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Sonntag, 01. Januar 2017

Endlich ein Oldtimer: Diese Autos bekommen 2017 ein H-Kennzeichen

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Diverse Besitzer von Autos des Baujahres 1987 dürften dem Jahreswechsel entgegenfiebern: Ab 2017 können ihre Fahrzeuge ein H-Kennzeichen tragen. Dazu gehört auch der BMW 750i und 750Li. (Foto: BMW)

Diverse Besitzer von Autos des Baujahres 1987 dürften dem Jahreswechsel entgegenfiebern: Ab 2017 können ihre Fahrzeuge ein H-Kennzeichen tragen. Dazu gehört auch der BMW 750i und 750Li.

Diverse Besitzer von Autos des Baujahres 1987 dürften dem Jahreswechsel entgegenfiebern: Ab 2017 können ihre Fahrzeuge ein H-Kennzeichen tragen. Dazu gehört auch der BMW 750i und 750Li.

In der Oberklasse-Limousine bot BMW ab Sommer 1987 den ersten Zwölfzylindermotor der Nachkriegszeit an, für dessen Laufruhe die Bayern mit einem hochkant auf dem Motorblock stehenden Fünfmarkstück warben.

Das Interesse an dem Top-Modell der zweiten 7er-Generation mit 300 PS starkem V12 war riesig, ...

... bereits vor der offiziellen Premiere gingen hunderte Bestellungen für den 750i ein.

Mit der Mittelklasse-Baureihe des Mazda 626 konnten die Japaner Erfolge feiern: Die dritte Generation des 626 ab 1987 gehörte zu den erfolgreichsten Importfahrzeugen in Deutschland und manifestierte damals mit ihrer Zuverlässigkeit Mazdas guten Ruf hierzulande.

Ein Technik-Highlight des optisch unscheinbaren Japaners ist noch heute eine Besonderheit: Mazda stattete den 626 mit Allradlenkung aus, bei der für mehr Kurvenstabilität die Hinterräder geschwindigkeitsabhängig zu den Vorderrädern lenkte.

Zum 40. Firmenjubiläum im Jahr 1987 machte Enzo Ferrari sich und den Kunden ein Geschenk in Form dieses Supersportwagens F40– der bis dahin schnellste und stärkste Straßen-Ferrari.

Sein 2,9-Liter-V8 leistet 478 PS und beschleunigte den Boliden laut Werksangabe in 4,1 Sekunden auf 100 km/h. Für die Spitze wurden 324 km/h versprochen.

Rund 1300 Exemplare wurden bis 1992 produziert, sie tragen den imposanten Heckflügel und Klappscheinwerfer.

In seiner zweiten Generation wird der BMW 3er auch praktisch. Di e Münchner bieten den E30 jetzt als Touring, also als Kombi an.

Mit seinem zeitlos-schnörkellosen Design ist der Mittelklässler mit großer Heckklappe auch heute noch eine gesuchte Variante der ersten 3er-Baureihe mit Doppelscheinwerfern – erst recht, wenn ihm nun das H-Kennzeichen offen steht.

Audi hatte 1986 mit den rundlichen Formen der 80er-Baureihe, dem sogenannten "Aero-Design" einen echten Erfolg gelandet, ein Jahr später legten die Ingolstädter mit dem Audi 90 nach.

Die Luxusversion setzte sich optisch mit geänderter Frontansicht und Leuchtenband zwischen den Rücklichtern als besonders exklusiv ab – und natürlich mit kernigen Fünfzylinder-Benzinern, dem Markenzeichen des Audi 90.

Ab dem Marktstart im Frühjahr 1987 eroberte der Citroen AX auch in Deutschland vor allem die Frauenherzen. Günstig in der Anschaffung und im Unterhalt, modern in seinem windschlüpfrigem Design und beim Leichtbau, erfüllt er alle Attribute an einen pfiffigen Stadtflitzer.

In der Einstiegsversion wog der rund 3,50 Meter kurze AX lediglich 640 Kilogramm. Die hohe Mängel-Anfälligkeit hat die Bestände des Franzosen über die Jahre aber stark dezimiert. Das Kraftfahrt-Bundesamt notiert aber immerhin noch einen Bestand von gut 900 Exemplaren.

Peugeot meldete sich im Herbst 1987 nach jahrelanger Pause mit dem 405 erfolgreich in der Mittelklasse zurück. Seine moderne, stromlinienförmige Karosserieform passte in den Zeitgeist, mit dem längsten Radstand seiner Klasse hatte er zudem auch einen praktischen Mehrwert.

Obwohl der 405 über Jahre zu den Bestsellern der europäischen Mittelklasse gehörte, sieht man den Franzosen nur noch selten auf der Straße. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren zum 1. Januar 2016 noch rund 600 Exemplare angemeldet.

Schon als Neuwagen war der Aston Martin V8 Zagato Volante eine Attraktion. Heute ist das Cabrio bei Sammlern heiß begehrt. Die Stoffverdeck-Version basiert ebenso wie der V8 Zagato auf dem Aston Martin V8, ...

... während beim Karosseriegestalter Zagato das schnittige Blechkleid entstand. Der Achtzylinder des Cabriolets leistet 305 PS.

Als letzte Ausführung des Opel Kadett E kam drei Jahre nach dem Marktstart das Cabrio zum Händler. Sie blieb dann auch länger als alle anderen Varianten.

Die Optik des in Turin bei Bertone produzierten Kompakt-Cabrios wird von dem charakteristischen Überrollbügel dominiert. Viele der beliebten Viersitzer haben es aufgrund mangelnder Rostvorsorge nicht über die Zeit geschafft.

Mit der Präsentation der dritten Generation des Toyota Supra hatte sich die Baureihe 1986 von der Celica getrennt. Weiterhin mit Hinterradantrieb markierte ein Jahr später der Supra Turbo mit seinem 235 PS starken V6 die Leistungsspitze, bis zu 245 km/h waren möglich.

Allerdings haben Turbo-Besitzer immer wieder mit Motorproblemen zu kämpfen, nur wenige überlebten hierzulande.

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