Suche
hier klicken, um den Ort für die Startseite festzulegen
Berlin
17
FR 8° / 23°
SA 9° / 23°
Auto

Audi-Effizienzmarathon: Die mit dem Pedal spielen

 
Scheinbar endlos zieht sich die E4 durch karge Landschaft bis nach Oslo.

Tief im Norden geht es los: Audi schickt einen großen Teil seiner Modellpalette auf Spritspartour.

Bei Å in Norwegen startet die "Effciency Challenge" ihre Reise durch halb Europa.

Jeweils zwei gleiche Fahrzeuge treten gegeneinander an. Vom Q7 mit zwölf Zylindern bis zum A3 mit dem kleinsten Diesel sind zehn verschiedene Modelle am Start.

Eigentlich kein Sparmeister ist der Audi TT RS. Es erfordert schon sehr viel Gefühl im Gasfuß, um die 340 PS im Zaum zu halten.

Das Örtchen Å liegt auf den Lofoten ganz im Norden von Europa. Eine malerische Gegend, die aber auch nicht selten ein harsches Wetter zu bieten hat.

Das bekamen die Teilnehmer gleich nach dem Start ihrer 4182 Kilometer langen Tour zu spüren. Im Bild ist der Audi TT mit dem Zwei-Liter-Diesel und 170 PS.

Extra auf Sparsamkeit ist der Audi A4 TDIe getrimmt. Vom Fahrwerk bis zur Innenausstattung ist alles optimiert. Die 4,3 Liter Normverbrauch werden auf der Strecke um 0,4 Liter unterboten.

Beim A5 Sportback fällt das gemächliche Cruisen schon leichter. Er hat den Zwei-Liter-Benziner mit 180 PS an Bord.

An den ersten drei Tagen regnet es heftig. Das ist schade wegen der wunderbaren Landschaft, erleichtert aber das langsame Fahren.

Die Tanks werden jeden Tag verplombt. Viele Helfer im Hintergrund ermöglichen den reibungslosen Ablauf dieser aufwändigen Tour.

Von den Lofoten wird mit der Fähre auf das norwegische Festland übergesetzt. Auch hier herrscht ein heftiger Sturm, der für einige Wellenbrecher sorgt.

Das zweite A5-Modell ist der 3.2-FSI. Das Auto bringt mit seinen 265 PS viel Fahrfreude mit, die sich auf dieser Tour aber nicht ausleben lässt.

Der Sparmeister: Audis A3 mit dem 1,6-Liter-Diesel ist das genügsamste Modell im Feld. Er schafft Verbrauchswerte von 3,2 Liter auf 100 Kilometer.

So sparsam lässt sich der A5 mit dem 3,2-Liter-Benziner nicht bewegen.

Endstation der ersten Welle ist Trondheim. Die beschauliche Hafenstadt bietet die Kulisse für den ersten Stabwechsel. Der erste Teil des Feldes reist ab, während die nächsten Teilnehmer dort ihre Fahrt beginnen.

Das Wetter meint es ab Trondheim besser mit dem Tross der Audi-Truppe. Der Regen weicht nach und nach dem Sonnenschein.

Auch der S4 reizt mit seinen 333 PS eigentlich eher zum dynamischen Kurvenräubern als zum Spritsparen.

Jeden Morgen reihen sich die Fahrzeuge auf, um von der neuen Besatzung eingenommen zu werden. Die Modelle werden täglich neu per Los gezogen. Daher fährt jedes Team jeden Tag ein neues Auto.

Gegensätze: Neben dem Spar-A4 steht ein Audi Q7. der ist allerdings ein Saubermann, da er mit dem neuen Drei-Liter-Clean-Diesel ausgestattet ist. Abgasreinigung gibt es da inklusive.

TT RS in anderem Gewande. Die Landschaft im nördlichen Norwegen ist geradezu malerisch.

Die kargen Fjells, die norwegischen Gebirgslandschaften, bieten eine schöne Kulisse als Hintergrund.

Einsame Wege, kaum Menschen und eine rauhe Natur.

Norwegen ist etwas für Individualisten.

Aber im Winter erwacht das Leben in den Skigebieten des Landes, wo die sportbegeisterten Einwohner ihre Freizeit verbringen.

Scheinbar endlos zieht sich die E4 durch karge Landschaft bis nach Oslo.

