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Samstag, 19. September 2015

Ein Rundgang über die IAA: Diese Autos müssen Sie gesehen haben

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Der Hammer der IAA ist wohl mit Abstand und weil wirklich eine Überraschung das Concept IAA (Intelligent Aerodynamic Automobile), einer Stromlinienlimousine mit nahezu fugenloser Karosserie. (Foto: Holger Preiss)

Der Hammer der IAA ist wohl mit Abstand und weil wirklich eine Überraschung das Concept IAA (Intelligent Aerodynamic Automobile), einer Stromlinienlimousine mit nahezu fugenloser Karosserie.

Der Hammer der IAA ist wohl mit Abstand und weil wirklich eine Überraschung das Concept IAA (Intelligent Aerodynamic Automobile), einer Stromlinienlimousine mit nahezu fugenloser Karosserie.

Besonderer Clou sind ausfahrbare Luftleitbleche am Heck. Ab Tempo 80 verlängern sie die Karosserie um 39 Zentimeter, ...

... lassen die Luft sanfter abströmen und sorgen so für einen rekordverdächtigen cW-Wert von 0,19. Mercedes bricht mit dem windschlüpfigen Viersitzer eine Lanze für die verbrauchssenkenden Effekte guter Aerodynamik.

Teile des Interieurs des Concept Cars dürften in Zukunft auch in der neuen E-Klasse von Mercedes zu finden sein.

Das schönste SUV in Frankfurt ist der F-Pace von Jaguar. Mit dem Mittelklasse-SUV erweitern die Briten ihr Angebot auf fünf Baureihen und versuchen sich dabei erstmals im boomenden Crossover-Segment.

Seinen Platz im gut gefüllten Wettbewerbsumfeld will sich der 4,73 Meter lange Fünfsitzer als Mischung aus Sportlichkeit und Alltagsnutzen sichern. Die Markteinführung erfolgt im Frühjahr zu Preisen ab 42.390 Euro.

Unterm Strich soll das Platzangebot im Innenraum auf dem Niveau eines BMW X5 liegen. Und dass, obwohl sich der F-Pace bei Preis und Außenabmessungen eher mit dessen kleinerem Bruder X3 misst.

Die Technik des AWD-Systems stammt vom Sportwagen F-Type. Entsprechend arbeitet das Verteilergetriebe mit Lamellenkupplung in erster Linie für die Fahrdynamik, weniger für Geländegängigkeit.

Mit der Giulia hat Alfa nach vielen Jahren wieder ein echtes Rasseweib auf die IAA gebracht. Die 4,70 Meter lange Neuauflage des Klassikers aus den späten 60ern soll mit emotionalem Design, ausgereifter Technik und – zumindest als Topversion Quadrifoglio Verde (QV) – reichlich Power die Herzen der Alfa-Fans wieder höher schlagen lassen.

In der stärksten Variante pumpt ein 3,0-Liter-Turbo-V6 von Ferrari. Der leistet 510 PS und treibt die Italienerin auf über 300 km/h.

Ein Hingucker ist auch das Show Car Wrangler Rubicon Sunriser.

10,2 Zentimeter erhöht, soll der Wrangler locker über Stock und Stein gehen.

Im Innenraum gibt's schwarzes Leder und orangefarbene Zierelemente.

Um seiner Sportlichkeit mehr Nachdruck zu verleihen, hat Hyundai nicht nur die Hochleistungssparte mit dem Kürzel "N" etabliert, sondern auch einen High-Performance-Flitzer auf den Stand gestellt.

Genau wie Bugattis Chiron wird auch das Hyundai N 2025 Vision-Gran Turismo Konzept seine ersten Runden im PlayStation-Spiel "Gran Turismo" drehen.

Im Gegensatz zum Bugatti gibt der N 2025 aber nur "einen Ausblick auf die Vision der Marke und ihre zukünftigen Leistungsmerkmale", heißt es bei Hyundai.

