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Autosalon mit Neuheiten-Feuerwerk: Die Stars von Paris

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Bienvenue in Paris zur Motor Show an der Seine. Im Wechsel mit der IAA in Deutschland zeigt die Branche in Frankreich nun ihre Neuheiten. (Foto: Reuters)

Bienvenue in Paris zur Motor Show an der Seine. Im Wechsel mit der IAA in Deutschland zeigt die Branche in Frankreich nun ihre Neuheiten.

Bienvenue in Paris zur Motor Show an der Seine. Im Wechsel mit der IAA in Deutschland zeigt die Branche in Frankreich nun ihre Neuheiten.

Und in diesem Jahr gibt es ein wahres Feuerwerk an Neuheiten zu sehen. Die Hersteller erhöhen die Schlagzahl angesichts des anhaltenden Elektrobooms.

Geht der Blick bei den Stromern in die Zukunft, so geben sich die neuen Modelle näher an der Realität. Wir zeigen Ihnen die Stars des "Salon mondiale d'automobile".

Beginnen wir im Alphabet mit A wie Audi. Die Ingolstädter haben eine Sportversion ihres Kleinsten dabei. Der S1 wird das Angebot beim A1 nach oben abrunden.

Star der Ingolstädter in Paris wird aber der A7 sein. Das Oberklasse-Coupé soll kurz vor seinem Marktstart noch mal Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Für die Sportwagenfraktion bietet Audi ein Sahnehäubchen. Der Audi R8 GT kommt in limitierter Auflage auf den Markt. Sein V10 leistet 560 PS. Audi hat seinen Supersportler auf 1525 Kilogramm abgespeckt.

Der Star bei BMW heißt X3. Das SUV ist komfortabler und länger geworden. Zu Start gibt es erst mal zwei Motoren. Einen 306 PS starken Benziner und einen 194 PS starken Diesel.

Für Aufsehen soll aber auch die Designstudie Gran Coupé sorgen. Ein Ausblick auf einen möglichen Konkurrenten für den CLS von Mercedes oder den A7 von Audi.

Fast unverändert und doch neu: Der Continental GT von Bentley wurde optisch nur leicht modifiziert. Mit 575 PS aus einem Zwölfzylinder mit sechs Litern dürfte die Dynamik des Autos außer Frage stehen.

Sportlich geht es auch bei Cadillac zu. Das CTS-V Coupé ist mit einem bulligen V8-Motor ausgestattet, der 564 PS auf die Achsen stemmt. Es gibt ihn auch als Limousine und Kombi.

Ein wahres Feuerwerk an Neuheiten bietet Chevrolet in Paris. Gleich vier Weltpremieren zeigt die amerikanische Marke. Darunter befindet sich der Kleinwagen Aveo, der nächstes Jahr erstmals mit einem 1,3 Liter großen Diesel an den Start geht.

Daneben wurde der Captiva überarbeitet. Neue Getriebe, neue Motoren, neues Design - kurz: ein fast neues Auto, das Chevrolet da zeigt.

Der Cruze ist ein Showcar, das ebenfalls erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wird. Zudem präsentiert sich erstmals die Limousine Orlando, die als Siebensitzer mit breiten Kotflügeln und dynamischer Dachlinie Sportlichkeit demonstriert.

Ganz frisch ins Rennen schickt Citroen seinen C4. Zum Jahreswechsel tritt der Kompakte gegen Golf und Co. an. Er ist fünf Zentimeter länger geworden und bietet mehr Kofferraum.

Sein edler Bruder heißt DS4 und ist der zweite Beitrag zur DS-Reihe von Citroen. Das Crossover-Modell startet Mitte nächsten Jahres mit zwei Dieselmotorisierungen.

Kleiner ist schlauer - mit diesem Motto geht Fiat an den Start. Der kultige Kleinwagen 500 kommt mit einem innovativen Zweizylinder-Motor daher.

Ford hat den Mondeo überarbeitet und zeigt ihn erstmals in Paris. Optisch wurde das Modell straffer und sportlicher gezeichnet.

Im Innenraum haben die Hersteller an der Qualität der Materialien gearbeitet. Auf der Motorenseite gibt es mehr Leistung für die bekannten Antriebe.

Das ist Pop. Und die Studie von Kia heißt auch so. Mit der Weltpremiere wollen die Koreaner zeigen, wie sie sich ein kompaktes E-Mobil in der Zukunft vorstellen.

Greifbarer ist dagegen der Sportage. Mit neuem Design und weniger Gewicht will der Kia sein Auto im umkämpften Markt der SUVs sehen.

Jeep zeigt einen überarbeiteten Grand Cherokee in Paris. Neben einer aerodynamischeren Karosse gibt es einen neuen V8, der automatisch vier Zylinder abschalten kann.

Neuer Innenraum und ein neues Hardtop: Damit will Jeep seinen Klassiker, den Wrangler, weiter entwickeln. Ab Januar wird es den Naturburschen auch in Deutschland geben.

