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Lasst uns fahren mit frischem Mute: Die neuen Auto-Modelle für 2014

Von Holger Preiss

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Die Einführung neuer Modelle auf dem europäischen Markt hat sich bei Ford etwas verschoben. 2014 wollen es die Amerikaner aber richtig krachen lassen. Zu seinem 50. Geburtstag eröffnet auch gleich das Kultauto, der Mustang, den Reigen der Neuvorstellungen.

Die Einführung neuer Modelle auf dem europäischen Markt hat sich bei Ford etwas verschoben. 2014 wollen es die Amerikaner aber richtig krachen lassen. Zu seinem 50. Geburtstag eröffnet auch gleich das Kultauto, der Mustang, den Reigen der Neuvorstellungen.

Die Einführung neuer Modelle auf dem europäischen Markt hat sich bei Ford etwas verschoben. 2014 wollen es die Amerikaner aber richtig krachen lassen. Zu seinem 50. Geburtstag eröffnet auch gleich das Kultauto, der Mustang, den Reigen der Neuvorstellungen.

Ford setzt für den hiesigen Verkauf auf einen Vierzylinder, einen 2,3-Liter-EcoBoost. Dank variabler Nockenwellensteuerung und Turboaufladung generiert das Aggregat 309 PS und stemmt 407 Newtonmeter Drehmoment auf die Hinterachse.

Das Rennpferd erfreut seine Reiter mit einer neuen Instrumententafel. Wobei Tacho und Drehzahlmesser klassisch daherkommen, ein riesiges 8-Zoll-Display und diverse Anzeigen aber beredte Zeichen für eine Reihe von neuen Assistenzsystemen sind.

Zu welchen Preisen der Mustang auf den Markt reiten wird, ist noch nicht bekannt. Fest steht allerdings, dass er 2015 zeitgleich mit dem Cabrio kommt, dessen Dach sich in beachtlichen sieben Sekunden öffnen soll.

Nach drei Jahrzehnten wurde die Corvette erstmals wieder mit dem Beinamen "Stingray" geadelt. Jetzt kommt er auch als Cabrio zu Preisen ab mindestens 72.990 Euro auf den deutschen Markt.

Technisch bleibt es bei Frontmotor und Heckantrieb. General Motors hat den 6,2-Liter-Achtzylinder-Sauger mit Benzindirekteinspritzung und einer Leistung von 460 PS sowie einem Drehmoment von 630 Newtonmetern neu konstruiert.

Im Innenraum gibt das Infotainment-Feature "MyLink" den Ton an. Inklusive zweier Achtzoll-Monitore, USB- und SD-Speicherkarten-Schnittstellen, einer Anschlussmöglichkeit für externe elektronische Geräte sowie einem absenkbaren Hauptmonitor mit dahinter liegendem Staufach.

So oder ähnlich könnte der neue Mazda MX-5 aussehen, wenn er denn im September 2014 auf den Markt kommt. Von den Fans sehnlich erwartet, soll er auch gleich die Grundlage für den Alfa Romeo Spider bilden.

Doch vor dem Spider bringen die Italiener noch das Alfa Rome 4C Cabrio auf den Markt. Unter der Haube arbeitet der 1,8 Liter große Vierzylinder mit 240 PS.

So richtig blähen sich im kommenden Jahr wieder die Segel bei den SUVs im Wind. Da wäre zum Beispiel der neue Cherokee. Mit dem will Jeep künftig gegen Lifestyle-Offroader wie den Range Rover Evoque anfahren. Das Kompakt-SUV zettelt dafür eine kleine Designrevolution an.

Statt auf kantige Formen setzt Jeeps Neuer auf Dynamik. Der ansonsten steil stehende Kühlergrill knickt im oberen Bereich leicht ab und geht in eine sportlich ansteigende Motorhaube über. Flankiert wird das durch extrem schmale Scheinwerfer, die dem Italo-Amerikaner einen aggressiven Ausdruck geben.

Revolutionär ist auch die Technik. Statt Starrachse gibt es nun wie bei normalen Pkw die komfortablere Einzelradaufhängung. Von der italienischen Schwester Fiat stammt auch der 2,0-Liter-Dieselmotor mit rund 170 PS, der alternativ zu einem 270 PS starken 3,2-Liter-V6-Benziner angeboten wird. Für die Kraftübertragung kommt die neue Neungangautomatik von Zulieferer ZF zum Einsatz.