Auch Cabrios gibt es auf der IAA. Eines kommt von Smart und ist eher für die kleine Parklücke und den schmalen Geldbeutel, ...

... das andere kommt von der großen Mutter Mercedes und ist ein S-Klasse Cabrio.

Erstmals nach 44 Jahren bauen die Stuttgarter in dieser Größenordnung wieder einen offenen Gleiter.

Die noble Fuhre bekommt man ab 120.000 Euro. Eine Preisklasse, in der auch geschlossene Oberklassen mit ein paar Extras schnell landen.

Mindestens 330.000 Euro muss man für den offenen Luxus von Rolls Royce hinlegen.

Unter dem Blech des Dawn arbeitet ein 6,6 Liter große V12-Motor, dem zwei Turbos immerhin 570 PS und 780 Newtonmeter einblasen.

Der Dawn feiert sich auf der Messe als "the most sexy car alive" und wenn man sich das große Cabrio auf einer Küstenstraße wie dem Highway Number One oder der Croisette vorstellt, ...

... läuft einem, wie beim Gedanken an den Preis, ein Schauer über den Rücken.

Ssangyong überrascht in Frankfurt mit dem Konzeptfahrzeug XLV-Air, einer seriennahen Studie auf eine Langversion des Mini-SUV Tivoli.

Das Serienmodell startet im kommenden Jahr mit Front- und Allradantrieb sowie Diesel- und Benzinmotoren.

Der Kia Sportage emanzipiert sich in der neuen Generation stärker vom traditionellen Offroad-Design. Das Kompakt-SUV der koreanischen Marke tritt künftig noch einmal deutlich dynamischer auf als der bereits flott geschnittene Vorgänger.

So will er sich nicht nur von seinem eher bullig gezeichneten Konzernbruder Hyundai Tucson abgrenzen, sondern vor allem vom Segments-Primus VW Tiguan.

Im Vergleich weniger prägnant sind die Flanken mit den leicht aufsteigenden Schulterlinien und das Heck mit großem Dachkantenspoiler und Chromspange zwischen den Rückleuchten.

Mit dem L200 will Mitsubishi hierzulande in ein noch etwas unterbelichtetes Segment vorstoßen: das der Pick-ups.

Mit Doppelkabine und Ladefläche will man den immer weichgespülteren SUV etwas entgegensetzen.

Insofern bleibt auch der Innenraum robust wie die Abenteurer, die ein solches Auto fahren.

Eine Studie, die besonders Radfahrer ansprechen soll, zeigt Honda in Frankfurt. Das Active Life Concept basiert auf dem Civic Tourer und kann nicht nur zwei Fahrräder im Innenraum des Kombis transportieren, ...

... sondern verfügt auch über einen speziellen Gelenkarm, der die Wartung und Reparatur der Bikes erleichtert. Ob es den Civic in dieser Form geben wird, darf bezweifelt werden.

Der Ford Edge hingegen soll Mitte 2016 auch in Deutschland zu haben sein.

Der aus den USA übernommene Allrader soll das Crossover-Programm der Marke krönen, das bislang aus dem Mini-SUV Ecosport und dem Kompaktmodell Kuga besteht.

Wer sich nicht für die Krone, sondern die preiswerte Alternative eines Geländegängers interessiert, der kann sich gerne den aufgefrischten Ford Ranger ansehen.

Der trägt jetzt stolz einen großen wuchtigen Kühlergrill, der an seine amerikanische Verwandtschaft erinnert.

Der Koeru zeigt die nächste Stufe des Crossover-Designs bei Mazda und könnte einen Ausblick auf ein kommendes Modell zwischen dem Mini-SUV CX-3 und dem Kompaktmodell CX-5 geben.

Auffällig ist hier, dass Mazda mit der Studie deutlich die Dynamik des bereits vorgegebenen Designs betont.

Der Laguna-Nachfolger soll der französischen Marke mehr Glück bringen, passenderweise heißt er Talisman.

