Bilderserie

"Top-Cars": Eine Reise zu den Superautos

Bild 1 von 92
Wo immer Top Cars auf den Straßen oder Rennstrecken auftauchen, werden sie bewundert und begehrt. Hier vereinen sich technische Spitzenleistung, Luxus und außergewöhnliches Design zu einem Automobil.

Wo immer Top Cars auf den Straßen oder Rennstrecken auftauchen, werden sie bewundert und begehrt. Hier vereinen sich technische Spitzenleistung, Luxus und außergewöhnliches Design zu einem Automobil.

Wo immer Top Cars auf den Straßen oder Rennstrecken auftauchen, werden sie bewundert und begehrt. Hier vereinen sich technische Spitzenleistung, Luxus und außergewöhnliches Design zu einem Automobil.

Sie werden in kleinen Manufakturen zusammengebaut und in jedem Fahrzeug stecken hunderte Stunden Handarbeit. Allein bis zu zwölf Wochen dauert die Produktion eines Bentley Mulsanne.

Spezialisten und Agenten in aller Welt sind ständig auf der Suche nach dem perfekten Leder, ...

... dem idealen Farbton und dem edelsten Holzfurnier.

In den 1920er Jahren produzierte die englische Manufaktur Bentley die schnellsten und erfolgreichsten Sportwagen der Welt. Ein Erbe, ...

... das die Designer heute vor große Aufgaben stellt.

Der Spaß am schnellen Fahren steht auch heute noch klar im Vordergrund. Dafür soll der berühmte 6,75-Liter-V8-Motor der Briten sorgen, ...

... der auch heute noch in Handarbeit gefertigt wird. Über 500 PS leistet das Aggregat und bringt ein Drehmoment von 1020 Newtonmetern bereits bei 1750 Kurbelwellenumdrehungen auf die Achse. Das wiederum beschleunigt ...

... das zweieinhalb Tonnen schwere Fahrzeug in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 296 km/h.

Insgesamt 450 Stunden Bauzeit sind nötig, um das 5,57 Meter lange und nahezu zwei Meter breite Highend-Trumm auf die 20-Zoll-Räder zu stellen.

Allein 170 Stunden sind die Mitarbeiter damit beschäftigt, den Innenraum einzurichten. 17 Lederhäute werden dabei verarbeitet und so viel Holz wie bei keinem anderen Modell.

Teppiche, Nähte und sogar die Sicherheitsgurte lassen sich ganz nach Geschmack farblich abstimmen. Es gibt theoretisch mehr als eine Milliarde Varianten, einen Bentley Mulsanne auszustatten.

Der Grundpreis in Deutschland liegt bei 289.170 Euro, der reale Durchschnittspreis dürfte aber eher bei 350.000 Euro liegen. In Deutschland steht die Firma ...

... Wiesmann für puristisches Design mit Retro-Charme. Das "Top Cars"-Team hat sich nach Dülmen in die gläserne Manufaktur aufgemacht.

Ingenieure in weißen Hemden bauen hier jeden einzelnen Wagen in Handarbeit zusammen.

1400 Nieten für das Chassis, meterweise feinstes Leder für die Innenausstattung, ...

... individuell gefertigte Kabelbäume – das alles unter einer Karosserie im Wunschdesign.

350 Tage lang arbeiten die Spezialisten an einem Wiesmann, ...

... 1500 haben seit 1985 das Werk verlassen.

Unter ihnen auch der neueste Streich von Wiesmann: der Roadster MF4.

Für Wiesmann war der Roadster ein Jugendtraum. Die Anfänge gehen auf das Jahr 1985 zurück.

Damals entschlossen sich die Brüder Wiesmann, ein maßgeschneidertes eigenes Auto zu entwickeln. Von der Idee bis zum serienfertigen Auto sind dann einige Jahre ins Land gegangen.

Wenn man heute bei Wiesmann einen Roadster MF3 kauft, ...

... der mit allen Extras und Finessen ausgestattet ist, kostet das ein ordentliches Sümmchen.

Dafür erhält der Kunde aber auch einen nicht nur optisch, sondern auch technisch absolut faszinierenden Roadster.

Die Komponenten aus der Großserientechnik des M3 sind über jeden Zweifel erhaben und handwerklich perfekt an die Gegebenheiten des Rohrrahmens und der Karosserie angepasst.

Somit vereint diese Kleinstserie Alltagstauglichkeit und hohe Qualität gekonnt mit einer Fahrdynamik auf höchstem Sportwagenniveau.

Mitten in Bottrop schlagen die Herz der Autofans höher. Hier sitzt Brabus, der international erfolgreiche Tuner und Fahrzeughersteller ...

... von extrem leistungsstarken und luxuriösen Limousinen und Sportwagen.

Seit 35 Jahren entstehen hinter den Werkstoren im Pott extrem sportliche und individuell gefertigte Supercars.

"Top Cars" zeigt exklusiv den Umbau einer ganzen Luxus-Flotte für China und ...