Wie bei Asphalt-SUVs üblich, wird der Allradantrieb wohl nicht zur Standardausstattung zählen. Die Basismodelle verfügen lediglich über Frontantrieb. Um seine Geländekompetenz zu zeigen, will Jeep allerdings auch eine besonders kernige 4x4-Variante anbieten.

Im Hause Fiat wird die Modellreihe des 500 erweitert. Ein X soll den Kleinen dann auch geländetauglich machen. Na ja, wenigstens optisch. Der Antrieb erfolgt standardmäßig über die Vorderachse. Vorstellbar wäre aber perspektivisch auch ein 4x4.

Mit einem Einstiegspreis von 29.304 Euro tritt im Frühjahr der Mercedes GLA gegen Audi Q3, BMW X1 und Co. an. Das Basismodell GLA 200 wird von einem 1,6-Liter-Benziner mit 156 PS angetrieben, muss aber auf Allradtechnik verzichten.

Das Einstiegs-Dieselmodell GLA 200 CDI mit 136 PS Leistung kostet ab 32.100 Euro, die Spitzenvariante GLA 250 4 Matic mit Allradantrieb und 211 PS gibt es für 37.497 Euro.

In Südamerika ist er schon länger erfolgreich unterwegs. Ab Juni 2014 will er nun auch den deutschen Automarkt erobern: Der Ford EcoSport markiert unterhalb des Kuga das Einsteiger-SUV-Angebot der Kölner und soll ab 19.200 Euro erhältlich sein.

Das mittlerweile in der zweiten Generation laufende kleine SUV basiert auf dem aktuellen Fiesta und streckt sich auf eine Länge von 4,24 Meter. Es tritt gegen die wachsende Zahl der Bonsai-Geländewagen an und will gegen Renault Captur, Peugeot 2008, Nissan Juke oder Opel Mokka/Chevrolet Trax unter anderem mit einer markanten Optik punkten.

Wie fast alle Wettbewerber in dieser Klasse ist der EcoSport nur mit Frontantrieb erhältlich. Für den Vortrieb offeriert Ford drei Motoren: einen 1,5-Liter-Benziner mit 112 PS, den 1,0-Dreizylinder mit 125 PS sowie den 1,5-Liter-Diesel mit 90 PS. Volumenaggregat dürfte der Dreizylinder werden. Er steht ab 20.200 Euro in der Liste. Diesel-Fans müssen mindestens 21.200 Euro investieren.

Ab Werk sind die Fahrzeuge unter anderem mit Klimaanlage, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Musikanlage und Bordcomputer im Basispaket ausgestattet.

Nach sechs Jahren will Nissan die Erfolgsgeschichte des Qashqai mit der zweiten Generation fortschreiben. Anfang 2014 kommt das Kompakt-SUV zu Preisen ab 19.940 Euro auf den Markt, rund 50 Euro weniger als bisher. Zur Basisversion gehören unter anderem eine Klimaanlage, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Berganfahrhilfe, LED-Tagfahrlicht, Fünf-Zoll-Bildschirm sowie eine Geschwindigkeitsregelanlage.

Zum Start gibt es den Qashqai mit je zwei Benzin- und Dieselmotoren. Im Einstiegsmodell arbeitet ein 1,2-Liter großer Turbo-Benziner mit 115 PS. Zweiter Ottomotor ist ein 150 PS starker Turbo mit 1,6-Liter Hubraum. Bei den Dieseln stehen ein 1,5-Liter mit 110 PS sowie der stärkere 1,6-Liter mit 130 PS zur Wahl.

Mit dem Macan stellt Porsche dem Cayenne einen kleinen Bruder zur Seite. In Sachen Technik bedient sich das Mittelklasse-SUV bei Audi - setzt allerdings auch eigene Akzente.

Den Einstieg markiert ein Diesel mit 245 PS, die Benzinerpalette startet bei 340 PS, das Topmodell Turbo kommt auf 400 PS. Alle drei Motoren verfügen über sechs im V angeordnete Zylinder und schöpfen ihre Kraft aus 3,0 Litern Hubraum.