Mit 570.000 Einwohnern ist Oslo die größte Stadt des Landes. Sie breitet sich über 454 Quadratkilometer aus und übertrifft damit die Fläche von Paris um das Vierfache.

Ein Wahrzeichen von Oslo ist die Oper, deren Architektur durch Eisberge und Schneegipfel geprägt ist.

In der Innenstadt wechseln sich klassische Architektur und Moderne ab.

Die Teilnehmerfahrzeuge fahren gerne im Konvoi. Große Geschwindigkeitsunterschiede gibt es ohnehin nicht.

Nächste Station ist Göteborg, allerdings nur für eine Mittagspause. Entlang der Meeresküste geht es auf den schwedischen Autobahnen ohnehin eher gemächlich zu.

Ende des fünften Etappentages ist Kopenhagen. Zuvor geht es aber über die Öresundbrücke.

Das beeindruckende Bauwerk ist 7,9 Kilometer lang und verläuft zwischen den Inseln Seeland und Falster.

Die Hauptstadt Dänemarks bietet ein bewegtes Nachtleben. Die Teilnehmer können das allerdings kaum genießen.

Denn am nächsten Tag geht es bereits weiter nach Berlin.

Egal wo die Audis hinkommen, sie erregen Aufmerksamkeit. Ganz besonders natürlich die sportlichen TTs.

Nach knapp drei Stunden Fahrt mit der Fähre von Gedser kommen die Fahrzeuge erstmals auf dieser Tour wieder auf deutschen Boden. Im Bild vorne noch die Fahrzeugfront des Audi Q7 V12 TDI. Ein Kraftprotz mit 500 PS und 1000 Newtonmeter Drehmoment.

Auf den deutschen Autobahnen geht es wieder etwas flotter von dannen.

Allerdings nicht zu flott, sonst steigt der Verbrauch. Und es gilt ja einen Wettbewerb zu gewinnen. Allerdings gibt es auch mehr Verkehr und auf dem Weg nach Berlin einen schönen Stau.

Am Ende der dritten Welle wartet mit Berlin die deutsche Hauptstadt auf die Teilnehmer.

In Berlin werden die Crews erneut ausgewechselt. Dann geht es weiter nach Dresden. Die letzten sonnigen Tage des Jahres begleiten die "Effciency Challenge" in den Süden. Der Q7 3.0 TDI begnügt sich selbst auf der Strecke mit hoher Verkehrsdichte mit 7,9 Litern.

Damit kommt sein kraftvoller Bruder nicht zurecht. Die Berge verlangen Q7 V12 TDI zehn Liter ab.

Ankunft in Prag, der Schönheit an der Moldau. In der "Goldenen Stadt" warten leckeres tschechisches Bier, Braten und Serviettenknödel auf die Teilnehmer.

An Budweis vorbei geht es am nächsten Tag nach Kitzbühel. Es nähern sich die Alpen mit ihren imposanten Bergen.

Der feine Wintersportort Kitzbühel bietet dem Audi-Tross Quartier. Das legendäre Hahnenkammrennen findet hier statt.

Die Tour neigt sich langsam dem Ende entgegen. Zwei Dinge lassen sich auf der letzten Tagesetappe von Kitzbühel nach Bée in Italien feststellen.

Der größte Faktor für Benzinverschwendung oder sparsames Fahren sitzt hinter dem Lenkrad. Auch große und PS-starke Fahrzeuge wie der Audi Q7 lassen sich verhältnismäßig sparsam bewegen.

Wenn am Steuer nicht mit Bleifuß gearbeitet wird. Lieber mal die Landschaft genießen. Freilich ist diese Maxime im Alltag nicht immer leicht umzusetzen.

Erfreulich ist aber die zweite Erkenntnis dieser Tour.

Die Verbrauchsangaben von Audi sind auf jeden Fall mit allen Fahrzeugen erreichbar. Jedes einzelne Teilnehmerfahrzeug blieb teilweise deutlich unter den angegebenen Verbrauchswerten.

Am Ende dieser langen Reise aus dem kalten Norden Europas in das eher von der Sonne verwöhnte Italien heißt es nur noch feiern für die Teilnehmer wie auch für die Audi-Mitarbeiter, die für einen perfekten Ablauf dieser Veranstaltung gesorgt haben.

Alessandro Borella, der Bürgermeister der Commune di Bée, schwingt persönlich die Zielflagge. Es ist das Ende einer langen, aber auch sehr schönen Reise von A nach B.

Bilderserie versenden
Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben.