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Dickes Ding will Weile haben: Diese SUVs kommen bis 2018

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SUV ist Trend, was Trend ist, bringt massenhaft Verkäufe und mit Modellen für Massen kennt Volkswagen sich aus. Da überrascht es nicht, dass der VW-Konzern nach dem großen Erfolg des Kompakt-SUV Tiguan künftig von jeder Modellreihe mindestens ein SUV im Programm haben will.

SUV ist Trend, was Trend ist, bringt massenhaft Verkäufe und mit Modellen für Massen kennt Volkswagen sich aus. Da überrascht es nicht, dass der VW-Konzern nach dem großen Erfolg des Kompakt-SUV Tiguan künftig von jeder Modellreihe mindestens ein SUV im Programm haben will.

SUV ist Trend, was Trend ist, bringt massenhaft Verkäufe und mit Modellen für Massen kennt Volkswagen sich aus. Da überrascht es nicht, dass der VW-Konzern nach dem großen Erfolg des Kompakt-SUV Tiguan künftig von jeder Modellreihe mindestens ein SUV im Programm haben will.

Das würde bedeuten, dass Up, Polo und Passat bis 2016 eine hochbeinigere Variante bekommen. Der Tiguan (Golf-Klasse) bekommt 2015 einen Nachfolger. Zusammen mit dem Luxus-SUV Touareg (Phaeton) verfügt VW damit spätestens ab 2016 über fünf SUV-Baureihen.

Drei neue VW-SUV kennt die Öffentlichkeit schon: den Anfang des Jahres präsentierten Cross Blue, sozusagen der Passat-SUV, der die Möglichkeit bieten soll, bis zu sieben Passagiere unterzubringen, ...

... den Taigun, die SUV-Version des Up, der den Informationen zufolge ab 2015 in Europa verkauft werden soll ...

... und auch die Chancen für die Serienfertigung des kürzlich vorgestellten Cross Blue Coupé stehen gut. Das Coupé wird bei gleichem Radstand und Breite zehn Zentimeter kürzer und fünf Zentimeter flacher als das Passat-SUV.

Ein Polo SUV könnte dem Bericht zufolge ebenfalls 2015 beim Händler stehen und soll gegen Opel Mokka und Ford Ecosport antreten.

Auch bei Audi stehen neue SUV-Modelle in den Startlöchern. Die Ingolstädter planen einen Q1 als 1-Liter-Hybrid-Fahrzeug. Abhängig von seinem Antrieb soll das kleinste Mitglied 2015 oder 2017 erscheinen. Zwei Hybridtechniken sind denkbar: der Audi-eigene "Dual Mode Hybrid" (DMH) und der bei VW weiterentwickelte Plug-in-Hybrid (PHEV). Fällt die Wahl auf den PHEV, könnte der Q1 schon Ende 2015, ...

... zeitnah mit seinem größeren Bruder Q2, starten. Der Audi Q2 basiert auf dem A1 Quattro. Spannend ist vor allem das Konzept mit drei Türen. Für den Q2 soll es auch einen extrem sparsamen 1,4-Liter-Diesel geben.

2015 soll auch eine Neuauflage des GLK auf den Markt kommen, ein Jahr später wird der neue Q5 erwartet. Beide Modelle sollen sich optisch annähern und setzen selbstredend auf sparsamere Motoren sowie Plug-in-Hybride. Außerdem wird es jeweils Coupé-Varianten geben: ab 2016 den Mercedes GLC sowie den Audi Q6 ab 2017.

Die Erfolge von Audi Q3 und BMW X1 haben Mercedes nicht kalt gelassen. Im kommenden Jahr bringen auch die Stuttgarter ihr erstes Premium-SUV in der Tiguan-Klasse heraus.

Beim Design setzt sich das SUV deutlich von seinen Plattformbrüdern der A- und B-Klasse ab. Der Kühlergrill steht steiler im Wind, die Flanken wirken kräftiger und ...

... am Heck sorgt eine Mischung aus Unterfahrschutz und Diffusor für optische Wucht. Mit 4,38 Metern Länge überragt der GLA die A-Klasse um 9 Zentimeter, den Van-Ableger der B-Klasse um 2 Zentimeter. In der Höhe liegt die Differenz bei 15 beziehungsweise ebenfalls 2 Zentimetern.