2015 kommen ein Basisdiesel sowie ein Einstiegsbenziner mit je vier Zylindern dazu. Die Motoren stammen in ihren Grundzügen zwar von Audi, wurden aber noch einmal aufgerüstet. Beim Q5 reicht das Leistungsband von 143 bis 313 PS.

Einen recht kantigen Gesellen bringt Lexus mit dem LF-NX auf den Markt. So extrem wie hier in der Studie wird er sich sicher nicht darstellen, aber die Grundidee ist erkennbar. Lexus spricht von einer Tarnkappenjäger-Optik. Unauffällig geht aber anders.

Ausgehend vom sechseckigen Kühlergrill ziehen sich zahlreiche Linien und Sicken über die Karosserie und sorgen für eine zerklüftet wirkende Oberfläche - ähnlich wie man es in milderer Form etwa von Lamborghini-Sportwagen kennt.

Den Innenraum beherrscht ein dem Fahrer zugeneigt Cockpit, die Bedienung erfolgt nicht mehr wie beim großen SUV RX über einen Controller in der Mittelkonsole, sondern über ein berührungsempfindliches Touchpad. Den Antrieb übernimmt ein Hybrid, dessen Leistungsdaten der Hersteller aber noch nicht nennt.

Ein mögliches Serienfahrzeug des LF-NX könnte die 230 PS starke Antriebseinheit aus dem Mittelklassemodell Lexus GS übernehmen. Für die übrigen Komponenten kommt das SUV-Modell RAV4 der Schwestermarke Toyota in Frage. In dem durchaus wahrscheinlichen Fall einer Markteinführung könnte das Serienfahrzeug Ende 2014 kommen.

Ebenfalls wuchtig und mit einer neuen Designsprache versehen wird Ende 2014 der Volvo XC90 vorfahren. Und das wird auch Zeit. Im Oktober 2002 startete Volvo in die Welt der Geländewagen, der großen Sport Utility Vehicle. Der Volvo XC90 wurde präsentiert - und entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Volvos, die es je gab. Was bislang allerdings fehlte, war ein Nachfolger.

Was den neuen XC90 auszeichnet, ist die künftig für alle Modelle benutzte SPA-Plattform. Erstmals setzt Volvo ausschließlich Vierzylindermotoren ein, die mit kombinierter Turbo- und Kompressoraufladung bis zu 300 PS leisten. Auch die Diesel wurden komplett neu entwickelt und leisten bis zu 210 PS. Später soll ein Plug-in-Hybrid folgen.

Nach dem riesigen Erfolg des BMW X6 legen die Bayern mit einem X4 nach. Das Coupé ist zwar mit 4,65 Metern exakt gleich lang wie der X3 und hat natürlich auch vier Türen.

Doch die Dachlinie duckt sich vier Zentimeter tiefer auf die Straße und wo der X3 mit Rücksicht auf Kind und Kegel einen geräumigen Kasten als Heck hat, leistet sich der X4 eine elegante Kuppel, die in einem kessen Bürzel ausläuft. Die Form, nicht die Funktion, gibt hier den Ton an.

Unter der Motorhaube dürften die aktuellen drei Benziner und vier Diesel aus dem X3 arbeiten, die momentan noch 143 bis 313 PS leisten. Während die M GmbH um den X3 bislang noch einen Bogen gemacht hat, schreit der X4 förmlich nach einer Power-Version der werkseigenen Mucki-Bude und müsste deshalb eigentlich auch mit dem Antrieb des nächsten M3 zu haben sein.

Die neue Generation des Ford Mondeo wird größer und edler. Das versprechen die Amerikaner ihren europäischen Fans jetzt seit fast zwei Jahren. 2014 soll er aber wirklich auf den Markt kommen. Mit einer Länge von bis zu 4,87 Metern zählt der Mondeo zu den größten Mittelklassemodellen, dies aber nicht nur äußerlich. So ermöglicht der Radstand von 2,85 Metern vorn wie hinten mehr Platz für die Passagiere als bei vielen Konkurrenten.

Das Interieur soll ein Gefühl der oberen Mittelklasse vermitteln, so großzügig sind die Raumverhältnisse und so gediegen die Verarbeitung, verspricht Ford. Anders als den amerikanischen Fusion gibt es den Mondeo aber wieder als geräumigen Kombi unter der Traditionsbezeichnung Turnier.