Die 4,85 Meter lange Mittelklasse-Limousine und auch der Kombi werden unter anderem mit LED-Scheinwerfern, ...

... Head-up-Display und Allradlenkung angeboten. Sie steht ab Januar beim Händler.

Mindestens genauso wichtig wie das neue Flaggschiff ist die neue Generation Mégane.

Neben einer aufgefrischten Optik mit dem neuen Markengesicht hat Renault auch den Innenraum deutlich aufgewertet.

Ach so. Es gibt noch ein Pick-up auf der IAA. Den Nissan Navara. Der weltweit angebotene mittelgroße Pritschenwagen mit Zuschalt-Allrad und Untersetzung soll Ende des Jahres auch hierzulande antreten.

Außerdem bildet er die Grundlage für kommende Pick-ups von Renault und Mercedes.

Ein Neueinsteiger ist Thunder Power. Der aus Taiwan stammende Hersteller will mit seinem Fahrzeug elektrisieren.

Die Daten der weißen Elektrolimousine mit dem riesigen Touchscreen im Innern lesen sich für ein Elektroauto wuchtig: ...

... 435 PS, 650 Kilometer Reichweite mit einer Batterieladung, in 4,8 Sekunden auf dem Stand auf 100 km/h und 250 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Und weil sich das so gut anhört, hat die italienische Designschmiede Zagato auch gleich noch einen Rennvariante des Stromers geschneidert.

Ab 2018 soll zunächst die Elektrolimousine auf deutschen Straßen fahren. Hauptmarkt für das E-Mobil ist allerdings China, da hier die Elektromobilität von der Regierung stark gefördert wird.

Obwohl er optisch alle anderes als spektakulär ist, ist der VW Tiguan eine der wichtigsten Neuen auf der IAA.

Die zweite Generation bietet mehr Platz bei weniger Gewicht und Verbrauch. Diverse Assistenzsysteme halten in das SUV Einzug, genauso wie aktuelle Konnektivitätsmerkmale.

Porsche verspricht mit der Studie E-Mission Elektropower für Sportwagen. Allerdings erst ab 2020.

Der Jaguar C-X75 ist auch nicht real. Obwohl - er beschleunigt den Bösewicht im neuen James-Bond-Streifen "Spectre", ...

... wenn er denn 007 ans Leder will. Schade, dass es diesen Renner nicht im richtigen Leben gibt.

Auch Borgward hat endlich sein SUV vorgestellt und dabei für ordentliche Ernüchterung gesorgt.

Nicht nur, dass die Optik kein großer Wurf ist, auch die völlig überzogenen Erwartungen mit Absätzen von bis zu ...

... 500.000 Fahrzeugen pro Jahr lassen die Konkurrenz nur müde lächeln.

Ausdrucksstark, im Design leicht verspielt, aber sportlich: So will Infiniti mit dem Q30 zunächst in Europa auf Kundenfang gehen. Auf den Markt kommt das Kompaktfahrzeug Ende 2015.

Der Fünftürer ist im Rahmen der Kooperation von Renault-Nissan mit Daimler entstanden und nutzt Technik der aktuellen Mercedes-Benz A-Klasse. Später soll eine SUV-Variante mit Namen QX30 folgen.

Ferrari hat seinen neuen Mittelmotor-Sportwagen als offene Version mit auf die IAA gebracht.

Der 488 Spider wird von dem 3,9-Liter-V8 angetrieben, der auch im 488 GTB eingesetzt wird. Eine ausgeklügelte Aerodynamik mit Unterzugspoiler und optimiertem Unterboden macht das Cabrio aus Maranello besonders windschnittig.

Die elektrische Heckscheibe kann bei geöffnetem Dach die Turbulenzen im Innenraum reduzieren.

Auch bei geschlossenem Dach kann man sie komplett versenken – dann, um dem vollen Klang des Mittelmotors zu lauschen.

Dem Klang des wohl 1500 PS starken Bugatti Chiron kann man vorerst nur an der Playstation lauschen.

