Er bekommt nun den Zusatz "Sport", hat 750 PS und vorne Tagfahr-LEDs eingebaut. Noch immer hält der Apollo mit 7,11 Minuten den Rundenrekord für Serienfahrzeuge auf der Nordschleife des Nürburgrings.Bild 47 von 50 | Foto: REUTERSTechart präsentiert diesen getunten 911er Turbo als Neuheit. Das Auto nennt sich GTStreet R und bringt es auf eine Leistung von 660 PS und 860 Newtonmeter Drehmoment. Rekordverdächtige 3,5 Sekunden braucht der Bolide für den Sprint auf 100 km/h. Der Vortrieb endet bei 345 Stundenkilometer.Bild 48 von 50 | Foto: picture alliance / dpaNein, das ist kein Blauwal. Im Gegenteil, der Hispano Siuza ist ein wunderschönes Stück Automobil, das aber nicht mehr viel mit den Urahnen aus den 20er Jahren zu tun hat. Bei der Auferstehung der Marke in Genf wird ein reinrassiger Sportwagen gezeigt, der es sogar in 3,4 Sekunden auf 100 km/h schafft.Bild 49 von 50 | Foto: ASSOCIATED PRESSEs gibt sie also doch noch, die Supersportwagen, die Autofans träumen lassen. Welch ein Glück, noch ist nicht alles grün am Genfer See. Ein bisschen Wahnsinn ist schon noch erlaubt. (Text: Markus Mechnich)Bild 50 von 50 | Foto: picture alliance / dpa
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