Für den Antrieb der Studie sorgt ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 211 PS, wie er bereits in den Spitzenmodellen von A- und B-Klasse zum Einsatz kommt. Auch beim übrigen Motorenprogramm dürfte sich der künftige GLA bei seinen Geschwistern bedienen, die mit ihren anderen Vierzylinder-Benzinern und -Dieseln ein Leistungsband von 109 PS bis 170 PS abdecken.

Mittelfristig planen die Schwaben auch einen zwischen Van und SUV angesiedelten Crossover. Produktionsstart soll 2018 sein. Technische Schützenhilfe könnten die beiden Kooperationspartner Renault und Nissan leisten. Als Basis für die kommende X-Klasse gilt die Modulstruktur des Renault Clio-Nachfolgers, der ebenfalls 2018 in Serie geht.

Kernig und kantig statt rundgelutscht präsentiert sich ab 2015 der Mercedes GLG als Alternative im Premium-SUV-Segment. Anders als die Konkurrenz setzt Mercedes beim Design nicht auf dynamische Schwünge, sondern auf klaren Kanten im Stil der Geländewagen-Klassiker der G-Klasse.

Mit dem Macan stellt Porsche dem Cayenne Ende des Jahres einen kleinen Bruder zur Seite. In Sachen Technik bedient sich das Mittelklasse-SUV bei Audi – setzt allerdings auch eigene Akzente. Anders als den Ingolstädter wird es den Porsche ausschließlich mit Allradantrieb geben. Den Einstieg markiert ein Diesel mit 245 PS, die Benzinerpalette startet bei 340 PS, das Topmodell Turbo kommt auf 400 PS.

Auch Skoda will sein SUV-Portfolio um ein großes Kompakt-SUV ergänzen. Das neue Modell wird Snowman heißen und 2016 auf den Markt kommen. Die Technik stammt von der zweiten Generation des VW Tiguan, die 2014 an den Start geht. Für den Antrieb sind zunächst drei Benziner mit Leistungswerten zwischen 150 PS und 220 PS sowie zwei Diesel mit 150 PS und 184 PS vorgesehen. Auch ein Plug-in-Hybrid ist geplant.

Seine offizielle Weltpremiere hat der BMW X5 der dritten Generation erst auf der IAA im September. Der Verkauf startet aber bereits vorher. Optisch hat BMW den neuen X5 nur behutsam weiterentwickelt. Die Niere wirkt breiter, die serienmäßigen Xenonscheinwerfer reichen bis an den Grill heran. Die Seitenlinien wirken etwas gestraffter als beim Vorgänger, insgesamt bleiben aber die typischen Proportionen mit relativ kurzen Überhängen erhalten.

Zum Start bieten die Bayern das Oberklasse-SUV als X5 30d mit einem 258 PS starken Sechszylinder-Diesel, als M50d mit dem 381 PS Biturbo-Diesel und als 50i mit 4,4-Liter-V8 und 450 PS an. Ende des Jahres komplettiert BMW das Angebot mit einem Sechszylinder-Benziner (306 PS) und einem weiteren Sechszylinder-Diesel (313 PS) und erstmals einem Vierzylinder. Der Zweiliter-Selbstzünder leistet 218 PS und ist als einziger Motor im Portfolio auch ohne den sonst obligatorischen Allradantrieb zu haben.

BMW könnte 2018 auch einen X7 bringen. Der soll auf der kommenden X5/X6-Generation basieren. Unter der Haube sollen neben Dieselmotoren auch ein 500 PS starker Biturbo-V8 sowie Hybridantriebe zum Einsatz kommen. Bei den Dieseln soll der X7 M50d die Spitze der Nahrungskette mit 400 PS und vier Turboladern bilden.