Die Antriebspalette des Mondeo ist so vielfältig wie noch nie. So gibt es neben den bekannten, aufgeladenen 1,6- und 2,0-Vierzylinder-Benzinern und Dieseltriebwerken erstmals einen 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner, der 120 PS leistet.

Auch der allseits beliebte Audi A6 wird 2014 ein neues Gesicht und optional Matrix-Lampen bekommen, wie sie bis dato nur der A8 hat. Wie der Audi aussehen könnte, kann an dieser Stelle leider noch nicht gezeigt werden.

Ohne Kombi fehlt dir was: Honda verzichtete in den vergangenen zwölf Jahren auf einen Kombiableger für den kompakten Civic. Für die neunte, seit 2012 erhältliche Generation konnte die englische Honda-Europadependance die Zentrale in Japan von der Notwendigkeit einer solchen ladeoptimierten Version überzeugen.

Der Civic Tourer betritt offiziell am 1. Februar 2014 die deutsche Verkaufsbühne und kostet in Verbindung mit einem 120 PS starken 1,6-Liter-Dieselmotor in der Basisversion ab 21.550 Euro. Im Vergleich zur fünftürigen Limousine verlangt Honda für den Tourer, der sich im Wettbewerbsumfeld der Kombiversionen von Opel Astra, Toyota Auris, VW Golf oder Hyundai i30 behaupten muss, einen Preisaufschlag von 1100 Euro.

Das Motorenangebot ist übersichtlich. Zur Wahl stehen der 1,8-Liter-Benziner mit 142 PS (ab 22.600 Euro, zweite Ausstattungslinie) sowie der 1,6-Liter-Diesel mit 120 PS. Serienmäßig erfolgt die Kraftübertragung über ein Sechsganggetriebe. Für den Otto gibt es alternativ eine Fünfgang-Automatik (Aufpreis 1300 Euro).

In einer Kombi-Version wird auch der Peugeot 308 als SW auf den Markt kommen. Befeuert wird der Franzose, wie der auf dem Bild zu sehende Kompakte, von den neuen Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,5 Liter Hubraum und 110 PS oder 130 PS. Sie ersetzen die aktuellen Vierzylinder-Benzinmotoren mit 120 PS und 1,6 Liter Hubraum.

Mit dem Q30 Concept will Nissans Edeltochter Infiniti ihre Produktpalette nach unten erweitern. Das Bild zeigt eine dynamisch geformte Schrägheck-Karosserie mit scharf gezogenen Kanten. Eine "Fusion aus Coupé, Limousine und Crossover" nennt es der Hersteller.

Mit dem Einstieg in die Premium-Kompaktklasse wollen die Japaner eine Alternative zu Mercedes A-Klasse oder BMW 1er bieten. Details nennt Infiniti noch nicht, Ende 2014 könnte das neue Modell erhältlich sein. Preislich ordnet sich der Q30 unter der Mittelklasselimousine Q50 ein, die bei 34.350 Euro startet.

Mit dem neuen Golf Sportsvan bringt Volkswagen 2014 ein weiteres Derivat seines Bestsellers auf den Markt. Das Image als Seniorenauto soll der Sportsvan nach Möglichkeit verlieren, vielleicht auch aus diesem Grund der neue Name.

Im Vergleich zum Golf Plus ist der Sportsvan 13 Zentimeter in der Länge gewachsen, der Fünftürer ist immerhin noch acht Zentimeter länger als der aktuelle Golf und will mit variabler Rückbank und mehr als 1500 Litern Kofferraumvolumen punkten. Die Motoren im Leistungsband von 85 bis 150 PS stammen aus dem Golf VII und sind an die EU-6-Norm angepasst.

Einen Tick größer, aber ebenfalls mit neuem Gesicht präsentiert sich der Peugeot 5008. Mindestens 22.000 Euro kostet der Fünf- bis Siebensitzer, 200 Euro mehr als bislang. Dann hat man die Einstiegsmotorisierung, den 120 PS starken Vierzylinder-Benziner, gewählt. Der Basisdiesel mit 115 PS kostet 24.150 Euro. Die Serienausstattung umfasst unter anderem drei verschiebbare Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe, ...