... geht mit dem 800 PS starken "Rocket" auf Testfahrt. Der Viertürer auf Basis des Mercedes CLS soll mit über 370 km/h Höchstgeschwindigkeit die schnellste Limousine der Welt sein.

Als Antrieb verwendet Brabus für den Rocket 800 den bewährten V12-Biturbo-Moto. Der Zwölfzylinder aus dem Mercedes 600 wandert aber nicht unverändert in den Motorraum des CLS, ...

... sondern wird vorher von Brabus ordentlich aufpoliert. Downsizing gehört dabei nicht zum Repertoire des Veredlers.

Der 5,5-Liter-Block wird per Spezialkurbelwelle und größeren Kolben auf 6,3 Liter Hubraum erweitert. Zwei neue Turbolader, ein neues Ansaug- und Abgassystem sowie eine angepasste Motorsteuerung entlocken dem Zwölfzylinder im Brabus Rocket dann satte 800 PS.

Die Bodenhaftung soll ein voll einstellbares Gewindefahrwerk zusammen mit 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen und Reifen der Dimension 255/35 vorn und 285/30 hinten sichern.

Die adäquate Bremspower steuert eine Hochleistungsbremsanlage mit 380er Scheiben und Zwölfkolbensätteln vorn sowie 360er Scheiben und Sechskolbensättel hinten bei.

Den Innenraum können Kunden mit allerlei Annehmlichkeiten aufrüsten lassen.

Zum ganz kleinen Programm zählen das Sportlenkrad mit Alu-Schaltwippen, Leder/Alcantara-Bezugsstoffe und Pianolack-Applikationen.

Ach ja, Sprit braucht der Brabus Rocket 800 auch. Im Schnitt sollen es 15,7 Liter sein, was einem CO2-Auswurf von 372 g/km entspricht. Aber rechnen Sie ruhig mit 18 bis 20 Litern. Ist aber auch egal, wenn Sie erst einmal 429.000 Euro für die Grundausstattung bezahlt haben.

Weiter führt das "Top Cars"-Magazin seine Zuschauer nach Maranello in Italien, wo die Sportwagenschmiede von Ferrari seit 1943 zu Hause ist.

Der erste echte Ferrari wurde allerdings erst 1947 gebaut: der 125 C Sport mit einem 1,5-Liter-V12-Motor.

Heute ist die Sportwagenschmiede in Maranello ein Werk der Superlative: ultramodern, mit innovativen Kältezonen und Robotertechnik. Hier wird auch der ...

... California 30 gefertigt. Um zahlreichen Kundenwünschen nach mehr Fahrdynamik im Ferrari-Basismodell nahe zu kommen, haben die Italiener den Ferrari California überarbeitet und das Handling-Speciale-Paket entwickelt.

Überarbeitet wurde auch der 4,3-Liter-V8-Motor im California. Ein neuer Abgaskrümmer und eine neu programmierte Motorsteuerung sollen die Leistung von 460 auf 490 PS anheben.

Das maximale Drehmoment klettert von 485 auf nun 505 Newtonmeter. Das Plus an Leistung drückt die Spurtzeit von 4,0 auf nun nur noch 3,8 Sekunden.

In den 1960er Jahren beginnt Alpina damit, Serien-BMWs schneller und schöner zu machen.

40 Jahre später steht der Name BMW Alpina weltweit für edle leistungsstarke Luxusautos auf BMW-Basismodellen.

Anders als bei kleinen Autoveredlern wird der Alpina B6 und ...

... B7 inmitten der BMW-Serienproduktion in Dingolfing montiert.

Eine sinnreiche Symbiose, denn anstatt einen Neuwagen zu kaufen und zu zerlegen, ...

... werden schon bei der Erstmontage die wesentlichen ...

... Alpina-spezifischen Teile direkt ans BMW-Band geliefert und eingebaut ...

... und zwar vom Kolben bis zur Zierleiste!

Das B6 Biturbo Coupé verfügt über einen 4,4-Liter-V8 mit zwei Turboladern.

Daraus schöpft der B6 540 PS und ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern.

Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der Bolide in 4,4 Sekunden. Bei 320 km/h ist Schluss.

Der BMW Alpina B7 Bi-Turbo erfreut sich seit Juli 2012 im Rahmen der BMW-Modellüberarbeitung einer Wellness-Kur.

Auch der B7 ist mit der neuesten Alpina V8 Bi-Turbo Motorengeneration bestückt. Die Kraftübertragung von 540 PS und 730 Newtonmetern Drehmoment erfolgt über ein 8-Gang-Sport-Automatikgetriebe.

Der Audi R8 ist der erste Mittelmotor-Sportwagen von Audi, der serienmäßig vom Band läuft.

Um möglichst leicht und dadurch schnell zu sein, besteht die Karosserie vollständig aus Aluminium.

Er wird in der Manufaktur in Neckarsulm produziert - und zwar von den erfahrensten Mitarbeitern.

Wer mindestens vierzig Jahre alt ist (und die entsprechene Berufserfahrung besitzt), darf hier arbeiten. Der Konzern setzt auf höchste Qualität: ...

... Statt weniger Handgriffe erledigt hier jeder eine Vielzahl von Arbeitsschritten.