Bereits 2014 wird BMW den in den USA gebauten X4 ins Rennen schicken. Als "Sports Activity Coupé" bezeichnen die Münchener das 4,70 Meter lange Gefährt, das mit langer Motorhaube und kurzen Überhängen, einem Radstand von immerhin 2,80 Metern und mit 21-Zoll-Leichtmetallfelgen zu gefallen weiß. Das Leistungsspektrum der Motorisierungen dürfte von 184 bis zu 313 PS reichen, ein M-Modell mit über 400 PS dürfte nicht lange auf sich warten lassen.

Auch Mazdas SUV-Familie wird Nachwuchs bekommen. Mit einem CX-3 wollen die Japaner 2015 gegen Opel Mokka und Skoda Yeti antreten. Der CX-3 wird mit einer Außenlänge von 4,25 Metern rund 30 Zentimeter kürzer ausfallen als der CX-5. Als Antrieb sind die bekannten "Skyactiv"-Motoren vorgesehen.

Mit dem neuen Urban SUV Konzept plant Honda ein Mini-SUV in der Liga von Renault Captur, Nissan Juke und Opel Mokka. Mit Details hält sich der Hersteller noch zurück, verspricht aber ein großzügiges Raumangebot, große Variabilität dank mittig angeordnetem Tank und sportlich-markantes Design.

Die neue Generation des Mini-SUV SX4 ist kaum auf dem Markt, da bereitet Suzuki bereits eine weitere Modellneuheit vor. Die Studie iV-4 Concept soll gleichzeitig die Design-Richtung für die künftigen SUV-Modelle der Marke vorgeben. Die ersten veröffentlichten Bilder zeigen noch wenige Details, ...

... der Grund-Stil entfernt sich aber von der bisherigen kantigen Offroader-Form und orientiert sich stärker an modisch-dynamischen Modellen wie Ford Kuga oder Range Rover Evoque. Das mögliche Serienmodell könnte sich zwischen dem Mini-SUV SX4 und dem großen Kompakt-SUV Gran Vitara einordnen.

Nach dem Produktionsende der Limousine C6 ist Citroen im automobilen Oberhaus nicht mehr vertreten. Wie eine Rückkehr aussehen könnte, zeigt die Studie Wild Rubis. Mit 4,70 Metern Länge sprengt das SUV das übliche Mittelklasse-Format; die Serienversion wird allerdings wohl etwas weniger bullig werden. Wann genau und wo sie auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Oberhalb des Sorento ist noch Platz in der SUV-Palette von Kia. Wie diese Lücke künftig gefüllt werden könnte, zeigt die Crossover-Studie der Südkoreaner. Mit 4,90 Metern überragt die Studie Cross GT das aktuelle Crossover-Flaggschiff der Koreaner um ganze 20 Zentimeter. Dank der niedrigeren Dachlinie wirkt er allerdings deutlich dynamischer.

Den Antrieb der Studie übernimmt ein Hybrid aus 3,8-Liter-V6-Benziner und einem Elektromotor mit gemeinsam 406 PS Leistung. Die SUV-Studie dürfte aber vorrangig für den US-Markt interessant sein.

Bereits 2009 hat Aston Martin die Studie für ein Luxus-SUV vorgestellt. Dafür wurde seinerzeit die Marke Lagonda wiederbelebt. Bis heute ist aus der Idee aber nichts geworden, obwohl dieses Jahr bereits über eine Präsentation in Genf gemunkelt wurde.

Der Lagonda Concept bediente sich seinerzeit der technischen Plattform des Mercedes GL, was auf die Maße der Wuchtbrumme hindeutet.

Unter Dampf gesetzt wurde die Studie von einem V12 aus dem Aston-Martin-Regal. Weitere Antriebsvarianten wie FlexFuel-Motoren, Hybrid-Lösungen oder sogar Diesel hatten die Engländer auch schon angedacht.

Dass die Idee bei den Briten vom Tisch ist, darf bezweifelt werden. Wann sie aber ihre Umsetzung findet, ist ungewiss.

Der Lamborghini Urus feierte sein Debüt auf der Automesse in China. Dort wollen die Italiener auch einen erklecklichen Teil der Produktion absetzen, wenn der Allradler in vier Jahren in Serie geht.