... Tempomat mit Begrenzer, manuelle Klimaanlage und eine MP3-fähige Radioanlage. Neu im Angebot ist das optionale City-Paket (1100 Euro) mit Rückfahrkamera und Navigation für alle 5008 ab der mittleren Ausstattung Active. Speziell auf die Bedürfnisse von Geschäftsleuten abgestimmt ist der 5008 Business-Line, der mit dem Basisdiesel ab 29.091 Euro angeboten wird.

Auch der eben noch vom TÜV für seine Zuverlässigkeit gelobte Opel Meriva wird mit neuen Motoren und einer gestrafften Außenhaut neue Kunden für sich zu begeistern suchen. Das Bild zeigt ihn noch in seiner aktuellen Form.

Auch bei den Kleinen gibt es Neues zu vermelden. BMW hat den Mini geschärft und ein gutes Stück wachsen lassen. Komplett neu ist das Fahrwerk. Wie die Motoren wird auch der Frontantrieb künftig bei den neuen Einstiegsmodellen von BMW zum Einsatz kommen.

Erstmals im Programm ist eine dynamische Dämpferverstellung, die dem Fahrer die Wahl lässt, ob er es klassisch straff oder lieber komfortabel mag. Neu auf der Optionsliste sind ein Head-up-Display, Notbremsassistent, automatisch abblendendes Fernlicht, ...

... Verkehrszeichenerkennung und Parkassistent. Premiere in der kleinen Klasse feiern die LED-Scheinwerfer. Der Mini Cooper mit 136 PS, der zunächst als Einstiegsmodell fungiert, steht ab 19.700 Euro in der Preisliste, 50 Euro mehr als das Vorgängermodell gekostet hat.

Ob der neue Opel Corsa - hier mit Vauxhall-Logo - zur Konkurrenz für den Lifestyler wird, muss abgewartet werden. Auch, ob er in der abgebildeten Optik vorfährt.

Dass er sich aber an die erfolgversprechenden Formen des Adam anpassen wird, dürfte als sicher gelten. Erwartet wird der neue Corsa Ende des Jahres.

Auch bei Smart will man 2014 für frischen Wind sorgen. Daimler und Renault haben für den Smart und den Twingo eine gemeinsame Plattform entwickelt, die sowohl Front- als auch Heckantrieb ermöglicht.

Voraussichtlich 2015 kommt der neue Twingo in den Handel, ...

... der Smart soll ein Jahr vorher erhältlich sein. Beide Autos werden vom TCe-Dreizylinder-Benziner von Renault angetrieben, vom Band laufen sie aber nicht gemeinsam. Der Kleinstwagen Fortwo wird weiterhin im französischen Smart-Werk in Hambach produziert, ...

... der Renault Twingo und der Smart Forfour im Renault-Werk Novo Mesto in Slowenien.

Die nächste Generation des viertürigen Smart soll ein echter Kleinstwagen werden. Das zumindest legt die Studie Fourjoy nahe, die den bislang konkretesten Ausblick auf die für Ende 2014 angekündigte zweite Modellreihe der Marke gibt.

Schon nahezu serienmäßig sind die Proportionen des 3,50 Meter langen und knapp zwei Meter breiten Fünftürers. Er ist deutlich kompakter als der 25 Zentimeter längere Vorgänger Forfour, der zwischen 2004 und 2006 mit überschaubarem Erfolg gebaut wurde.

Die neue Generation will es besser machen und setzt dabei auf edle Anmutung - die der auf dem Mitsubishi Colt basierende Vorgänger trotz hoher Preise nur bedingt zu bieten hatte. Der Hersteller spricht von "Premium-Charakter". Unterstreichen sollen den Anspruch bei der Studie unter anderem ein aus Plexiglas gefräster Instrumententräger und Karosserieteile aus Aluminium. Ob sich beides im Serienfahrzeug findet, ist eher unwahrscheinlich.

Skoda tritt mit Neuerungen etwas kürzer, wird aber den Fabia der neuen Formsprache der Marke mit einem Facelift anpassen.

Auch für die Freunde von sportlichem Luxus hat das kommende Jahr einiges in petto. Zum Beispiel das Mercedes S-Klasse Coupé. Auf 5,05 Meter streckt sich der Zweitürer, bei einem Radstand von 2,90 Metern, womit er in etwa bei den Maßen seines Vorgängers bleibt.