Mit dem R8 betrat Audi 2006 das anspruchsvolle Segment der Sportwagen. Zwei Motoren stehen zur Wahl, ein V8 oder ein V10, die zwischen 430 und 550 PS leisten.

Doch nicht nur in Ingolstadt werden Boliden gezüchtet. Weit ab vom Schuss entsteht in der bayrischen Provinz der vielleicht ambitionierteste Sportler der Republik. "Top Cars" hat sich auch nach Roding aufgemacht.

Hier bauen vier ehemalige Studenten und zwei Unternehmer ihren eigenen Porsche-Killer aus Karbon.

In Fahrt bringt den kaum mehr als vier Meter langen und nicht einmal hüfthohen Tiefflieger ein Sechszylinder von BMW, der nach alter Väter Sitte im Heck montiert ist und natürlich nur die Hinterräder antreibt.

Aus drei Litern Hubraum mobilisiert er 320 PS, bringt 450 Newtonmeter auf die Straße und ...

... macht den Roding Roadster zusammen mit einem knackig-knappen Sechsganggetriebe zur absoluten Spaßgranate.

Mit einem Gewindefahrwerk wie ein Rennwagen liegt er in den Kurven wie das sprichwörtliche Brett auf dem Asphalt, ermöglicht Kurvengeschwindigkeiten nah an den Grenzen der Fahrphysik ...

... und auf der Geraden wird der Roadster zur Rakete. 3,9 Sekunden genügen ihm für Tempo 100, und wer einmal bei 140 Sachen zurückgeschaltet und noch einmal Gas gegeben hat, der glaubt die 285 km/h Spitze unbesehen.

Nach dem Besuch der jungen Wilden in Bayern geht es in eine der ältesten Sportwagenschmieden der Welt: Im englischen Gaydon entstand Aston Martin bereits 1913.

Seit jener Zeit erhebt die Marke für sich den Anspruch, Rennwagen für die Straße zu bauen, wie zum Besispiel den Aston Martin Vanquish.

Unter seiner Haube schlagen zwölf Herzen. Mit 573 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h bildet er die Speerspitze der Briten.

Auch preislich ist er mit 249.995 Euro ganz vorne dabei.

In der letzten Folge von "Top Cars" führt es die Filmer nach Stuttgart. Hier finden sie einen der begehrtesten Roadsters der Welt, den SLS AMG. Der ist rollender Überfluss pur.

Mit dem nötigen Kleingeld kann man den SLS schnell aus seinem Konfektionsanzug springen lassen und ihm ein Designerteil überziehen. Carbon-Dekor für den Innenraum gefällig? Bitte sehr, kein Problem (plus 8849 Euro).

Kein Vertrauen in Stahlbremsen? Die Keramik-Verbundzangen sind für 11.424 Euro nachzurüsten. Eine B&O-Soundanlage ist für 7080,50 Euro an Bord.

Und das hellbraune Naturleder wird sogar schon für 4424,50 Euro über Polster und Abdeckungen gespannt.

Ist der Schwager Tankstellen-Pächter? Umso besser, ...

... dann bleibt das Geld in der Familie. Wer unter 15 Liter bleiben will, der muss sehr verhalten fahren.

Das ist schwierig bei dem riesigen V8-Motor (tatsächlich eher 6,2 Liter statt der 6,3, wie es am seitlichen Lüftungsgitter versprochen wird), ...

Man braucht nicht einmal in den Sport- oder Sport-plus-Modus zu wechseln, um die spontane Reaktion auf Gaszufuhr und die sensible Anpassung der Fahrstufen durch das Doppelkupplungsgetriebe zu spüren.

Leistung praktisch ohne Ende (571 PS) und ein Drehmoment, mit dem sich drei Mittelklasse-Autos auf einmal zügig beschleunigen ließen (650 Newtonmeter).

In Deutschland sind die Mittelgebirge das Terrain, wo sich am meisten Spaß mit dem SLS haben lässt. Gewundene Landstraßen und ab und zu ein Tunnel – da kommt Freude auf.

Eine schöne Spielerei wird von der auf der Mittelkonsole gelegenen AMG-Taste aktiviert: ...

... Sie hat nichts mit härteren Dämpfern oder geänderter Motorkennlinie zu tun, sondern visualisiert Leistungs- und Fahrdynamikdaten.

Mit 173 Litern Volumen ist der Gepäckraum nicht kleiner als beim Coupé. Zwei Bordtrolleys müssen nur 69 Zentimeter hochgehoben werden und zwei oder drei kleine Knautschtaschen passen sogar auch noch mit rein.

Der Kofferraumboden kann sich leicht auf 40 Grad oder mehr erwärmen, dafür sorgen das an der Hinterachse platzierte Getriebe und die Auspuffschalldämpfer gleichermaßen.

Eins ist Fakt: Dezent geht nicht, ...

... aber verstecken will sich auch niemand, dessen Autofahrerkarriere mit der Anschaffung dieses High-Tech-Spielzeugs gekrönt wird.

weitere Bilderserien