Aber wie der Nachfolger des Veyron aussehen könnte, zeigt auf der IAA die Studie Vision Gran Turismo.

Das lebensgroße Modell des virtuellen Rennwagens für das populäre Videospiel nimmt einige Design-Elemente des geplanten Serienmodells vorweg.

Geschwindigkeiten von mehr als 400 km/h sind für die 500 geplanten Exemplare anvisiert.

Im Hause Lamborghini durchbricht man mit der "günstigen" Baureihe Huracan ...

... erstmals die 600 PS-Schwelle: Er krallt sich mit satten 610 PS in den Asphalt.

Seat zeigt auf der IAA ein Crossover-Konzept mit Allradantrieb und elektronisch geregelter Differentialsperre. Als Basis dient der Seat Leon.

Eine entschärfte Version des Leon Cross Sport könnte es bald in die Serienproduktion schaffen. Auf jeden Fall sollte dann auf die Verplankungen in Klavierlack verzichtet werden.

Audi gibt mit der Studie E-Tron Quattro Concept einen ersten Ausblick auf sein kommendes Elektro-SUV. Das Serienmodell ist für 2018 angekündigt und soll eine elektrische Reichweite von rund 500 Kilometern bieten.

Bei der Größe liegt die Studie zwischen dem Mittelklasse-SUV Q5 und dem großen SUV Q7 - was für das Serienmodell die Bezeichnung Q6 wahrscheinlich macht.

Auch die leicht abfallende Dachlinie der Kabine und die beiden Einzelsitze im Fond deuten darauf hin - bei den Ingolstädtern sollen künftig coupéhafte Q-Modelle mit geraden Zahlen die Lücken zwischen den klassischen SUV mit ungeraden Nummern füllen.

Der auf der IAA von Citroën gezeigte quietschbunte Cactus M ist zwar nur ein Konzept-Car, dafür aber von ansteckender Fröhlichkeit. Er basiert auf dem ohnehin schon originellen Crossover C4 Cactus, ...

... der für den forcierten Freizeiteinsatz noch einige Zentimeter höher gelegt und an Front und Heck leicht verändert wurde. Ein Dach ist nicht nötig: Die Sitzbezüge sind aus wasserabweisendem Neopren, im Fahrzeugboden sind Abflüsse.

Bereits auf der Shanghai Auto Show zeigte Citroën die Studie des Aircross, eines Grenzgängers zwischen SUV und Kompakten.

Die beiden Türen öffnen gegenläufig und ohne B-Säule wird der Einstieg deutlich erleichtert.

Betrachtet man das Showcar näher, wird die Nähe zum Cactus sehr auffällig. Allerdings überragt der Offroader mit 1,80 Metern samt Dachträger sogar einen Audi Q5.

Keine Chance auf eine Serienumsetzung hat hingegen der Peugeot Fractal – das vielleicht originellste Ausstellungsstück der Show. Das kleine Coupé ist mehr rollendes Tonstudio als konventionelles Beförderungsmittel.

Der mit Schaumstoff ausgekleidete Innenraum bietet das perfekte Klangbiotop für die Surround-Soundanlage. Oder für die sorgfältig designten Geräusche von Blinker oder Elektroantrieb.

Gleichzeitig gibt der futuristische Viersitzer aber auch einen Ausblick auf das künftige Cockpit-Design der Marke. Hingucker sind beispielsweise Zierstreifen aus Eiche und Kupfer oder das viereckige Lenkrad.

Mit dem Gripz schaut Nissan weit in die Zukunft. Die besonders dynamisch gestaltete Mini-SUV-Studie vereint zur Imagewerbung drei Kernkompetenzen der Marke:

Crossover-Design, Elektroantrieb und Sportwagentradition – so lehnt sich nicht nur das Design, sondern auch die Namenswahl an den Nissan Z an. Nebenbei könnte das zerklüftet gestaltete Konzeptfahrzeug einen Ausblick auf den nächsten Juke geben.

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