Angetrieben wird das Concept S-Class Coupé von einem V8-Biturbo-Aggregat, das aus 4,7-Litern Hubraum 455 PS schöpft und ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern hat. Um den Luxus komplett zu machen, bemüht sich der Zweitürer sogar als DJ: Auf Basis einer ausgewählten Stimmung stellt eine Software Lieder aus einem 18 Millionen Titel umfassenden Katalog zusammen.

Soweit geht der neue Luxus-Bolide mit Hybrid-Antrieb von BMW nicht. Dafür geht der Sportler konsequent gegen hohen Spritverbrauch zu Werke. In der Front kurz hinter der Vorderachse sitzt der Elektromotor mit Generatorfunktion zur Rekuperation. Dessen Leistung beträgt 131 PS, das maximale Drehmoment 250 Newtonmeter. Das Zweistufen-Automatikgetriebe, eine Weltpremiere in einem E-Mobil, schaltet superschnell per Gangwählhebel oder per Kickdown mit dem Gasfuß.

Premiere feiert im i8 auch der erste Dreizylinder-Benzinmotor in einem Serienfahrzeug der Bayern, der kurz vor der Hinterachse untergebracht ist. Aus nur 1,5 Litern Hubraum, aber mit Doppelturbo-Technologie generiert das außergewöhnlich kompakte Triebwerk sensationelle 231 PS.

Im Fahrbetrieb hat man beim BMW i8 die Wahl zwischen vier verschiedenen Modi. Rein elektrisch fährt man nach Betätigung der "eDrive"-Taste - mit gemäßigtem Druck aufs Gaspedal und nur bis Tempo 120, sonst schaltet sich der Verbrenner hinzu. Im "Sport"-Modus stehen Verbrennungs- und Elektromotor zum Abruf der vollen Performance bereit. Dann kommt die Effizienz zwar zu kurz, der Fahrspaß ist dafür aber groß. Daneben gibt es noch "Comfort" und natürlich auch "eco pro".

Fahrspaß dürfte auch der Jaguar F-Type bieten, der im Frühjahr als Coupé zum Preis von mindestens 67.000 Euro auf den deutschen Markt kommt. Auch im Coupé kommt der aus dem offenen F-Type bekannte 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner zum Einsatz, der nun aber 550 PS statt 495 PS leistet.

Die Beschleunigung von null auf 100 km/h soll in Kombination mit der serienmäßigen Achtgangautomatik in 4,2 Sekunden abgeschlossen sein, die Höchstgeschwindigkeit ist mit 300 km/h angegeben. Für den bisher spurtstärksten Jaguar werden mindestens 103.700 Euro fällig.

Ergänzt wird das Motorenprogramm durch den aus dem Cabrio bekannten 3,0-Liter-V6-Kompressormotor. Er steht wahlweise mit 340 PS oder 380 PS zur Verfügung. Die Verbrauchswerte konnten gegenüber dem schwereren Cabrio leicht gesenkt werden und liegen bei 8,8 beziehungsweise 9,1 Litern. Der neue V8-Motor benötigt 11,1 Liter.

Auch Toyotas edle Tochter Lexus will angreifen. Das Mittelklassecoupé RC soll Kunden bei Audi A5, BMW 4er und Co. abwerben. Das Coupé basiert auf der Mittelklasselimousine IS, setzt mit seiner besonders schnittigen Front und der dynamischen Profillinie aber auch eigene Akzente.

Die Motoren hingegen werden unverändert aus dem Viertürer übernommen. So gibt es als Vorzeige-Antrieb die Kombination aus Vierzylinder-Benziner und E-Motor, der eine Systemleistung von 223 PS bereitstellt und so auch auf dem deutschen Markt zu haben sein wird.

Fraglich ist, ob die Variante mit dem 318 PS starken 3,5-Liter-Benziner auch nach Europa kommt. In der Limousine zumindest ist der große V6 hierzulande nicht zu bekommen.

Ein letzter nennenswerter Neuzugang unter den Sportlern ist der Audi TT. Der bekommt zum Herbst ein neues Gesicht und wahrscheinlich auch überarbeitete Motoren. Insgesamt darf man auf das Auto-Jahr 2014 gespannt sein.

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