Evoque heißt der kleinste Range Rover, den es je gab. Mit feschem Auftritt und sparsamen Motoren wollen die Briten die Modellpalette nach unten erweitern.

Ein überarbeiteter IS-F ist die Premiere, mit der Lexus nach Paris reist. Im Innern wurde der Drehzahlmesser verschoben, es gibt neue Sitze und ein neues Lenkrad. Außen fallen vor allem das Tagfahrlicht und die Bi-Xenon-Scheinwerfer auf.

Der Evora von Lotus kommt in einer verschäften S-Version nach Paris. 350 PS bringen den Sportler in 4,8 Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Daneben zeigt Lotus mit dem IPS noch eine Version mit Sechsganggetriebe.

Neues Design und mehr Raum: Damit will Mazda seinen Van namens 5 an die Kunden bringen.

Wichtiger aber dürfte die Überarbeitung des Mazda 2 sein, der optisch etwas weniger bissig und dafür freundlicher daher kommt. Auch am Motor haben die Japaner Hand angelegt.

Er soll das Bild der Marke in den nächsten Jahren prägen: Der CLS wird ein Imageträger für Mercedes werden. Sanfte Linien am Heck und ein sportlicher Auftritt an der Front. Das Oberklasse-Coupé basiert auf der E-Klasse, ist aber mit 4,92 Metern länger.

Ein anderes Aushängeschild bekommt Zuwachs: In Paris soll das weiße Tuch vom SLS Roadster gezogen werden. Dann zwar ohne Flügeltüren, aber sicher mit ähnlich viel Eleganz wie der beflügelte Bruder.

Unter Strom wird Mercedes die A-Klasse setzen und das zunächst in einer Kleinserie, über eine mögliche Großserie wird noch entschieden. Doch zunächst können Privatkunden die A-Klasse E-Cell nur leasen.

Nicht neu, aber frisch in Europa. Mitsubishi zeigt den i-MiEV an der Seine. Das Elektroauto, das Peugeot und Citroen bei ihren Stromern iOn und C-Zero übernommen haben, schafft maximal 130 km/h und 160 Kilometer an Reichweite.

Der Nissan Micra zeigt sich erstmals in Frankreich, ist aber die wichtigste Neuheit der Japaner. Das Weltauto mit dem Allerweltsdesign soll den Erfolg des Vorgängers fortsetzen.

Ganz anders Peugeot: Die Franzosen gönnen sich mit der Mittelklasse-Limousine einen Imageträger, der in Sachen Design den Weg in die Zukunft zeigen soll. Der 508 soll mit dem 407 und dem 607 gleich zwei Modelle ersetzen und endlich wieder Erfolg für die Marke in diesem Segment bringen.

Den kennen wir schon: Der Peugeot iOn feiert seine Frankreich-Premiere beim Autosalon.

Technisch sehr interessant ist der Peugeot 3008 Hybrid4. Ein Dieselmotor kombiniert mit Elektroantrieb ist die Basis für das Auto. Hinten wird er elektrisch angetrieben, vorne arbeitet der Selbstzünder.

Porsche zeigt einen weiteren Ableger der 911er-Serie. Der GT2 ist der Nachzügler der Baureihe. Daneben gibt es noch den 911 GTS als 18. Variante des 911.

Latitude heißt der neue Anlauf von Renault in der oberen Mittelklasse. Ungewöhnlich ist, dass die Franzosen auf Designexperimente verzichten und ein ganz konventionelles Auto gezeichnet haben. Zunächst wird das Auto aber nur in Osteuropa zu haben sein.

Auch beim Laguna hat Renault Hand angelegt und dem Mittelklassemodell eine zarte Frischzellenkur verpasst.

Sonst ist alles elektrisch bei den Franzosen. Der Kangoo Z.E. feierte zwar eigentlich auf der IAA Nutzfahrzeuge seine Weltpremiere. Aber auch in Frankreich zeigt er sich.

Fluence Z.E. heißt die elektrifizierte Zukunft, die Renault in der Mittelklasse sieht. 95 PS und 226 Newtonmeter sind ordentliche Werte für das Auto, das sich an der normalen Steckdose aufladen lässt.

Saab lebt noch, und die Schweden zeigen in Paris was Neues. Ein 184 PS starker Motor treibt den 9-3 ePower an. Ob das Auto in Serie geht, ist derzeit noch unklar.

Konkreter ist es mit dem 9-4X. Der Crossover basiert auf dem 9-3 und wird bald zu haben sein.

Smart zeigt seinen überarbeiteten Fortwo in Paris. Leichte Retuschen an der Optik sollen den Absatz des Kleinstwagen wieder ankurbeln.

Die Zukunft von Smart könnte aber auch auf zwei Rädern liegen. Der Escooter zeigt, wie man sich einen Roller der Zukunft vorstellt. Angetrieben natürlich mit Strom.

Volvo schließlich bringt mit dem V60 die Kombivariante seines S60. Der Schwede glänzt mit einem feschem Auftritt und soll die sportliche Seite der Marke betonen. Direkt nach dem Autosalon in Paris geht es zu den Händlern. (Text: Markus Mechnich)

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