Die SUV-Studie hört auf die Modellbezeichnung Urus - abgeleitet vom Auerochsen, einer Wildform des Rindes. Diese Tiere zeichneten sich durch ihr aggressives Kampfverhalten aus, womit die Brücke zu den Lamborghini-Sportwagen geschlagen ist, die traditionell nach Kampfstieren benannt sind.

Die angepeilte Leistung liegt bei 600 PS. Es ist davon auszugehen, dass dabei ein V8-Biturbo aus dem konzerneigenen Baukasten eingesetzt wird; Spekulationen über einen V10 oder einen V12 gehören wohl ins Reich der Fabel. Dagegen ist eine Hybrid-Variante oder ein V8-Turbodiesel denkbar.

Die Studie des SUV von Maserati wurde bereits 2010 vorgestellt und sollte eigentlich in diesem Jahr, fußend auf der Plattform des Jeep Grand Cherokee, in den USA an den Start gehen. Seit 2003 trägt sich die Marke mit dem Dreizack mit der Idee, auch ein SUV ins Portfolio aufzunehmen.

Auch Lexus denkt über ein SUV nach. Als Antrieb käme das Hybridsystem des neuen IS 300h mit einem 2,5-Liter-Vierzylinder und einer Systemleistung von 223 PS infrage. Dieses könnte durch einen E-Motor an der Hinterachse wie beim RX 450h zum Allradantrieb ausgebaut werden. Vorgestellt wird der Kraxler wahrscheinlich 2014 in Genf.

Die traditionsreichen britischen Edelmarken geben ihre Vorbehalte gegen SUV mittlerweile auf. Nach Bentley plant nun offenbar auch Jaguar ein entsprechendes Modell. Laut britischen Medienberichten zeigt der Limousinen- und Sportwagenhersteller auf der IAA die Studie eines Mittelklasse-Crossovers. Das Serienmodell könnte 2016 in Produktion gehen.

Bei Volvo sind die Pläne konkreter. Die Schweden bringen Ende 2014 den neuen XC90 heraus. Das wird auch Zeit. Denn der rollt in seiner derzeitigen Form seit 2002 über die Straßen.

Das Volvo-Flaggschiff kommt wie üblich mit einer Vielzahl von Sicherheitssystemen, darunter laut Volvo einige weltweit einmalige Helfer. Unter anderem dabei: eine Fußgänger-Erkennung bei Dunkelheit. Erstmalig erkennt die Kamera des automatischen Notbremsassistenten auch bei Dunkelheit andere Fahrzeuge, Fußgänger und Fahrradfahrer.

Eine Weltneuheit ist der Notbremsassistent mit Tier-Erkennung. Bei einer drohenden Kollision mit einem großen Wildtier - sowohl bei Tag als auch bei Nacht - bremst der Notbremsassistent automatisch ab und kann so Unfälle vermeiden oder zumindest die Aufprallgeschwindigkeit reduzieren.

Ob es bei Alfa in Zukunft eine SUV geben wird, steht noch in den Sternen. Allerdings dürften die Italiener es schwer haben, stehen sie doch in direkter Konkurrenz zu Chrysler, die mit Jeep weiter nach vorne preschen wollen.

Wie die zukünftigen Modelle der US-Amerikaner aussehen könnten, zeigt der neue Cherokee. Premiere feierte der Cherokee auf der New York Auto Show, eine Europaversion könnte bereits auf der IAA zu sehen sein. Statt auf kantige Formen setzt Jeeps Neuer auf Dynamik.

Der ansonsten steil stehende Kühlergrill knickt im oberen Bereich leicht ab und geht in eine sportlich ansteigende Motorhaube über. Flankiert wird das durch extrem schmale Scheinwerfer mit aggressivem Ausdruck. Mit dem klassisch kastenförmigen Vorgängermodell, das bis 2011 in Deutschland zu haben war, hat der neue Cherokee nicht mehr viel gemein.

Von der italienischen Schwester stammt auch der 2,0-Liter-Dieselmotor mit rund 170 PS, der alternativ zu einem 270 PS starken 3,2-Liter-V6-Benziner angeboten wird. Die Markteinführung des Cherokee könnte bereits Ende des Jahres erfolgen.

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